Warum ich mich auf Overwatch freue

Mit Overwatch erwartet uns bald der erste Shooter von Blizzard. Wird Overwatch das Shooter-Genre revolutionieren? Lest hier meine Gedanken zum kommenden Multiplayer-Actionspiel.

Ernüchterung zu Beginn: Kann Blizzard Shooter?

Overwatch Blizzard
Gerade zu Beginn habe ich eher gezweifelt. Können die von Blizzard überhaupt gute Shooter basteln?

Als vor knapp über einem Jahr das erste Cinematic zu Overwatch gezeigt wurde, war ich vom ersten Moment an richtig gehyped. Blizzard entwickelt eine neue Welt, eine neue Geschichte und damit auch ein neues Universum. Der Hype hielt aber ungefähr so lange wie das Cinematic, denn kurz danach kam die Offenbarung: Overwatch wird ein Shooter. Ich war verdammt skeptisch. Wieso kein neues MMO? Kann Blizzard überhaupt Shooter? Ist das nicht alles viel zu niedlich für einen Shooter?

Der Rest der BlizzCon hat meine Zweifel eher noch verstärkt: Es wird keine Kampagne geben und Story will man auslagern und durch Websites, Bücher und eventuelle Videos erzählen. Da für mich eine fesselnde Story eines der Hauptargumente für ein neues Spiel ist, hatte meine Vorfreude einen Tiefpunkt erreicht – von Freude kann eigentlich keine Rede mehr gewesen sein. Eher ein: „Vielleicht wird es ja besser als befürchtet.“

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Der Abbau des Zweifels …

Zu Beginn gab es für mich nur zwei Aspekte, die für Overwatch gesprochen haben. Das erste waren die Fanreaktionen, die auf der BlizzCon das Spiel ausprobieren konnten – denn die waren durchweg begeistert. Es gab kaum zweifelnde Stimmen und fast jede Aussage enthielt im Kern einen Satz wie „Ich hatte nicht erwartet, dass es so viel Spaß macht“.

Die Zweifel an dem Spiel wurden nur langsam ausgeräumt.
Die Zweifel an dem Spiel wurden nur langsam ausgeräumt.

Der zweite Punkt war schlicht und ergreifend die Tatsache, dass Overwatch von Blizzard kommt. Blizzard ist für mich nach wie vor ein Garant für ein gutes Spiel, da lasse ich auch wenig mit mir diskutieren. Eine Spieleschmiede, die Games einstampft, an dessen Erfolg sie selber nicht glauben oder das ihren eigenen Ansprüchen nicht genügt (Thralls Adventure, StarCraft: Ghost, Projekt Titan) vertraue ich, dass sie ein gutes Spiel entwickeln.

Wären das alleine Gründe gewesen, mich auf das Spiel zu freuen? Nein. Es hat nur den Zweifel gemindert, dass Overwatch floppen und ziemlich langweilig wird.

… und der Aufbau der Vorfreude

Mein Interesse an dem Spiel wurde zwangsweise langsam gesteigert, weil ich – alleine schon für die Seite – natürlich auf dem Laufenden bleiben musste, was sich in Overwatch so tut.

Die Entwickler waren auch sehr geschickt darin, in regelmäßigen Abständen neue Informationen zu den Charakteren und Gameplayvideos zu veröffentlichen, sodass es niemals zu einer langen Pause kam, in der man nichts mehr zu dem Spiel hörte. Jedes einzelne Video hat mich mehr in den Bann gezogen.

Den Höhepunkt hat dann die diesjährige Gamescom dargestellt, denn ein Mitbewohner hielt es für eine grandiose Idee unsere Wohnung komplett mit Freunden überzubelegen, die alle auf der Gamescom Overwatch spielen wollten. Und absolut jeder von ihnen war begeistert. Und was genau motiviert stärker, als die Meinung von Personen aus dem direkten Umfeld? Dagegen kommt kein Artikel, kein Vorschauvideo und kein Entwicklerversprechen an. Inzwischen kann ich es kaum noch erwarten, endlich selbst Hand an das Spiel zu legen und werde alle irdische Kraft darauf aufwenden, mich irgendwie in die Beta zu mogeln.

