Mein-MMO fragt: Spielt Ihr Mobas?

Wir haben eine weitere Woche erlegt und um die erfolgreiche Jagd angemessen zu beenden, gehört das Ritual der Freitagsfrage dazu. Obwohl wir den doch recht prägnanten Namen „Mein-MMO“ tragen, dreht es sich bei uns gelegentlich auch um andere Spiele, die wir selber gerne in unserer Freizeit zocken. Mobas sind einfach genau das Richtige, wenn man nicht stundenlang in einem Raid feststecken möchte, oder gerade keine ganze Nacht für ausufernde RP-Abende in der Taverne opfern mag.

Nicht alle können mit dem dauerhaften Druck einer PvP-Partie etwas anfangen.
Nicht alle können mit dem dauerhaften Druck einer PvP-Partie etwas anfangen.

Doch nicht für alle sind Mobas die passende Abwechslung, viele Spieler kommen mit dem Druck des dauernden PvP-Kampfes nicht zurecht. Andere fühlen sich davon überfordert, einen so wichtigen Teil innerhalb eines Teams darzustellen und wieder andere können mit dem „Immer wieder bei Level 1 beginnen“ schlicht und ergreifend nichts anfangen.

Daher kommen wir nun zu unserer Frage: Spielt Ihr Mobas? Wenn ja, welche und warum genau die? Wenn nicht, warum kommen diese Spiele für Euch nicht infrage?

Cortyn meint: Bis vor knapp 2 Jahren konnte ich mit Mobas relativ wenig anfangen. Den Draht zu League of Legends habe ich niemals bekommen, rein subjektiv ist es kein einsteigerfreundliches Spiel (hat dafür aber die coolsten Soundtracks, nicht wahr, Jinx?). Wirklich glücklich bin ich nur mit SMITE und Heroes of the Storm geworden. Bei ersterem habe ich das ständige Gefühl, mich eher in einem Action- als in einem Strategiespiel zu befinden.

Die interessanten Götter sind für Cortyn ein Hauptgrund - neben der direkten Schultersteuerung der Helden.
Die interessanten Götter sind für Cortyn ein Hauptgrund – neben der direkten Schultersteuerung der Helden.

Hinzu kommen die hübschen Götter und Göttinnen (bei denen man glatt noch etwas Geschichte lernt) mit wirklich abgedrehten Skin-Ideen und dem genialen Prinzip der Voicepacks, die jedem Charakter gleich viel mehr Leben einhauchen. Dass die Entwickler unendlich locker drauf sind, tut sein Übriges. Ich habe nie Spieleentwickler erlebt, die lockerer und humorvoller mit ihrem eigenen Werk umgehen, als die Jungs und Mädels von HiRez (nicht einmal WildStar schafft das).

HotS Gameplay
Für Cortyn das Moba der Wahl: Heroes of the Storm.

Heroes of the Storm hat sich inzwischen zu meinem Liebling gemausert. Die frischen Ideen wie Abathur, Murky oder der kommende Cho’Gall, sowie die vielen unterschiedlichen Kartenziele machen das Spiel zu einer spürbaren Abwechslung. Hinzu kommt, dass meine emotionale Bindung zu Kerrigan und Arthas eine ganz andere ist, also zu irgendwelchen „neuen“ Figuren, die (aus meiner Sicht) auch einfach „Waldläufer 13“ oder „Soldat 76“ heißen könnten – oh.

Ich liebe PvP, egal ob in MMOs, Evolve oder Mobas, von daher sind die Teamschlachten genau mein Ding und haben schon so manche Pause versüßt.

Aber kommen wir nun zu Euch! Welche Mobas spielt Ihr und warum? Oder meidet Ihr die Team-Brawler gar komplett – warum? Verratet es uns und diskutiert fleißig in den Kommentaren!

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Psyclon

LoL seit Juni 2010. Ich mag den Style. Ich brauche kleine Charaktere (NICHT Gnome, NICHT Zwerge!) und das ist mit den Yordles gut abgedeckt. Außerdem kann ich diesen Comic-Style von DC und Marvel nicht ausstehen, deshalb fallen alle Anderen weg.

