Der neue Spielmodus in Overwatch 2 könnte unbeliebte Helden fördern

Die Entwickler haben auf der Blizzcon 2019 weitere Details zu Overwatch 2 veröffentlicht. Mehrere Infos gab es dabei zum neuen PvP-Modus „Push“. Dieser wird offenbar besonders fair und hat einige interessante Mechaniken.

Das ist „Push“: „Push“ wird der neue PvP-Modus, der zusammen mit Overwatch 2 erscheinen soll. Der Modus wird von den Entwicklern als der erste neue „Core“-Modus bezeichnet.

Das bedeutet, dass „Push“ sich zu den bekannten Modi gesellt, die im schnellen Spiel und in den Ranglisten gespielt wird und nicht einfach nur als Event-Modus in der Arcade auftaucht.

Bisher wurde Toronto (Kanada) als „Push“-Karte vorgestellt. Auf der Blizzcon 2019 haben die Entwickler aber schon einige Details zum neuen Modus verraten.

Overwatch 2 Toronto 1

So funktioniert der neue PvP-Modus

Was ist das Ziel? Das Ziel von „Push“ ist es, einen Roboter so weit wie möglich auf eine Seite der Karte zu eskortieren. Dabei drückt er einen schwere Barriere vor sich her, die über verschiedene Checkpoints auf einer festen Route gebracht werden muss.

Der Roboter bewegt sich dann, wenn Spieler ihn begleiten in die jeweilige Richtung, nämlich in die gegnerische Zone der Karte. Wird das eskortierende Team ausgelöscht oder zurückgeschlagen, können die Gegner den Roboter in die andere Richtung führen.

Overwatch Toronto Push Roboter

Am Ende der Runde zählt: Wer am weitesten gekommen ist, gewinnt. Der Fortschritt lässt sich oben an der Karte ablesen. Erreicht der Bot das Ende des Pfades, gewinnt das entsprechende Team sofort. Der Modus ist also eine Art Tauziehen.

Das sind die Besonderheiten: Die entsprechenden Karten von „Push“ sind allesamt gespiegelt, damit beide Teams die exakt gleichen Voraussetzungen haben. Einige Features sollen dabei helfen, den Modus besonders zu machen:

  • Der Bot bewegt sich langsamer, wenn er schiebt und schneller auf dem Rückweg – So haben „verteidigende“ Teams es nicht so schwer, aufzuholen.
  • Teamfights entscheiden hier schneller über den Verlauf der Runde.
  • Das Layout der Karten fördert möglicherweise die Nutzung einiger Helden, die man sonst selten sieht.
Overwatch 2 Toronto Push Layout

Dadurch, dass eindeutig bestimmt werden kann, welches Team effektiv weiter kam, sollten die Runden in „Push“ nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen wie ewige Overtime-Runden in anderen Modi.

Wie fördert „Push“ unbeliebte Helden? Assistant Game Director Aaron Keller sprach darüber, dass das Layout der Karten mit den engen Passagen eher wenig gespielte Helden wie Reaper eine Bühne bieten könnte.

Der Modus selbst wirkt so, als sie er mehr auf offensives Gameplay und Action ausgelegt, weswegen viele defensive Helden, die lange Zeit beliebt waren, dann eher in den Hintergrund rücken.

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DDuck
DDuck
1 Monat zuvor

„eher weniger beliebte Helden wie Reaper“?! Okay grin
Also ich hab das Gefühl, dass Reaper aktuell sowohl im Ranked, als auch im QM in jedem Match zu sehen ist.
Enge Karten schreien allerdings förmlich nach Doomfist, der ja auch nicht gerade unbeliebt ist…und dazu noch wahnsinnig nervig -.- und auch die Junkrat-Mains werden sicherlich wieder aus ihrer Versenkung kriechen um Brain-AFK Granaten in die engen Gänge zu spammen…na ich bin mal gespannt was das gibt grin

Sentcore
Sentcore
1 Monat zuvor

Ist also quasi wie das mit dem Turm von Splatoon 2 (Rangliste)… Könnte ganz Spaßig werden!

Belpherus
Belpherus
1 Monat zuvor

Den Roboter von Push fand ich jetzt schon liebenswert XD

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