6 Waffen und Loadouts für den Start in Hunt: Showdown – So gewinnt ihr eure ersten Runden

Hunt: Showdown, der Shooter aus dem Hause Crytek (PC/PS4/Xbox One), kann gerade am Anfang für viel Frustration sorgen. MeinMMO hat für euch die besten Waffen und Loadouts getestet und sind der Meinung: „Damit klappt der Einstieg in Hunt: Showdown“.

Woher kommen die Informationen? Um euch die besten Loadouts und Waffen an die Hand zu geben, haben wir uns die Meinung der Spieler angesehen und eigene Expertise einfließen lassen.

Jeder Spieler fühlt sich mit einer anderen Waffe ein bisschen wohler. Wir wollen euch hier die besten Tipps mitgeben, um gerade am Anfang besser mit den Mechaniken des Spiels und den Gefahren des Bayou zurechtkommen zu können.

Wer schreibt hier? Mark spielt schon seit der Alpha Hunt: Showdown und hat seitdem weit mehr als 600 Stunden auf der Uhr. Im Schnitt nimmt er für jeden seiner Tode zwei andere Jäger mit ins Grab und kann etliche erfolgreiche Runden verbuchen. Seine Lieblingswaffe ist die Mosin Nagant Bajonett, von ihm liebevoll “Piksi” genannt, weil sie in nahezu jeder Situation verlässlich ist. Meist ist er auf dem PC unterwegs.

Was sind Einsteiger-Loadouts? Wir geben euch in diesem Guide Loadouts und Waffen an die Hand, die allesamt im ersten Tier des Blutlinienlevels angesiedelt sind. Das heißt, ihr könnt alles, was ihr hier lest, noch vor Level 34 umsetzen, also bereits in den ersten 10-20 Spielstunden. 

Außerdem erklären wir, was die besten Waffen sind und mit welchen Fähigkeiten, Verbrauchsgegenständen und Werkzeugen diese am besten harmonieren.

Grundlegend gilt es zu sagen: In Hunt: Showdown ist keine Waffe schlecht. Alle Waffen töten in der richtigen Situation mit einem einzigen Schuss in den Kopf, haben aber jeweils andere Vor- und Nachteile sowie Spielstile.

Neue Waffen in Hunt beschaffen: So startet ihr

Wie bekomme ich neue Waffen? Um die Waffen in Hunt: Showdown freizuschalten, benötigt ihr erst einmal ein bestimmtes Blutlinienlevel. Damit schaltet ihr dann die Grundversion der Waffe frei. Um die Waffe weiter zu modifizieren, müsst ihr Waffenerfahrung mit der Knarre der Wahl sammeln.

Waffenerfahrung erhaltet ihr bei einem Kill, der mit dieser Waffe durchgeführt wird. Ihr erhaltet zwar auch Punkte für Grunt- und Boss-Kills, doch mit Abstand am meisten Punkte bringen euch die Spielerkills. Grunts nennt man in Hunt die normalen-0815-NPC-Zombies, die so auf der Map herumwanken.

Mit mehr Waffenerfahrung schaltet ihr dann neue Varianten der Wumme frei.

So könnt ihr etwa den Lauf absägen, um mehr Platz für eine andere Waffe zu haben, oder ein Zielfernrohr auf die Waffe packen. Wer es ein wenig verrückter mag, kann bei vielen Waffen auch eine Nahkampfwaffe wie eine Axt anbringen.

Tipp: Spielt ihr zu zweit oder zu dritt mit derselben Waffe, gibt ein Kill eurer Mitspieler genauso viel Waffenerfahrung für euch, als hättet ihr ihn selbst gemacht.

Bei den Waffentypen hält es Hunt: Showdown etwas übersichtlicher als die meisten modernen Shooter. Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen 8 verschiedenen Waffentypen, die allesamt ein wenig anders funktionieren als ihre Mit-Gewehre.