Overwatch Widowmaker Screenshot
Besonders mit und gegen Freunde ist Overwatch ein Riesenspaß.

Ein kunterbunter Shooter – Kann das klappen?

Immer wieder liest man Kommentare wie „Der Comic-Stil schreckt mich ab“ oder „Das ist doch viel zu niedlich für einen Shooter„. Bei mir hat der Grafikstil das genaue Gegenteil ausgelöst. Ich habe genug ernste und brutale Shooter gespielt, wie Left 4 Dead 2, Evolve oder Call of Duty. Mir kommt da eine lockere, leichte Auffassung eines Shooters sehr entgegen.

Klar gibt es schon vergleichbare Spiele, die ebenfalls eher comichafte Grafik haben (wie Team Fortress oder Borderlands 2), aber diese setzen noch immer auf einen hohen Gewaltgrad und viel schwarzen Humor. Das hat auch seine Daseinsberechtigung und will ich auf keinen Fall schlecht darstellen – gerade die Borderlandsreihe mochte ich sehr.

Widowmaker Overwatch Closeup
Die Welt ist kunterbunt, locker, positiv und doch ungeher stimmig.

Da Blizzard aber wieder eine große Zielgruppe anstrebt, fällt die Gewalt weitestgehend weg, zumindest was die Darstellung von Grausamkeiten angeht. Stört mich das? Nein. Mir gefällt die lockere Herangehensweise.

Ich mag die durchgehend positive Grundatmosphäre, die im Design der Charaktere und des ganzen Spiels mitschwingt. Obwohl einige Charaktere recht dramatische Hintergrundgeschichten haben, bleibt das Spiel herzlich, fast schon liebevoll. Die Charaktere sprühen nur so vor Lebensfreude und sind die idealisierten Idole von Helden, die man sich auf der ganzen Welt wünscht. Und das ist für einen Shooter relativ neu – auch wenn mir jetzt sicher jemand ein Gegenbeispiel nennen kann.

Overwatch – Leicht zu lernen, schwierig zu meistern

Overwatch Mercy
Wer kein guter Shooterspieler ist, kann dennoch Spaß in Overwatch haben.

Blizzard hat sich bei all seinen Spielen das Motto „Leicht zu lernen und schwierig zu meistern“ auf die Fahne geschrieben und Overwatch wird da keine Ausnahme sein. Wer keine große Erfahrung – oder schlicht kein Talent – für Egoshooter hat, der kann in Overwatch trotzdem jede Menge Spaß haben, denn einige Charaktere benötigen kein pixelgenaues Zielen und funktionieren eher wie Supporter oder Tanks, die mit tragbaren Schilden das Team schützen

Allein diese Tatsache sorgt dafür, dass Overwatch ein Spiel für den ganzen Freundeskreis sein wird. Während Shooter-Veteranen sich ziellastige Helden wie Widowmaker und McCree schnappen, können unerfahrene Spieler auf Charaktere zugreifen, bei denen Timing und Positionierung im Vordergrund stehen, wie etwa Torbjörn oder Mercy.

Der entscheidende Punkt

Und genau das ist der entscheidende Punkt, der Overwatch für mich schon jetzt großartig macht. Es führt Gruppen wieder zusammen, die sich über die Jahre auf andere MMORPGs oder Mobas verteilt haben. Das Spiel wird – zumindest in meinem Fall – alte Freundeskreise wieder stärker zusammenführen, denn es ist ein Spiel für alle und für eine Weile vermutlich das einzige in diesem Genre, das dies wirklich bewerkstelligen kann.

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Rensenmann

blizzard kann schooter und hat auch den besten hergestellt den es gab. eine komplette reihe namens SOCOM die man schon auf ps2 online zocken konnte

Benni

Ich habe die bisher veröffentlichten Videos auch verfolgt und muss sagen, dass ich es auf jeden Fall auch ausprobieren werde. Da ich eigtl recht wenig Talent in Sachen Shooter habe, habe ich diese bisher größtenteils gemieden. Aber, wie du im Artikel angedeutet hast, scheint es so, dass es auch für Spieler wie mich Rollen geben wird.