Warum ich Mobas spiele? Wohl das ähnliche Phänomen wie Chatroulette: Immer neue Leute, nach 30-60 Minuten ist der Spaß zuende. Die Kontinuität wie bei meinem anderen Game, etwa GuildWars 2, wo man immer dieselben Leute trifft kann schon ermüden. Ein bisschen Skirmish-Gameplay zwischendurch ist da cool. Der Grund für den großen Erfolg von DooM, Quake und letztlich die Krönung: Unreal Tournament in den 90ern: Schnelles aber „forgettable“ Games.

Der Tanker

MOBA ja, aber nur SMITE!

Ich liebe third person und hasse klicken zum laufen daher SMITE außerdem liebe ich sowohl MOBAs als auch Götter.

mmonsta

neben shooter und mmo-pvp einfach die beste form des pvps. meine wahl fällt dabei auf lol. war mein erstes und bin bei geblieben.
hätte ich mit dota angefangen könnte es anders aussehen aber der wechsel fällt mir schwer bzw mag ich das schnellere gameplay von lol. dabei hat dota echt gute elemente die mir durchaus gefallen.
alle anderen konnten mich nich überzeugen. hon war nett. dead island epidemic spassig aber nix auf dauer. hots blizz like gut gemacht mit tollen champs und paar netten maps aber zu sehr beschnitten. reizt mich auf dauer nich.
riot macht da nen echt guten job und hängt sich richtig rein. ich seh da in zukunft nix was da rankommen könnte.

Nirraven

Bei mir ist es auch LoL, da bin ich auch schon seit S1 dabei. Finde gerade die Komplexität welche für Anfänger natürlich erschlagend ist toll 🙂

HotS, SMITE, HoN, Dota2 habe ich alle nur kurz bis mittelfristig gespielt und bin nie richtig warm geworden. Vielleicht ist der Schnitt der ersten (MOBA)Liebe der tiefste.

Finde die konstante Weiterentwicklung von LoL sehr gut, wenn ich an S1 zurückdenke hat sich schon gewaltig viel geändert.

Luriup

Genau der Punkt mit „immer wieder bei level 1 anfangen“ senkt meine Motivation ungemein.
Es gibt keinen Progress und das fehlt mir halt als MMOler.
Daher habe ich LoCO und HotS nur nebenbei gespielt,
ohne Motivation unbedingt gewinnen zu müssen.
Bissel Spass haben mit diesem oder jenem Charakter und das wars auch schon wieder.

PvP mag ich in allen Formen angefangen bei SF/Tekken über BGs
bis hin zu Massenschlachten wie in DAoC.
Zu Alteractal kann ich zum besten geben:
Start Samstag 14:00
Sieg für die Horde Sonntag 08:45
und ich hab keine Pause gemacht wo mein Char hätte gegen die Wand laufen müssen.^^

Keragi

Ich spiele keine Mobas, da bin ich zu schlecht für, ist mir aber auch zu stressig.

Bodicore

Mobas sind das neue CS für ADHS Kids 🙂

Plague1992

Ich spiel eigentlich nur League of Legends und hin und wieder Vainglory aufn Topf.

LoL spiele ich mittlerweile seit 5 Jahren, was mich dazu tendierte war eigentlich die Faszination von Multiplayerspielen generell, die ich aber in League of Legends am komplexesten umgesetzt empfand.

Mit 5 willkürlichen Leuten in ein Team gesteckt zu werden, die sich nicht einmal ansatzweise kennen und eigentlich 0 kommunizieren … und trotzdem komplexe Manöver ausführen können, faszinierend. Engage, juke, Reagieren, re-engage … und das alles binnen weniger sekunden. Vorallem die zwangsläufige Synergie zwischen den typischen ADC und den Supporter, die binnen weniger Minuten zu einer Einheit verschmelzen.

Soetwas könnte man zwar auf sogut wie alle teambasierten Spiele runterbrechen, aber in einem MOBA ist es eben am komplexesten umgesetzt. Shooter beschränken sich meistens auf die Wahl der Wege und ggf. Rückendeckung.

Auch so einfache Sachen wie Teamkostellationen etc. Trotz nur einer Map ist kein Spiel wie das gleiche. Die Presse Hyped ein MGS5 weil es im grunde ein dutzend Wege gibt die Basis des Gegners einzunehmen, weil LoL hat gleich mehrere Millionen Variationen.

