Mit Onimusha: Way of the Sword kehrt die Samurai-Reihe von Capcom nach Jahren wieder zurück. MeinMMO konnte mit den Entwicklern auf der gamescom 2026 sprechen und sie verrieten uns unter anderem, wieso die Schwertmeister für die Animationen zu gut in ihrem Job waren.
Was ist Onimusha: Way of the Sword für ein Spiel? 2001 startete die Reihe mit Onimusha: Warlords und war quasi ein Resident Evil, aber mit Samurai in der Sengoku-Periode (etwa 1467 bis 1615). Der letzte große Teil der Reihe erschien 2006.
Mit Onimusha: Way of the Sword bringt Capcom die Spielereihe am 4. September als Action-Spiel zurück. Auf der gamescom konnte MeinMMO mit Producer Akihito Kadawaki und Director Satoru Nihei sprechen. Eines der großen Themen war auch die Animationen im Schwertkampf und wie Capcom sie gemacht hat.
Wie sind die Animationen im Kampf entstanden? Wie für viele Spiele üblich, arbeitete Capcom mit Motion-Capture-Experten zusammen, darunter waren auch Experten für Schwerter. Wie Satoru Nihei im Interview erzählt, wollte man eine sehr geerdete, sehr realistische Action
entwickeln.
Gleichzeitig soll das Spiel aber auch unterhaltsam sein, weshalb man übertriebene Elemente einbaute, um das Spiel wirklich attraktiv zu machen.
Deshalb gibt es auch viele Variationen innerhalb der Kampf-Animationen, weil man zahlreiche Varianten aus verschiedenen Blickwinkeln
erfasste.
Ein Problem aber gab es mit den Schwertmeistern, denn die waren so erfahren, dass ihre Bewegungen wohl zu gut waren. Dazu sagt Nihei:
Aber eine Sache, die uns auffiel, als wir mit den Motion-Capture-Aufnahmen begannen, war die Zusammenarbeit mit den Schwertmeistern, die sehr erfahren waren: dass viele ihrer Bewegungen sehr – ich würde sagen – ausgefeilt und sehr rein waren. Und obwohl das zwar sehr gut aussah, wirkten alle Bewegungen im Spiel irgendwie gleich, weil sie so kontrolliert wirkten.
Satoru Nihei (Director von Onimusha: Way of the Sword) über die Kampf-Animationen
Also wurden diese Aufnahmen nochmal angepasst, damit man eine Unvollkommenheit
und eine rauere Seite
einbringt. Dadurch gewährleistete man mehr Abwechslung und Vielfalt
in den Animationen.
Das ganze Interview zu Onimusha: Way of the Sword mit Game Director Satoru Niher und Producer Akihito Kadawaki veröffentlichen wir innerhalb der nächsten Tage.
Wie steht ihr zum neuen Onimusha? Freut ihr euch aufs Spiel oder wartet ihr erstmal zum Release ab? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Auf der gamescom 2026 war Capcom auch mit Dragon’s Dogma 2: Dark Arisen vertreten und erzählte uns was über ihren neuen Drachen: In der neuen Erweiterung von Dragon’s Dogma 2 erscheint ein Drache, der eine eigene Zombie-Apokalypse auslösen kann
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Kommentare
Hab die Demo genossen und wenn man mal drin ist im Parry/Dodge-System, machen gerade die Bosskämpfe echt Laune (von denen man zwei in der Demo hatte). Denke, ich werde es mir holen.
Ich freu mich auch schon sehr drauf und genau wie du sagst, wenn man das Parry-System innehat, fühlt man sich auch selbst wie ein Meister-Samurai.