Außerdem benötigt jede Waffe unterschiedlich viele “Slots” in eurer Ausrüstung. Insgesamt habt ihr für beide Waffen vier dieser Slots zur Verfügung. Gewehre belegen davon in der Regel drei und Pistolen nur eine. Abgesägte Waffen sowie Nahkampfwaffen nutzen meistens zwei Slots – es lassen sich also auch zwei mittlere Waffen führen. Es gibt folgende Waffenarten:

  • Scharfschützengewehren: Nur einen Schuss im Lauf, dafür ordentlich Wumms
  • Repetiergewehren: Kleines Magazin aber großer Schaden. Ihr müsst nach jedem Schuss repetieren, die Schussrate ist also relativ gering, aber höher als bei den Scharfschützen
  • Unterhebelgewehren: Der Gegenpart zu den Repetiergewehren – Schnelle Schussfolge und große Magazine aber weniger Schaden
  • Schrotflinten: sind für den Nahkampf gedacht und dort teilweise mit einem Schuss auf den Körper tödlich. Es gibt halbautomatische, Pump-Action-Varianten sowie Einzelschuss-Modelle
  • Pistolen: Als Zweitwaffe führt ihr meistens die nur einen Slot in Anspruch nehmende Pistole mit. Sie kann großen Schaden anrichten und kommt in diversen Variationen daher.
  • Armbrüste: Ihr habt die Wahl zwischen zwei Armbrüsten im Spiel: Eine große als Hauptwaffe und eine kleine als kompakte Zweitwaffe
  • Nahkampfwaffen: Da die meisten Waffen im Spiel sehr langsam feuern, ist eine Nahkampfwaffe oft eine ordentliche Alternative. Ein Zusammentreffen mit einem Zick-Zack laufenden Axtschwinger endet oft tödlich.
  • Spezialwaffen: Zu den Spezialwaffen zählen die Sprenglanze, die Pistole Dolch 96 und das Gewehr Nitro Express. Sie machen besonders viel Schaden, sind ziemlich teuer und meist nur in gewissen Situation effektiv. In ebendiesen Situationen sind sie dann aber unübertroffen.

Die besten Loadouts für den Einstieg in Hunt: Showdown

Wie werden die Loadouts ausgewählt? Wir orientieren uns bei der Ausstattung der Loadouts an den folgenden Merkmalen:

  • Welche Hauptwaffe ist hier effektiv?
  • Warum passt die Zweitwaffe dazu?
  • Welche Werkzeuge und Verbrauchsgegenstände sind dazu nützlich?
  • Warum diese Eigenschaften den Spielstil gut ergänzen?
  • Welche Alternativen gibt es?

Dabei versuchen wir euch für jeden Spielstil ein optimales Loadout für den Anfang an die Hand zu geben. Die Loadouts sind unsere Empfehlung an euch. Fühlt euch frei, sie nach eurem Gusto anzupassen um euren Spielstil besser zu bedienen. Die Loadouts sind nach „Klassen“ sortiert, sodass ihr nach euren Vorlieben aussuchen könnt.

Tipp: In Hunt: Showdown müsst ihr eure Waffen kaufen, wenn ihr sie benutzen wollt. Eine Art Preis/Leistungsvergleich ist also angebracht. Auch das persönliche Schussverhalten einer Waffe, also wie sie sich für euch anfühlt, kann ausschlaggebend für eure Entscheidung sein.

Der Scharfschütze – Perfekt auf große Distanz

Das Scharfschützen-Loadout für den Anfang

Das Loadout: 

  • Voraussetzung: Level 1
  • Hauptwaffe: Springfield 1866
  • Zweitwaffe: Nagant M1895
  • Werkzeuge: Messer, Schlagringe, Signalfeuer, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: Brandbombe, schwache Gesundheitsspritze, Dynamit-Stange

Für wen eignet sich das Loadout? Der Scharfschütze eignet sich am besten für vorsichtige Spieler, die sich die Situation gerne erst einmal aus der Entfernung ansehen. All jene, die auf schnelle Action und Gefechte aus sind, sollten dieses Loadout eher meiden.

Pro
  • Stark auf große Entfernung
  • Gegen die NPCs perfekt gewappnet
  • Kann sich auch auf mittlere Distanz wehren
Contra
  • Schwach im Nahkampf
  • Wenig Munition
  • Erfordert Treffsicherheit

Das macht das Loadout stark: Die Springfield 1866 ist das erste Scharfschützengewehr im Spiel. Es verfügt über große Reichweite und kann mit einem Kopfschuss auf bis zu 175 Meter töten. Ihr habt dabei immer nur eine Kugel im Lauf, bevor ihr nachladen müsst. Wie alle Scharfschützengewehre könnt ihr die Springfield mit zwei unterschiedlichen Munitionstypen gleichzeitig ausstatten, sobald ihr sie freigeschaltet habt. Standardmäßig verschießt die Springfield mittlere Munition.