Auch fesseln mich sogut wie keine Geschichten/Singleplayer Spiele, weil ich immer im Hinterkopf habe dass es eh nur eine ausgedachte Geschichte ist, oder Mechaniken etc. bewusst gewählt wurden. Quasi alles was ich in einen Singleplayerspiel erlebe war bewusst so von einem Entwickler gewollt und das fühlte sich für mich seit jeher gekünstelt an. Ich setz mich nicht vor ein Game of Thrones und fiebere jeder Szene mit, ich bin der der sagt dass es eh alles nur Schauspieler sind, mit Kamera und dahinter ein halbtoter Rentner der sich das alles nur ausgedacht hat. Ein MP MOBA ist da ganz anders, hier erzähle ich meine eigene Geschichte. Der Anfang der Geschichte ist klar, stellenweise auch das Ende. Alles dazwischen wird aber von den 10 Spielern beeinflusst. Es gibt keinen Entwickler und Autor der irgentwo jetzt sagt „und gleich passiert das und alle so wooooh“ … Nein, wenn wir 5 Gegner töten waren nur wir allein dafür verantwortlich, es hat keiner kommen sehen, hat niemand so gewollt oder dergleichen.

Ich habs immer so mitn Schicksal verglichen. In SIngleplayerspielen/Filmen etc. ist quasi das eigene Schicksal von „Gott“ vorbestimmt ( Gott = Entwickler/Autor ). In einem Multiplayer MOBA kann ich aber mein eigenes Schicksal in die Hand nehmen und es sogar verändern.

horst

meine worte!

Gorden858

Habe mal eine Zeit lang LoL gespielt, das dann aber irgendwann wieder weggelegt. HotS spiele ich aber nun schon eine ganze Weile immer mal wieder zwischen durch. Kann man eben optimal immer mal wieder eine Partie einschieben, wenn man überlegt, was man mit nur einer halben Stunde noch eben anfangen möchte. Durch die unterschiedlichen Karten wird es auch nicht zu schnell langweilig und bekannte Helden und tägliche Quests locken mich immer wieder zurück.

Freaker

Also ich werd mit Mobas nicht warm, verstehe bis jetzt auch nicht die Begeisterung dafür, ich mag pvp in mmos, auch arenen, bgs etc, aber echtzeit-strategie spiele mag ich überhaupt nicht, mobas kommen mir wie eine mischung aus beiden vor, dazu die iso ansicht, ne, da bleib ich lieber bei den mmos.
Smite schau ich mir vieleicht nochmal an, das scheint ja laut kommentaren gut anzukommen, auch bei moba hassern.

Chris Utirons

Naja inderekt schon wenn man den GW2 Stronhold Modus dazu zählt 😀

Dunkelzwerg

tja eigentlich bin ich so mehr der MMO Typ denk ich … wobei ich sonst die gleichen wie Cortyn Spiele mit fast den gleichen beweggründen… HotS bringt einfach die abwechslung und SMITE fühlt sich für mich nicht an wie ein MOBA weil man halt die Figur nicht allein mit mausklicks bewegt
Aber das ganze wird nur mal hier und da gespielt 😛

echterman

Smite ist das einzige Moba welches ich aktiv spiele. Alle anderen sind bei mir von der platte geflogen allein schon weil sie in der ISO Ansicht gespielt werden und das sagt mir überhaupt nicht zu. Hinzu kommt, dass einige Moba’s eine sehr toxische Community haben. Und so etwas will ich mir nicht antun, da ist mir meine gute Laune viel zu wertvoll für.

ganjarin

Für mich ist es auch ganz klar Smite, auf grund der Ansicht und der Steuerung. Dann gefällt mir noch die Idee mit den mythischen Göttern. HotS finde ich überhyped, ist halt ein Blizzard Spiel.

Snowblind

Hach ja Alterac war damals wirklich cool, hab es auch geliebt.

Ne zeit lang hab ich Lol extrem intensiv gespielt, aber die COmmunity macht einem da viel kaputt. Da ist hots ein wenig anders, hier is die Comm noch nicht soooo schlimm, was ich sehr begrüße. Atm spiel ich auch viel Hots.

Smite hab ich auch ne Zeitlang gespielt, aber irgendwann irgendwie das interesse verloren, weiß au ned warum.