Michael Schäfer

Ich bin voller Vorfreude, ich spiele Team Fortress 2 gerne und da wird die Story auch auf Websites und Comics erzählt sonnst hat es auch keine Story , aber funktioniert irgend wie. 🙂

Moschn

Ich persönliche stehe dem auch noch etwas skeptisch gegenüber, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ist denn mittleweile mehr zum Bezahlmodell bekannt? F2P ist ja noch nicht ganz vom Tisch, oder?

Das will ich an der Stelle mal so einwerfen, finde ich mehr als erstaunlich und lobenswert von Blizzard, dass die letzten beiden Spiele (Hearthstone und Heroes of the Storm) schon mal als F2P vermarktet werden *Daumen hoch*

Hoffentlich setzt sich das durch und wird auch bei Overwatch so Einzug halten….

Gorden858

Die Ähnlichkeit zu den genannten Spielen vom grundsätzlichen Ansatz her lässt vermuten, dass das Bezahlmodell ebenfalls sehr ähnlich aufgezogen sein wird.

Moschn

Wow, DAS nenn ich mal ne vorsichtige, diplomatische Antwort XD

Gorden858

😀 Ich wollte halt keine falschen Sicherheiten vermitteln und mir dann nachher anhören müssen, ich hätte ja damals was anderes behauptet 😉

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es F2P wird. Wöchentlich wechselnde Gratishelden. Weitere kann man sich über Ingamewährung oder Echtgeld kaufen, welches man durch Partien, tägliche Quests, Helden oder Account Lvl-Ups verdient. Kosmetische Veränderungen gibt es dann nur per Echtgeld. Also im Grunde genommen wie HotS. Ist vom Grundprinzip ja auch sehr ähnlich. Verschiedene Helden kämpfen auf unterschiedlichen Karten um wechselnde Missionsziele. Der einzige Unterschied ist (zynisch gesehen), dass einmal aus der Vogel- und das andere Mal aus der Egoperspektive gesteuert wird. 😉

Aber von Blizzard bestätigt wurde so weit ich weiß noch nichts.

Pran Ger

Wieder ein Genre, das von Blizzard soweit simplifiziert wird, so dass sich die Massen draufstürzen. Zum Geld verdienen ideal. Mir persönlich wird es in Blizzard Spielen schnell langweilig.

N0ma

Bis vor 8 Jahren habe ich recht viel Blizzard Spiele gespielt(D2,WC1,SC1), danach keins mehr. Glaub die Grafiksettings sind nicht mehr meine, was die Nachfolger betrifft.

Koronus

Wirklich Warcraft 1?

N0ma

Äh ne stimmt muss WC2 gewesen sein

Koronus

Ja schon wahrscheinlicher weil Warcraft 1 bräuchte DOS Emulator während Warcraft 2 mit der Battle Net Edition auch auf PC geht.

LIGHTNING

Bei mir auch so. Habe nach Warcraft III aufgehört. Hatte keinen besonderen Grund, ich fand die Spiele danach nur nicht mehr so toll (im Vergleich zu anderen).

Und ich habe Overwatch auch auf der Gamescom angespielt. Fand’s nicht so spannend – bin aber auch kein großer Team Fortress Fan.

mmonsta

so gehts mir auch bin zwar auf overwatch gespannt erhoffe mir aber nich allzuviel davon.

Tristanx

Ob Blizzard shooter kann oder nicht, hängt nicht vom Namen sondern von deren Entwicklern ab. Und über diese Reccource wissen wir so gut wie nichts. Auch wenn einige CoD Entwickler aushelfenwürden könnte man darauf nicht auf das Ergebnis schließen.

Cedric Biester

Es ist ja nicht blizzard, sondern activison blizzard…allein das sollte die frage mit dem shooter erklären

Tristanx

Was bedeuteut für euch eigentlich Qualität in Spielen? Diskutiert ihr wirklich über das gleiche?

Danke Cortyn, du hast eine Theory zur Analyse sozialer Netze bestätigt. Es geht um Propagation in Verbindung mit Vertrauen und Bindungsstärke. 🙂

google

Ich spiel ja Hearthstone auf wegen der Story.

