Der Kopf hinter Lost Ark arbeitet an einem neuen Projekt für Smilegate und das könnte der Nachfolger für das beliebte MMORPG werden.
Was ist das für ein Projekt? Smilegate, die Entwickler von Lost Ark arbeiten am neuen Projekt „Orpheus“. Geleitet wird das Ganze von MMORPG-Experten und dem Kopf hinter Lost Ark, Keum Kang-sun. Die Entwickler beschreiben es bislang als Next-Generation Fantasy Open-World RPG.
Doch abseits vom Marketing-Sprech gibt es schon erste Informationen, was Smilegate mit dem Spiel vorhat.
Ein Spiel gegen den Trend
Was wird gemunkelt? In einem persönlichen Brief soll sich Keum Kang-sun laut invenglobal.com an potenzielle Mitstreiter gewandet haben und dabei verraten haben, was er mit „Orpheus“ erreichen will. Dabei spricht er für einen PC- und Konsolen-Titel, nicht von einem Mobile-Game.
Der Fokus soll auf den Charakteren und der Geschichte liegen. So soll das ganze ein „resonanter Epos“ mit „liebenswerten und charmanten Charakteren“ werden.
Ziel ist es dabei, Spieleentwicklung wieder mit Leidenschaft und ab vom Industrie-Trott zu leben. Der Entwickler will, dass alle Mitarbeiter den Titel voller Stolz ihren Liebsten präsentieren können.
Wie soll das Gameplay aussehen? Die Stellenausschreibungen für „Orpheus“ verraten hier erste Details. So setzten die Entwickler von Smilegate auf ein anspruchsvolles Kampfsystem, das nicht aus Rotationen und Geklicke besteht, sondern Nachdenken belohnt.
Die Welt soll außerdem auch dann standhalten, wenn Spieler versuchen, einen unvorhersehbaren Weg zu gehen oder Grenzen gar mit Exploits überschreiten. Grafisch will man das Maximum der Hardware herausholen und eine „wunderschöne und fesselnde Welt“ erschaffen.
Was hat das mit Lost Ark zu tun? Während die Spielerzahlen von Lost Ark bei uns im Westen immer weiter sinken, könnte mit „Orpheus“ bereits der Nachfolger für das MMORPG kommen. Der Name „Orpheus“ passt nämlich in das Universum von Lost Ark und ist dort der Name des Universums von Lupeon, dem Gott der Ordnung, wie die MMORPG-Website 17173.com erklärt.
Dass die beiden Spiele also irgendwie zusammengehören, wäre denkbar. Auch zeitlich muss man bei Multiplayer-Projekten wohl eher mit fünf Jahren Entwicklungszeit rechnen – dann wäre das in Korea in 2018 gestartete Lost Ark 12 oder 13 Jahre alt. Zudem läuft das MMORPG noch auf der Unreal Engine 3, die bereits zu Release outdatet war.
Einen Haken gibt es aber: Bislang spricht man bei Smilegate nicht von einem MMORPG. Denkbar wäre, dass es sich hier wieder um ein Hybrid-Spiel wie Where Winds Meet oder Honor of Kings: World handelt, das zwar MMORPG-Elemente bietet, jedoch kein klassischer Genre-Vertreter mehr ist.
Bis zum Release von „Orpheus“ wird es wohl noch Jahre dauern. Die Entwickler stehen derzeit den vorliegenden Informationen nach noch ganz am Anfang. Wie es derzeit um Lost Ark steht, erfahrt ihr hier: Nach Kündigungen sorgen sich Fans um das vorletzte MMORPG von Amazon, droht das Schicksal von New World?
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