„Vielen Dank für deine Bewerbung. Leider müssen wir dir mitteilen, dass …“ – und schon wieder eine Absage. Der Einstieg ins Berufsleben gestaltet sich für junge Menschen schwer. Zudem steigt die Angst, dass die Künstliche Intelligenz viele Aufgaben übernehmen könnte. Der 31-jährige Millionär Timothy Armoo hat mit der arbeitslosen Gen Z jedoch kein Mitleid. Denn: KI biete seiner Meinung nach eine enorme Chance, reich zu werden.
Bei dem Aufmacherbild handelt es sich um ein Symbolbild.
Warum hat der Millionär kein Mitleid mit der Gen Z? Timothy Armoo ist überzeugt, dass junge Menschen heute Möglichkeiten haben, von denen frühere Gründer nur träumen können. Gegenüber Fortune bezeichnet er es sogar als „erschreckend einfach“, derzeit Vermögen aufzubauen.
Für den 31-jährigen Millennial (1981-1996) sei aktuell die beste Zeit, um Wohlstand zu schaffen. Der Grund? Die Hürden, ein eigenes Business aufzubauen, seien durch KI und Social Media extrem niedrig geworden.
KI mache es möglich, Ideen mit vergleichsweise wenigen Mitteln umzusetzen. Soziale Medien könnten anschließend genutzt werden, um diese Projekte bekannt zu machen, ohne viel Geld für Werbung auszugeben.
Sein Ratschlag an Gen Z: Statt „nur“ nach einem klassischen Job zu suchen, sollen junge Menschen eigene Projekte starten. Armoo richtet deutliche Worte an die Jungen: „Ihr habt keine Ausreden.“
Der Millionär weiß, wie es ist, ganz unten anzufangen
Wie wurde der Millennial-Millionär reich? Armoo selbst wurde bereits vor seinem 30. Geburtstag zum Millionär. Seine Voraussetzungen waren aber alles andere als ideal: Als Baby wurde er zu seiner Oma nach Ghana geschickt, später wuchs er in einer Sozialwohnung in London auf.
Während seines Studiums gründete er 2017 die Influencer-Marketing-Agentur Fanbytes. Diese arbeitete später sogar mit der britischen Regierung, Deliveroo und Samsung zusammen. 2022 wurde die Agentur für einen achtstelligen Betrag verkauft. Armoo war damals erst 27 Jahre alt.

Was sagt die Gen Z dazu? Der Wunsch nach Selbstständigkeit ist bei der Gen Z ohnehin nicht neu. Schon 2025 waren bereits 40 Prozent aller Gründer in Deutschland unter 30 Jahre alt, wie MeinMMO berichtete. Und das bereits vor den Ratschlägen des Millennial-Millionärs.
Wie seht ihr Armoos Aussagen? Hat Gen Z dank KI tatsächlich bessere Chancen, selbst ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, oder macht er es sich mit „keine Ausreden“ zu einfach? Schreibt es uns in die Kommentare.
Während der Millionär KI also als große Chance für Gen Z sieht, betrachten andere junge Menschen die Technologie mit großer Sorge. Aus Angst, ihren künftigen Job an KI zu verlieren, entscheiden sich einige daher bewusst für das Handwerk. Warum ausgerechnet diese Berufe für Gen Z wieder spannend werden, lest ihr auf MeinMMO.
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Kommentare
So eine merkwürdige Einstellung. Als ob es so einfach wäre Geld zu bekommen.
Das ist sowas von Dumm. Klar wenn ich meine Integrität, meine Moral, meine Werte, Ethik und jeglichen Anstand übern Haufen werfe, ist es vielleicht möglich. Aber selbst dann nicht mal.
Das liegt einfach schon daran das man ohne die finanzielle Mittel oder eine Gelegenheit gar nicht die Möglichkeit hat.
Lotto-Millionär findet es leicht, reich zu werden: “Die ganzen Spacken sollen mal nicht so rumjammern, ey! Einfach ma’ die korrekten Zahlen tippen – und schon haste ausgesorgt, ne?”
„Erschreckend einfach, Vermögen aufzubauen“
…sagt der Millionär… 🤦🏿♀️🤦🏿♀️🤦🏿♀️
Pauschalisierungen dieser Art sind einfach so dumm! Wenn es sooo einfach wäre, würde es jeder machen…
“Keine Ausreden” – klar, wenn man jegliche Integrität über den Haufen wirft und auf alles und jeden einen feuchten Kehricht gibt, dann braucht man auch keine Ausreden.
Ich erinnere mich noch gut an die Kontroverse über das sog. Bytehouse, als kurz vor dem ersten Lockdown 2020 in GB sechs Leute in ein Haus gesteckt wurden, um 12 Stunden + am Tag Content zu generieren und die Leute dann selbst mit Corona noch weiter ackern mussten für miese Bezahlung.
Solche Leute lügen sich doch einfach nur selbst in die Tasche und verteidigen sich mit ihrem Geld. Man wird nicht reich durch ehrliche Arbeit. Man wird reich durch das Ausbeuten anderer Leute – in diesem Fall jugendlichen Influencern.