Shiv0r

Seit wann hat Erfolg mit Qualität zutun? Blizzard macht überwiegend schlicht nur massentaugliche Spiele und mittlerweile zieht das Motto leicht zu erlernen und schwierig zu meistern auch nicht mehr, da sie teilweise Mechaniken soweit runterreduzieren dass es kaum noch was zu meistern gibt.

Keine Ahnung wie Overwatch wird, aber Diablo 3 wurde auch vorab gehyped, ein Genre, wo Blizzard eigentlich genügend Erfahrung haben müsste und war ein absolutes spielerischer Flop zum Release, was eigentlich vollkommen peinlich ist bei dem Budge was sie grundsätzlich für Spiele haben.

Eigentlich in meinen Augen ziemlich traurig, was so eine Marke für eine beachtliche Rolle spielt. Gigantic soll auch von den Resonanzen sehr gut sein, aber die meisten Spieler wissen nichtmal dass dieses Spiel überhaupt existiert.

Cortyn

Erfolg hat nicht immer mit Qualität zu tun, aber doch recht oft. Diablo 3 kenne ich mich nicht aus, aber für Heroes of the Storm und Hearthstone gilt das Prinzip des meisterns noch immer.

Zunjin

Interessant sieht Overwatch schon mal aus. Dafür dass es eigentlich die Reste von Titan sind, haben es dennoch – anscheinend erfolgreich – geschafft – einen lockeren Feierabend Shooter draus zu machen.

Es wirkt jedoch noch ein wenig zu „flashy“ und Effekt überladen für meinen Geschmack. Das wird man aber erst beim selbst Spielen beurteilen können.

aber für Heroes of the Storm und Hearthstone gilt das Prinzip des meisterns noch immer

Meistern alleine reicht aber nicht. „Easy to learn, but HARD to master“ 😛

Merc with a mouth

„Overwatch – Leicht zu lernen, schwierig zu meistern“

Darauf wollte sie doch auch hinaus. 😀

Gorden858

Also ich weiß, dass du Hearthstone gar nicht schlecht machen willst, sondern es einfach nicht dein Ding ist. Aber ich kann diese Verdummungsvorwürfe einfach nicht mehr hören. Jedem der behauptet Hearthstone, HotS, Diablo, Starcraft oder WoW würde dieser „schwer zu meistern“-Teil fehlen, der dort jedoch noch nie Legendary war, in der Heldenliga auf den obersten Rängen bzw. auf den höchsten Torment Schwierigkeitsstufen in hochstufigen Greater Rifts spielt oder Mythic Raiden geht, werfe ich erstmal vor, nur den „Einfach zu lernen“-Teil gespielt und sich dann mit dem Ergebnis zufrieden gegeben zu haben.

Es ist ok dann zu sagen „das Spiel ist nichts für mich“ aber ich finde es nicht ok, es so darzustellen, dass das Spiel für einen ja „viel zu simpel“ ist und man ja etwas „komplexeres“ bräuchte, welches einen „tatsächlich fordern“ würde.

Shiv0r

Findest du? Kann ich nicht zustimmen. Die meisten größeren Spiele sind Fließbandproduktionen Assets werden ausgetauscht ein paar kleine Feature dazu geaddet neuer Teil dran geschrieben und das wars um es überspitzt zu fomulieren. Nicht umsonst geht auch mehr oder weniger die Hälfte des Budges nur dafür drauf um Marketing zu betreiben.

Wieso tut man das? Genau, weil man eine IP möglichst Populär machen oder sie weiterhin dort festigen will. Dann ist es ,wenn man nicht gerade EA ist und komplett die Realität verloren hat, so gut wie ein Selbstläufer. Und das ist unteranderem auch für den Erfolg von Blizzard verantwortlich.
Blizzard ist sehr gut in der PR beispielsweise wie sie schleichend in einem P2P MMO einen Itemshop implementiert haben und die Spieler teilweise sogar das ganze auch noch verteidigen, grandios, wenn man sowas hinbekommt.

Ich mein um diese These zu wiederlegen könnte man auch Zahlreiche andere Beispiele sich anschauen, die mit Games nichts gemein haben. Textilien-Industrie z.B. Restaurant vs Fastfood, Lebensmittelindustrie usw.

