Die Gen Z gilt als faul, aber in Deutschland haben 40 % von ihnen bereits ihre eigene Firma gegründet

Symbolbild Menschen im Büro Unsplash via Mimi Thian

Die Gen Z muss sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, faul zu sein und keine Lust auf Arbeit zu haben. Gerade wenn es aber darum geht, eigene Unternehmen zu gründen und selbst etwas auf die Beine zu stellen, zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab.

Wie aktiv gründet Gen Z eigene Unternehmen? Wie Inc. berichtet, zeigt sich, dass noch vor sechs Jahren auf einen Gründer aus der Gen Z (ab 1997) ganze 26 Gründer aus Gen X (1965-1980) kamen. Heute liegt das Verhältnis in den USA nur noch bei vier zu eins.

In Deutschland zeigt sich ein ähnlicher Trend: Laut der KfW waren 2025 bereits 40 Prozent aller Gründer unter 30 Jahre alt.

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Die Gen Z muss in allen Bereichen des Lebens Einsparungen vornehmen, aber eine Branche trifft es härter als alle anderen

Ist die Gen Z also doch nicht so faul? Die vielen Gründungen passen nicht zum recht verbreiteten Klischee einer Generation, die möglichst wenig arbeiten möchte. Ein eigenes Unternehmen bedeutet schließlich nicht automatisch, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu haben.

Warum gründet Gen Z dann trotzdem gerne? Gründe dafür sind der schwierige Arbeitsmarkt und der KI-Boom. Der Ökonom Taylor Bowley erklärt, dass es derzeit besonders für junge Berufseinsteiger oft schwierig sei, einen Job zu finden. Daher versuchen manche, direkt selbst durchzustarten.

Der KI-Boom hilft bei der Work-Life-Balance. Heute nutzen junge Gründer oft Künstliche Intelligenz, um Aufgaben abgeben zu können. Die KI kümmert sich um Buchhaltung, Büroarbeit oder Content-Erstellung. 

Die hohen Zahlen zeigen zunächst aber nur, wer ein Unternehmen gründet und nicht, ob es auch Erfolg hat. Dennoch sieht man: Statt eines großen Startkapitals und vieler Mitarbeiter reichen für den Anfang oft eine gute Idee, ein Laptop, ein Matcha Latte und die richtigen digitalen Werkzeuge.

Wie seht ihr das? Könntet ihr euch selbst vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen oder ist euch ein klassischer Job letztlich doch lieber? Überrascht es euch, dass derzeit so viele junge Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? Teilt uns eure Meinung dazu in den Kommentaren mit!

KI kann Gen Z also dabei helfen, Aufgaben zu erledigen, für die früher ein großes Team nötig war. Dass es aber auch vollkommen ohne echter künstliche Intelligenz geht, zeigt ein ziemlich kurioses Projekt: Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter baute einen KI-Chatbot, hinter dem in Wahrheit nur er selbst steckte. Der Andrang war riesig. Zeitweise erreichten ihn 5.000 Anfragen pro Stunde. Die ganze Geschichte lest ihr auf MeinMMO: Ein Typ baut einen KI-Chat ohne KI, bekommt pro Stunde bis zu 5.000 Anfragen.

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