Als Zweitwaffe empfehlen wir zum Start die “Nagant M1895”-Pistole. Mit ihr verschießt ihr Kompaktmunition und könnt euch im Nahkampf auf ihre hohe Feuerrate verlassen. Geht euer Schuss mit der Springfield daneben und der Gegner kommt auf euch zu, wechselt ihr einfach auf die Pistole und macht dem Angreifer Druck.

Was die Werkzeuge angeht, empfehlen wir euch das Messer als auch die Schlagringe mitzunehmen. Mit den beiden Werkzeugen seid ihr gegen so gut wie alle NPC-Feinde in der Welt gewappnet.

Das Loadout wird auch dadurch stärker, dass es bereits ohne Eigenschaften sehr gut funktioniert.

Bei den Werkzeugen ist das Signalfeuer ist ein echter Allrounder. Ihr schaltet es frei, nachdem ihr zweimal erfolgreich ein Spiel mit der elektrischen Lampe ausgerüstet verlassen habt. Die Signalfeuer lassen sich werfen und stecken dabei ihr Ziel in Brand.

Besonders gegen die gepanzerten Grunts mit Stacheldraht ist das Signalfeuer besonders effektiv, da die gepanzerten Gefährten sofort sterben, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen. Außerdem könnt ihr sie benutzen, um etwa Schwarmmütter auf Dächern auszuschalten, ohne schießen zu müssen.

Das Signalfeuer zündet diese bösen Kerle zuverlässig an

Die Verbandtasche kann euch im Spiel bis zu dreimal heilen. Sie gilt als absolutes Muss und wird in jedem Loadout verwendet.

Bei den Verbrauchsmitteln habt ihr anfangs leider wenig Auswahl, wir empfehlen euch daher die kleinen Gesundheitsspritzen für zusätzliche Heilung einzupacken. Dazu passen Dynamitstangen als Granatenersatz und die Brandbomben, um getötete, feindliche Jäger in Brand zu stecken.

Das sind die Alternativen: Als Alternative zur Hauptwaffe kommt so gut wie jedes Scharfschützengewehr infrage, welches ihr mit aufsteigendem Level freischalten werdet. Als beste Möglichkeit empfehlen wir euch die Sparks LRR, die ihr auf Stufe 26 bekommt. Sie verschießt lange Munition und teilt satte 149 Schaden aus. Jäger haben nur 150 Lebenspunkte.

Für die Zweitwaffe könnt ihr alternativ einen “Caldwell Pax”-Revolver mitnehmen. Er nutzt mittlere Munition und teilt sich somit den Munitionsvorrat mit der Hauptwaffe Springfield 1866.

Der Pfadfinder – Auf jedem Terrain geeignet

Das Pfadfinder-Loadout eignet sich besonders gut für mittlere Distanzen

Das Loadout:

  • Voraussetzung: Level 11
  • Hauptwaffe: Vetterli 71 Karabiner
  • Zweitwaffe: Caldwell Pax
  • Werkzeuge: Messer/Schweres Messer, Schlagringe, Erstickungsbomben, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: Dynamitstange/Bündel, Haftbombe, große Gesundheitsspritze, flüssige Brandbombe
  • Sinnvolle Eigenschaften: Adrenalin, Entschlossenheit, Repetier-Visierung

Für wen eignet sich das Loadout? Der Pfadfinder ist das Multitalent in dieser Ansammlung. Er kann besonders gut auf mittlere Reichweite agieren, eignet sich aber auch für Feuergefechte in engem Terrain.

Pro
  • Guter Allrounder
  • Optimal auf mittlere Distanz
  • Großer Munitionsvorrat
  • Gewappnet gegen alle NPCs
Contra
  • Unbrauchbar auf große Distanzen
  • Nicht optimal in Gebäuden

Das macht das Loadout stark: Mit der Vetterli 71 Karabiner ist man auf jede Situation vorbereitet. Dank der Reichweite von knapp 200 Metern kann man sie sowohl im Fern- als auch im Nahkampf gut einsetzen. Sie verwendet mittlere Munition für erhöhte Durchschlagskraft. Auch ihre Feuerrate ist vergleichsweise hoch.

Optimiert wird sie durch den “Caldwell Pax”-Revolver im zweiten Waffenslot. Sollte euch die Munition der Vetterli ausgehen, könnt ihr getrost auf den Revolver wechseln.

Der Caldwell Pax verfügt über eine vergleichsweise hohe Reichweite unter den Pistolen und verschießt mittlere Munition. Eure beiden Waffen teilen sich also den gleichen Munitionsvorrat. Dadurch habt ihr viel mehr Munition dabei als ihr mit anderen Waffen der mittleren Munitionsgattung hättet, was euch auch verzeiht, wenn ihr häufiger daneben schießt.