Was muss man den noch bei Heros of the Storm meistern? Ist doch fast alles entfernt worden was es zu meistern gilt.

Cortyn

Du wirst gute Spieler erkennen, wenn du sie siehst und wie sie ihren Charakter beherrschen. Wer der Ansicht ist, dass man in Heroes of the Storm nichts zu meistern hat, der soll bitte in der Heldenliga Rang 1 erreichen, dann nehme ich ihm das vielleicht ab.
Woher hast du denn das Wissen, dass die Hälfte des Budgets für Werbung bei Blizzard benutzt wird?

Dein Beitrag liest sich für mich aber, als hättest du den Spaß an Spielen und die Freude daran ohnehin verloren, weil es auch mit Gewinnmaximierung verbunden ist – übrigens auch etwas, dass ich Blizzard nicht vorwerfen kann, denn dann wären Spiele wie StarCraft: Ghost trotzdem erschienen, weil die „Fanboys/girls“ es ja ohnehin kaufen – zumindest klingt es so, als wollest du das sagen.

Shiv0r

Ich wollte eigentlich wissen welche Mechaniken den zu meistern gilt. Das kompetative Gameplay generell ein Wettbewerb untersteht ist logisch. Das war eine Pauschalisierung und nicht wirklich nur auf Blizzard bezogen. Da sich aber gerade Blizzard nicht drum sputet beim Superbowl Werbung zu schalten als auch generell viel Werbung schaltet und Werbung nunmal sehr teuer ist, ist zu erwarten, dass ein großer Teil des Budges nur aufgrund des Marketing verschlungen wird. Witcher 3 z.B. hat ein großen Teil ihres Budges nur in Marketing investiert.

Ich hab den Spass an Spielen nicht verloren ich unterstütze nur lediglich Developer wo ich potenzial sehe oder mir zumindestens nicht das Gefühl geben, ihre Cashcow zu sein. Und Blizzard gehört eben nicht dazu.

N0ma

Als Fließbandproduktionen kann man Blizzards Spiele keineswegs bezeichnen. Allerdings dass man versucht eine immer grössere Massenkompatibilität herzustellen, speziell in dem man die Altersgruppe nach unten verschiebt, stimme ich zu.

Shiv0r

War auch nicht auf Blizzard bezogen. Aber beispielsweise Activision, EA und Ubisoft tun dies nun schon seit Jahren.

N0ma

jo das ist wahr

Merc with a mouth

„Seit wann hat Erfolg mit Qualität zutun? Blizzard macht überwiegend schlicht nur massentaugliche Spiele… „

Die aber nichtsdestotrotz über ein hohes Maß an Qualität verfügen. Das kann man nunmal nicht abstreiten. Bis auf sehr wenige Außnahmen laufen die Blizzard Spiele immer gut und es gibt kaum Ausfälle. Das Sachen zum Release nicht immer 100% sofort funktionieren kann eben passieren.

Dennoch sind haben diese Spiele gute Stories, eine Menge Inhalt,stetiges Wachstum und sind oft auch kostenlos.

Wenn Blizzard keine Qualität liefern würde hätten sie nicht solche enormen Spielerzahlen. Denn dann würden es wirklich nur die Fanboys/girls spielen und das wären bei weitem nicht so viele.

Shiv0r

Deine gesamte Argumentation spricht doch eher für Massentauglichkeit als für Qualität. Selbes Prinzip wie bei Fast Food. Da wirst du wohl auch nicht sagen, das Mc Donals Qualitativ die hochwertigste Gerichte dir serviert, nur weil die gute Burgerstube um die Ecke weniger einnimmt aber weitaus bessere Burger macht. Story technisch is Diablo nicht der Rede wert. Overwatch wie es scheint wird jetzt auch nicht sonderlich Storylastig werden. Starcraft keine Ahnung nie gespielt und einzig die Warcraft geschichte wirkte auf mich nett. Inhaltlich bist du bei den meisten anderen Games besser bedient.
WoW beispielsweise ist vom Preis/Leistungsverhältnis eher ein Witz. Man wartet im Endeffekt in Jahrenzyklen um dann für einen relativ „hohen“ Contentupdate dann auch nochmal 40 Euro ca. zu bezahlen um nach ein paar Monaten wieder zu warten, Dank ihrer Wegwerf Politik. Blizzard hat man es auch zu verdanken, dass MMO’s immer mehr zu schlechten Singleplayer werden. Großartiger Inhalt den Blizzard da geschaffen hat über die Jahre hinweg. Nicht jeder bekommt es hin ein Genre maßgeblich erst Populär zu machen um es dann konsequent zu zerpflücken.

