Wer immer wieder an ähnlichen Stellen rund um die Ohren Pickel bekommt, könnte an dem gleichen Problem leiden, wie MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß: an Over-Ear-Kopfhörern.
Ich zocke gerne, und auch gerne lang. Dabei trage ich am liebsten Kopfhörer für das bestmögliche Sound-Erlebnis. Allerdings ist genau das wohl immer wieder der Auslöser dafür, dass ich um die Ohren richtig unreine Haut bekomme.
Diese mal kleinen, mal großen Pickelchen kommen immer dann, wenn es mir am wenigsten passt. Und weil ich sie überschminke, dreht sich das Rad jedes Mal ein bisschen weiter. Ich bedinge vermutlich so direkt die Bildung der nächsten.
Ich habe lange darüber gerätselt, aber es sieht ganz danach aus, als wären ausgerechnet eben meine heißgeliebten Over-Ear-Kopfhörer schuld. Aber mit dem Wissen kann ich jetzt etwas dagegen tun und teile in diesem Artikel meine Tipps.
In dieser Woche erwarten euch jeden Tag spannende Artikel rund um das Thema MMORPG. Mit dabei: nostalgische Rückblicke, spannende Analysen namhafter Branchen-Veteranen, Ausblicke auf kommende Online-Rollenspiele und launige Streams.
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Final Fantasy XIV und der dazugehörige epische Soundtrack sind meistens die Auslöser für meine langen Sessions:
Kopfhörer machen Pickel? Leider ja!
Es ist tatsächlich so, dass das Tragen von Over-Ear-Kopfhörern Pickelbildung und Akne begünstigen kann. Teen Vogue zitiert dazu zum Beispiel Dr. Debra Luftman, eine kosmetische Dermatologin: Over-The-Ear-Kopfhörer zu tragen, ist das perfekte Set-Up, um öfter Akne-Ausbrüche und Hautinfektionen zu bekommen.
Laut ihr entsteht das Problem, wenn sich Schweiß und allgemeine Feuchtigkeit auf sowie in den Pads sammeln, zum Beispiel wenn man sie lange oder immer wieder trägt. Die Feuchtigkeit würde direkt auf die Haut gedrückt und so ein günstigeres Klima für Bakterien und Hefepilze geschaffen.
Auch das Health Network der St. Luke’s University aus den USA warnt in einem Artikel, dass alles, was mechanisch auf der Haut reibt, Akne begünstigen kann. Als einen Mittäter nennen sie Over-Ear-Kopfhörer. Auch der Hörgerätevertrieb amplifon aus der Schweiz bestätigt dies.
Die Kombination aus Wärme, Druck auf der Haut, Dreck, Feuchtigkeit und Bakterien schafft wohl ein gutes Klima für die Entstehung von Hautunreinheiten. Das passt soweit auch zu meinen Beobachtungen.

Vier Hebel, die Haut zu schonen
Es gibt vier Hebel, die ihr in Bewegung setzen könnt, um eure Haut zu schonen und Pickeln vorzubeugen. Klappt die Blöcke gerne einmal auf, für Details.
1. Nicht zu lange tragen
Tragt eure Over-Ear-Kopfhörer nicht zu lange. Je kürzer die Tragedauer, desto geringer die Belastung eurer Haut.
2. Pads reinigen
Nummer zwei ist, einfach die Pads eurer Kopfhörer zu reinigen. Wie genau ihr das am besten macht, kommt ganz auf das Material an. Ich habe mit den folgenden drei Erfahrungen gemacht:
- Stoff: Stoff-Pads lassen sich in der Theorie einfach mit Wasser und Seife reinigen. Die meiner SteelSeries-Kopfhörer kann ich auch abnehmen, was es mir recht leicht macht. Geht das nicht, müsst ihr darauf achten, nicht die empfindliche Elektronik zu erwischen.
- Kunstleder: Kunstleder könnt ihr einfach mit einem feuchten Tuch und etwas milder Seife abwischen. Am saubersten habe ich sie bisher aber mit meinem Augen-Make-Up-Entferner für wasserfestes Make-Up bekommen.
- Leder: Auch Echtleder-Pads könnt ihr mit einem feuchten Tuch und milder Seife reinigen, sowie mit dem Make-Up-Entfernern. Es kann sich hier lohnen, auch eine sanfte Lederpflege zu verwenden. Ich würde aber anraten, diese erst einwirken bzw. einziehen zu lassen, bevor ihr sie das nächste Mal aufsetzt. Ihr wisst ja nicht, ob eure eigene Haut mit der Pflege klarkommt.
3. Die eigene Haut sauber halten
So blöd es klingt, aber wenn ihr eure Kopfhörer auf möglichst sauberer Haut tragt, sinken die Chancen, Dreck und Bakterien in das Polster zu drücken, die dann später wieder zurück auf eure Haut gelangen.
Das kann bedeuten, dass ihr euer Gesicht vor dem Tragen der Kopfhörer mit einem Abschminktuch säubert. Oder ihr feiert eine ganze Abschmink- und Pflegeroutine ab, bevor es ans Zocken geht.
4. Augen auf beim Kauf
Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, überlegt euch am besten vor dem Kauf schon, was für ein Material die Pads haben sollten – zusätzlich zu den Deliberationen rund um Sound-Qualität und Tragekomfort. Kumuliert sagen Earpads-Headphones.com, Ultrasone.com und Headphones.shop:
- Stoff: … ist gut für lange Gaming-Sessions und empfindliche Haut. Insgesamt bleibt die Haut unter den Pads auch kühler. Aber dafür isolieren sie nicht so gut und der Bass kommt nicht so stark durch.
- Kunstleder: Kunstleder ist sehr einfach sauber zu halten und sie isolieren gut. Kunstleder beginnt aber mit dem Alter zu fleddern und ist nicht atmungsaktiv, was schlecht für die Haut ist.
- Leder: Wenn es um maximale Sound-Isolation geht, ist Leder die beste Wahl. Hier hat man auch einen stärkeren Bass. Ähnlich wie Kunstleder sind sie aber nicht allzu atmungsaktiv.
Dazu kommt: Abnehmbare Pads machen das Reinigen leichter.
Ich drücke allen Gamern der Welt die Daumen, dass die kleinen, nervigen Pickelchen einfach gar nicht erst auftauchen. Für alle, die aber wie ich schnell mal unter kleineren und größeren Akne-Ausbrüchen leiden, hoffe ich, dass meine Erkentnisse hilfreich sind.
Dieser Artikel ist im Rahmen des MeinMMO-Grindfest 2026 entstanden. Dabei veröffentlichen wir um die 30 Artikel rund um MMORPGs und Co, mit nostalgischen Anekdoten, Einschätzungen von Branchen-Veteranen, Vorstellungen kommender Online-Rollenspiele und mehr. Das vollständige Programm unserer MMORPG-Themenwoche 2026 findet ihr hier.
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