Rockstar-Präsident erklärte bereits vor 18 Jahren, wieso wir wohl keine berühmten Stimmen in GTA 6 erwarten sollten: „Ich finde das beleidigend und deprimierend“

Lucia und Jason Vintage

Rockstar Games bevorzugen bei ihren Spielen, darunter auch GTA 6, die Arbeit von unbekannteren Stimmen, anstatt berühmte Persönlichkeiten zu engagieren. Das stand für den Präsidenten bereits vor vielen Jahren fest.

Nachtrag 11:30 Uhr: Wir haben die Aussagen von Sam und Dan Houser klarer getrennt. Außerdem haben wir deutlich gemacht, dass es sich nicht um aktuelle Zitate handelt.

Wieso wird Rockstar Games wohl nicht mehr mit Berühmtheiten zusammenarbeiten? Oder besser gefragt: Wieso nicht mehr? Denn Rockstar hatte bereits bekannte Namen wie Ray Liotta oder Burt Reynolds für GTA: Vice City aus dem Jahr 2002 engagiert.

Sam und Dan Houser, zwei Gründer von Rockstar Games, hatten jedoch ihre Gründe, wieso sie die Arbeit mit derartig berühmten Menschen nicht mehr nachgehen wollten. Und die sind zusammengefasst recht simpel: Sie haben keinen Bock auf die Arbeitsmoral.

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Video zu GTA 6 zeigt die Spielwelt aus einem neuen Winkel

„Ich will nicht schlecht über die Verstorbenen reden, aber …“

Was kritisieren die beiden an der Einstellung der Schauspieler? Bereits vor 18 Jahren erklärte Sam Houser, was ihn an der Zusammenarbeit mit den berühmten Schauspielern stört und was dazu führte, dass Rockstar bis heute auf diese verzichtet.

Im Jahr 2008 teilte Sam Houser dem EDGE-Magazin (Quelle: GamesRadar+) in der April-Ausgabe mit, dass die Zusammenarbeit mit Menschen leichter sei, die engagiert und begeistert sind, ohne zuvor in hunderten von Filmen mitgespielt zu haben.

Manchmal kommt eine berühmte Person zum Dreh, liest buchstäblich nur das Drehbuch vor, will den Scheck und will dann wieder gehen. Das finde ich beleidigend und deprimierend.

In einem Interview mit dem Vulture-Magazin aus dem Jahr 2018 bestätigte sein Bruder Dan diesen Standpunkt 10 Jahre später erneut:

Ich will nicht schlecht über die Verstorbenen reden, aber wir engagieren keine namhaften Schauspieler mehr, weil sie so ein großes Ego haben und – was am wichtigsten ist – weil wir glauben, dass man sich besser in die Geschichte hineinversetzen kann, wenn wir talentierte Synchronsprecher einsetzen, deren Stimmen man nicht erkennt.

Dieser Einstellung nach werden wir auch in GTA 6 keine berühmten Schauspieler zu hören bekommen – wenn man die Songs im Radio ignoriert. 

Wie findet ihr das? Ist das eine gute Herangehensweise? Oder ist Dan Houser zu voreingenommen? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen!

Worauf Fans derzeit am meisten warten, ist nicht nur der langersehnte dritte Trailer von GTA 6, sondern etwas mindestens genauso Wichtiges: GTA 6 hat viel CGI gezeigt – jetzt wollen die Spieler endlich mal Gameplay sehen

Kommentare

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1 Kommentar
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Greenbeast

Etwas einseitig erzählt. Es gibt genug Gegenbeispiele. Zum einen hat sich mit der Zeit vieles geändert. Damals waren Spiele noch Kinderspiele.
Dann ist da noch die Sache mit der Bezahlung. Wir wissen nicht, was den Sprechern damals angeboten wurde. Manchmal bekommt man genau das, wofür man bezahlt.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von
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