Also gerade bei Diablo reden wir hier nicht von irgendwelchen Nebensächlichkeiten, die nicht funktioniert haben wie genügend Serverkapazitäten bereitstellen, sondern von Designentscheidungen zu ungunsten des Spielprinzips von einem Hack n Slay und zu gunsten der Profitmaximierung von Blizzard.
Auch die Spielsysteme sind massentauglich designed aber nicht unbedingt clever umgesetzt. Path of Exile hat da beispielsweise um einiges bessere Ansätze gehabt im Skill-, Währung- und Craftsystem.

Ich hab übrigens nicht gesagt das Blizzard keine Qualität liefern würde, sie ist nurnicht wie es immer mal wieder stilisiert wird sonderlich hervorzuheben.

Gorden858

Und wir sagen ja auch nicht, dass Blizzardspiele automatisch das Beste ihres Genres sind. Ja, Hearthstone, HotS, Diablo, Starcraft und WoW haben alle ihre Macken und jedes davon hat Spielelemente, die entweder grundsätzlich noch verbesserungswürdig sind oder einfach bestimmten Spielern nicht zusagen. Aber alle diese Spiele funktionieren grundsätzlich und machen erstmal Spaß. Und das ist es worauf ich mich bei Blizzard verlassen kann. Ich habe einfach noch nie ein Spiel von Ihnen gekauft, dass mir keinen Spaß gemacht hat. Bei Starcraft habe ich nach der Kampagne festgestellt, dass Echtzeitstrategie im Multiplayer auf Dauer nicht mein Ding ist, Diablo 3 ist mir auf den höheren Schwierigkeitsgraden dann irgendwann zu eintönig geworden und auch WoW bietet mir nicht ununterbrochen Inhalt, der mich reizt. Aber bei allen diesen Spielen würde ich sagen, dass sich mein investiertes Geld ausgezahlt hat.

Klar es gibt sicher jeweils Konkurenzprodukte die eine ähnliche Qualität aber niedrigere Spielerzahlen haben. Aber das beweist ja nicht, dass Qualität keine Rolle spielt, sondern nur dass sie alleine nicht ausschlaggebend ist. Weder ein gutes Spiel mit schlechtem Marketing als ein schlechtes Spiel mit gutem Marketing werden langfristig erfolgreich sein. Ich bezweifle zum Beispiel stark, dass sich das nächste SimCity noch besonders gut verkaufen lassen wird.

Shiv0r

Keine Ahnung mittlerweile höre ich solche Aussagen immer wieder, weshalb ich eventuell mehr im Text reininterpretiert habe als vielleicht Inhaltlich drin stand.
Wird sich zeigen, ob es das wird. Die Frage ist nur dann wird sich das nächste SimCity aufgrund des Rufs des Vorgängers nicht verkaufen oder weil das Spiel schlicht ungenügend ist.

Merc with a mouth

Das ist wieder der berühmte Vergleich von Apfel und Birnen.
Eine Fastfoodkette die ihre Kunden praktisch mit Massenwaren am Fließband abfertigt mit Blizzard zu vergleichen.

