Ist Gaming noch bezahlbar? Ihr habt eine klare Meinung dazu

Umfrage Geld Ergebnisse 3

Wird Gaming zu teuer? Diese Frage haben wir auf MeinMMO diskutiert und euch in der Umfrage nach eurer Meinung gefragt. Hier gibt’s die Ergebnisse.

Kürzlich hat MeinMMO-Dämon Cortyn in einem Artikel über Themen wie Pay2Win, Pay2Progress, Sonder-Editionen, die Preise für Gaming-Hardware und die Entwicklung des Gaming-Marktes gesprochen – und wie sich das auf unser aller liebstes Hobby auswirkt.

Den ursprünglichen Artikel dazu findet ihr hier: Gaming wird zum Luxus und ist ein größeres Problem als viele denken.

In dem Artikel wollten wir auch eure Meinung hören! In einer Umfrage fragten wir: Könnt ihr euch Gaming noch leisten? Die Antworten darauf gehen in eine klare Richtung.

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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

Nicht betroffen von der Preisentwicklung im Gaming? Das sehen nur wenige von euch

Nach aktuellem Stand (29. Mai 2026, 11:22 Uhr) zeichnen die Antworten der MeinMMO-Community ein ziemlich deutliches Bild.

  • 1236 Stimmen entfielen auf Ja, Gaming wird langsam zum Luxus und ich überdenke jeden Kauf. Das sind 41 % aller Stimmen.
  • Es wird teurer, aber noch geht es. meinten 21 % und damit 620 Stimmen
  • Auf jeden Fall – Neue AAA-Games, Konsolen und Hardware sind kein Problem, meinten noch 14 %, 417 Stimmen
  • Ich bin total abgehängt – Alles ist super teuer geworden, sagen 12 % und damit 373 Stimmen
  • Für Betrifft mich nicht – ich zocke F2P, Indies und alte Games aus dem Sale/habe mich noch pünktlich ausgestattet, stimmten 12 % und damit 362 Stimmen

Die Tendenz geht also recht deutlich in die Richtung, dass die Preisentwicklung vielen von euch nicht gerade zu gute kommt. Auch die Kommentare unter dem Artikel sprechen dafür. Ein paar Beispiele:

  • Klasse Artikel und auch voll den Nerv getroffen, sieht man auch an den Kommentaren, bitte dran bleiben. Mit dem fast linearen Vergleich von Ingame Käufen zu RL Verdienst bin ich natürlich nicht zufrieden. Sonst in meiner Kindheit war es auch so gaming in irgendeiner Form war für fast alle leistbar. Wobei PC (Amiga…) auch damals schon als Luxus galt […], kommentiert etwa MeinMMO-User Goldmember.
  • Wie ist es aktuell mit Game-Streaming? Da gab es doch was… Funktioniert sowas gut und wäre es nicht eine Möglichkeit? So ganz ohne Hardware… Sofern mein PC nicht kaputt geht, habe ich erstmal Ruhe (RTX 4060, Ryzen 5 5600, 32 GB Ram). Es sei denn, irgendein Betriebssystem fordert wieder einen nicht vorhandenem Chip. Die Preise sind echt schwierig geworden… Die Stromkosten kommen ja auch noch dazu, meint User VonGestern.
  • Wirklich tragisch wie Games, welche eigentlich Kunst- und Kulturschätze sein sollten, durch kapitalistische Bestrebung nach und nach ihre Seele verlieren, sagt User Off.

Gleichzeitig kommen aber auch Stimmen auf, die beschreiben, dass man mit guter Hardware zumindest erstmal ein paar Jahre Ruhe hat – die aber eben auch nicht unbedingt günstig ist.

Was haltet ihr von der Diskussion? Stimmt ihr dem Ergebnis zu, seht ihr Unterschiede? Und was haltet ihr im Allgemeinen von der Preisentwicklung im Gaming? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und wenn ihr euch noch ein bisschen weiter in das Thema Hardware und Preise eingraben wollt: Erst kürzlich wurde der Preis für das Steam Deck angehoben.

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.

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Aroes

Auch wenn ich nicht für alle spreche, finde ich es gar nicht verkehrt, wenn Gaming und andere Hobbys zu Luxusgütern werden. Wenn aus etwas Selbstverständlichem ein Luxus wird, widmen wir dem Objekt oder der Sache meist mehr Aufmerksamkeit als einem gewöhnlichen Gut.

Der Spruch „Weniger ist mehr” trifft hier genau zu. In einer Zeit, in der uns eine Flut an Videospielen präsentiert wird und erwachsenes Einkommen den Kauf fast jedes Spiels ermöglicht, ist es empfehlenswert, einen Schritt zurückzutreten und bewusster zu überlegen, ob ein neues Spiel wirklich sofort gebraucht wird oder ob es nicht besser ist, erst das aktuell besuchte Spiel zuende zu spielen.

Viele von uns haben schließlich nicht nur ein oder zwei, sondern mehrere vollständige Spielbibliotheken auf Plattformen wie Steam, PlayStation oder Xbox, voller Spiele, die gekauft, aber nie zu Ende gespielt wurden.

Außerdem wird man durch Social Media und die Omnipräsenz von manchen Werbebannern im Internet eh dazu verleitet, sich emotionalen Lustkäufen hinzugeben, anstatt tatsächlich zu reflektieren und sich zu fragen, ob man das, was man da gerade kaufen will, tatsächlich braucht oder ob man nur eine Emotion befriedigen will.

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