Tom Def

Ich bin einfach kein Freund von Arenen und werd es nie sein. Ich habe mit Quake I angefangen online zu spielen und Quake II war für mich Spielerisch und Community der Höhepunkt. Danach kommt für mich nicht mehr viel was PvP betrifft.

EDIT: Ja doch WoW classic Alteractal (erste Version), 12 Stunden eine einzige Runde einfach Super.

mmogli

-EDIT: Ja doch WoW classic Alteractal (erste Version), 12 Stunden eine einzige Runde einfach Super.
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Ja das waren noch Zeiten…leider wird’s sowas nie mehr geben .Ich kann aber sagen……da war ich dabei 🙂

Koronus

Und ich beneide dich. Ich war damals nicht dabei und kann es mir deswegen nicht vorstellen.

Cortyn

Gnadenlos überhypte Vergangenheit. Es war ein mehrtägiger Endlos-Zerg. Das einzig schöne war, dass man auch mal die Bossbeschwörungen zu sehen bekam, die es auf dem Schlachtfeld gab.

Tom Def

Hör nicht auf Cortyn, es war einfach nur toll.

mmogli

Jup nur wer damals (Classic) dabei war kann ein Urteil schreiben !
Heute jammern die mimimis wenn ein Bg mal länger als 30 Minuten geht .Und wehe man defft mal im Alterac…egal die Classic Zeit ist vorbei ..schnell schnell ist heute das Ziel

Cortyn

Ich war Classic dabei und schreibe deswegen ein Urteil. Mir geht es nicht darum, dass die BGs damals länger waren. Es war einfach – nüchtern betrachtet – nicht so toll, wie man das jetzt in Erinnerung hat.
Das war nämlich die Zeit, in der es „5-Minuten-Mages“ hab, die einen Instant-Pyro raushauten, der jede andere Klasse geonehittet hat. Es war die Zeit, in der Täuschungsschurken mit einem Hinterhalt jeden Stoffie zerlegt haben.
Ja, Alterac hatte seine „coolen“ Sachen, wie die verschiedenen Trolle, die Kommandanten, die NPCs die man rufen konnte, etc. Aber wirklich „besser“ war es in meinen Augen nicht. Was hat Euch denn so sehr daran gefallen, außer der Tatsache, dass eine Schlacht im Regelfall durch die Wartungsarbeiten am Mittwoch und nicht die Spieler beendet wurde?

mmonsta

ich denke mal das es eben eine schlacht war?^^….da muss es auch nich unbedingt fair zugehen ;). sowas liefert doch sonst kein bg was ja heutzutage am besten in 5min beendet sein muss.
zum glück ham wir ja gw2, teso und in zukunft camelot.

Tom Def

Schlacht ist das Stichwort.

mmogli

Es geht darum das man gern in ein bg rein ging (vielleicht Corttyn nicht so ) ..egal ob es 30 oder 3 stunden ging…….. und das dort mit Taktik gespielt wurde und mit hirn…heute ist ein Wow GB nur noch ein durch rauschen und wehe man defft die Basis …… oder spielt heute noch wer mit Plan ein WoW Bg ?! Oder kennt wer die Taktik im Arathibecken ?! Naaa

Tom Def

Naja mit Taktik und Hirn haben nur kleine Gruppen gespielt, der Zerg hatte eine andere taktische Ausrichtung 🙂

Cortyn

Oh, ich war gerne im Alteractal. Aber das hatte damals nichts mit Taktik zu tun, bzw. nur sehr wenig. Endlose Massenzergs waren spaßig, aber nicht taktisch. Ich habe gerne von irgendwo hoch oben meine Pyroschläge reingeschmissen, aber ich glaube der „Spaß“ hielt sich für die Onehit-Priester da sehr in Grenzen.
Ich find‘ das ganze einfach sehr verklärt. Alteractal war in seiner damaligen Form nicht das gelobte Land, wie es heute dargestellt wird. Oder haben alle die 3-4 Leute pro Seite vergessen, die nur am Teich angelten? Oder die Leute, die nur questeten (das konnte man da auch!) abseits des Schlachtfeldes, um Troggs in einer Höhle zu erlegen? In seiner alten Form war Alterac einfach undurchdacht. Es hat Spaß gemacht, wenn man auf Endlos-Zergs stand, keine Frage.

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