Sehen wir uns doch mal die drei letzten großen Release von Blizzard an. Das wären wenn ich mich nicht täusche Warlords of Draenor, Hearthstone und Heroes of the Storm. Okay die “ Diablo – Ultimate Evil Edition “ kann man wohl auch noch dazu zählen.
Da haben wir also zwei Titel dir free und zwei Kauftitel.
Alles riesen Verkaufsschlager wenn da nicht nun doch eine gewisse Qualität vorhanden wäre wäre es sicher anders gelaufen.
Qualität ist halt auch immer mit Erwartungen verbunden. Wenn man natürlich das gigantische Projekt erwartet und dann nur das normale bekommt ist man wohl eher enttäuscht und spricht dem Unternehmen eben diese Qualität ab.
Das ändert aber nicht unbedingt etwas an der Tatsache das diese eben doch vorhanden ist.
Und das kann man Blizzard nun mal nicht abstreiten. Alleine schon der Fakt das Blizzard eben nicht wie EA Spiele mit dem MG rausfeuert sondern sich Zeit lässt.
Auch wenn du das WoW Addon System ansprichst vergehen doch zwischen diesen “ überteuerten “ Addons immer gut 1 1/2 bis 2 Jahre . Und dann bekommt man, sofern es einem gefällt , für die angesprochenen 40€ wieder Spielspaß für 1 1/2 bis 2 Jahre.
Andere Spiele kosten dich im Handel 60-70€ und halten meist nicht mal annähernd so lange an.

Ich glaube du verwechselst hier zum Teil Qualität und Geschmack. Was man recht gut an deinem Diablo und Path of Exile Vergleich glaube ich ganz gut sieht.

Shiv0r

Mh? Ich habe lediglich nur ein anderes Beispiel genannt, oder willst du mir sagen das McDonals, die Erfolgreicher ist als so gut wie jeder Burgerlanden laden, bessere Qualitäten liefert und das nur dadurch begründet, weil sie damit mehr Profit erzielen? Das gleiche Prinzip oder auch Logik trifft auch auf Games zu, und Blizzard stellt da auch keine Ausnahme dar.
Die Argumentation das Erfolg gleichzusetzen mit Qualität ist zieht halt nicht und der Restaurant vs Fastfood Argument ist lediglich ein Beispiel um diese These zu wiederlegen. Ich meine das kann ich auf jedes andere Medium auch transportieren wie beispielsweise Filme.

Und? Sie haben sich auch bei Diablo 3 viel zeit gelassen letztlich kam zu Release aber kein gutes Spiel heraus, sondern lediglich eines was sich gut verkauft hat und das aus verschiedenen Gründen.

Nein bekommt man nicht. Würde das alles so reibungslos bei der Patchpolitik verlaufen, so wie du es gerne darstellen willst, gäbe es A keine Kritik zu eben dieser, als auch kein massiven Abonennten Rückgang.
ich verwechsel nicht Geschmack mit Qualität. Ich meine wenn die Ausführung der Systeme raffinierter gelöst und weiter entwickelt wurden als in Diablo 3, wo hab ich da irgendeine geschmackliche Empfindung geäußert?

Gorden858

Wenn Gigantic tatsächlich floppen sollte mit Microsoft im Rücken, wäre das doch sogar ein perfektes Beispiel dafür, dass ein dickes Marketingbudget genausowenig ein Erfolgsgarant ist, oder nicht? 😉

Shiv0r

Wer sagt dass sie ein dickes Marketingbudget bekommen? Aber nein wäre es nicht, denn Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. :> Zumal zu Marketing auch die IP und Firma dahinter mit einbezogen wird und da steht nunmal kein Blizzard/XY auf dem Etikett, damit haben sie schon von Hause aus einen Nachteil.

Merc with a mouth

Ich muss sagen ich erkenne mich da sehr gut wieder in dem Text.
Zwar ist bei mir die Vorfreude seit dem Cinematic ungebrochen aber alles andere wie die Charaktere, das Setting und auch die Vielfalt der Spielstile gefallen mir sehr gut.

Ich bin auf jedenfall sehr gespannt und freue mich riesig auf diesen Titel.

Ich glaube auch das es eine sehr hohe Langzeitmotivation bietet. Da man bei aufkommender Langeweile schlicht und einfach durch das wechseln des Charakters in eine komplette andere Richtung, zum Beispiel vom Tank zu einem der Revolverhelden oder zum Support, plötzlich wieder ein ganz anderes Spielgefühl und Erlebnis bekommt.

F2P-Nerd

Ich habe an der Gamescom gespielt und zelebriert.
Das Ding wird rocken, aber sowas von
(Vorausgesetzt das Bezahlmodell stimmt, aber da mache ich mir relativ wenig Sorgen. B2P oder F2P wirds auf jeden Fall)

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