Aion 2 ist endlich im Westen verfügbar, World of Warcraft: Forever geht in einem Monat live und zwei große neue MMORPGs sind angekündigt worden. Nach einer langen Durststrecke sieht es für MMO-Spieler wieder besser aus, wissen unsere Experten im GameStar Talk.
Worum geht es im Talk? Im neuen GameStar Talk sprechen unser MMORPG-Experte Karsten Scholz, YouTuber Entenburg und Moderatorin Lea Herfurtner über den aktuellen Status im MMO-Genre. Fokus legen sie dabei auf das gerade im Westen erschienene Aion 2 – ist es Pay2Win, wie viel Grind steckt drin oder auch ob es die Spieler langfristig halten wird.
Gleichzeitig stellen sich die drei aber auch die Frage, ob Aion 2 nur ein Lückenfüller für die Spieler ist, bis dann am 4. November endlich WoW: Forever live geht. Außerdem kommt dazu, dass zuletzt gleich zwei neue MMORPGs angekündigt wurden: Guild Wars 3 und Runescape 4. Dazu sagt zum Beispiel Entenburg: Es macht unfassbar viel Spaß im Moment, nach diesem Tal der Tränen, wirklich wieder MMO-Fan zu sein […] Die Perspektive ist plötzlich dramatisch besser geworden.
Den vollen Talk könnt ihr als Podcast über Spotify, Apple Podcasts, RSS-Feed oder einfach direkt als Video auf YouTube anschauen:
MMO-Durststrecke – War es so schlimm?
Wie schlimm war die Durststrecke wirklich? In den vergangenen Jahren gab es für MMO- bzw. MMORPG-Spieler wenig neue Spiele, die die Aufmerksamkeit der Community dauerhaft halten konnten. Etablierte Platzhirsche wie World of Warcraft, Final Fantasy XIV oder auch Guild Wars 2 sind für viele nach wie vor die sicheren Rückzugshäfen. Neuerscheinungen wie Throne and Liberty oder Tarisland werden zum Release zwar angespielt, können aber die Aufmerksamkeit der Gamer nicht immer halten.
Dazu kommt, dass 2025 und Anfang 2026 einige MMORPGs traurige Schicksale erlitten: Amazon Games stellte New World ein, das nur noch bis Januar 2027 online sein wird. Das heiß erwartete Kickstarter-MMORPG Ashes of Creations ging im Early Access auf Steam live, nur um wenige Wochen später komplett in die Grütze zu gehen. Bei Bethesda war ein neues Sci-Fi-MMO in Entwicklung, dass nun aber nie das Licht der Spielewelt erblicken wird. Zuletzt entließ Microsoft auch hunderte Mitarbeiter bei The Elder Scrolls Online.
Genau über diesen, ursprünglich eher düsteren Ausblick für das Genre sprachen Karsten, Entenburg und MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski übrigens im Rahmen des Grindfest 2026. Hier geht es zum vollen Talk: Nur 1 großes MMORPG aus dem Westen in 12 Jahren zeigt das kollektive Versagen einer ganzen Industrie
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Kommentare