Für die Werkzeuge empfehlen wir euch das Messer oder, wenn ihr es bereits freigeschaltet haben solltet, das schwere Messer. Es kann mehrere der Standard-NPC-Gegner (“Grunts”) gleichzeitig mit einem einzigen Hieb töten und richtet mehr Schaden an als das leichte Messer, allerdings auf Kosten von mehr Ausdauer.

Die Erstickungsbomben können vielseitig genutzt werden. Sie löschen jede Art von Feuer und nehmen Jägern die Luft, sodass sie Husten müssen und ihr sie hört. Ihr könnt Erstickungsbomben benutzen, um brennende Teamkameraden auf Entfernung zu löschen. Sogar gegen den Metzger, einen der Bosse, kann man sie sehr gut einsetzen.

Die Verbandtasche solltet ihr immer dabei haben, um euch zu heilen. Die Schlagringe machen es euch derweil wesentlich leichter, mit den bösen Immolators zurechtzukommen.

Die Schlagringe helfen euch dabei, mit diesen fiesen Gesellen besser fertig zu werden, denn spitze Waffen würden sie explodieren lassen.

Die Verbrauchsgüter sind hier optionaler. Die Haftbomben bekommt ihr, indem ihr Erfahrung mit Dynamit sammelt. Das geht am schnellsten durch das Töten der großen Fleischköpfe. Habt ihr sie einmal freigeschaltet ist sie extrem nützlich, um mit den Bossen fertig zu werden. Brandbomben könnt ihr einsetzen, um feindliche Jäger anzuzünden. Eine zusätzliche Heilung durch die Spritze, die ihr dabei habt, ist sinnvoll. Und das Dynamit könnt ihr auch als Ersatz für Granaten verwenden.

Überlebt ihr ein paar Runden stellt sich die Frage welche Eigenschaften man hinzuzieht. Gut mit diesem Loadout funktionieren Adrenalin und Entschlossenheit, da sie dabei helfen eure Ausdauer schneller zu regenerieren. Mit Repetier-Visierung bleibt ihr nach einem angelegten Schuss mit der Vetterli im Kimme-und-Korn Modus und verliert euer Ziel damit nicht so leicht aus den Augen.

Das sind die Alternativen: Als Alternative zur Vetterli könnte man eine der Winfield-Varianten mitnehmen. Sie verfügen über weniger Schaden und Reichweite, dafür aber über erhöhtes Schusstempo. Trifft man diese Wahl, sollte man als Zweitwaffe zur Nagant M1895 oder zur Caldwell Conversion Pistole greifen, da diese sich dann wieder den Munitionsvorrat mit der Hauptwaffe teilen.

Statt den Schlagringen könnt ihr auch Signalfeuer mitnehmen und die Immolator mit dem aufgeladenen Schlag eurer Waffe kaputt prügeln. Die Haftbombe bei den Verbrauchsgütern kann man gut durch eine weitere Stange Dynamit ersetzen.

Der Revolverheld – Schnell und gefährlich auf kurze Distanz

Der Revolverheld ist mitten in der Action zu Hause und fühlt sich überall da wohl, wo Gegner keine große Entfernung zu ihm aufbauen können.

Das Loadout:

  • Voraussetzung: Level 22
  • Hauptwaffen: Zwei “Caldwell Conversion”-Pistolen
  • Zweitwaffe: Nagant M1895 Adlerauge
  • Werkzeuge: Messer, Erstickungsbomben, Signalfeuer, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: eine Variation der Brandbombe, Haftbombe, Gesundheitsspritze und Ausdauerspritze
  • Sinnvolle Eigenschaften: Adrenalin, Doppelhand, Packesel, ruhige Hand

Für wen eignet sich das Loadout? Der Revolverheld eignet sich für Freunde der Baller-Action. Er ist dank der Zweitwaffe sogar auf mittlere Entfernung noch imstande, 50 bis 70 Schaden auszuteilen. Am besten eignet er sich aber im Nahkampf. Spieler, die eher weiter von dem Trubel weg bleiben, werden hier also nicht glücklich.

Pro
  • Stark auf kurze Distanz und in Gebäuden
  • Riesiger Munitionsvorrat
  • Schnell und beweglich
Contra
  • Nicht optimal gegen NPC-Gegner ausgerüstet
  • Auf große Distanz schlichtweg nutzlos

Das macht das Loadout stark: Durch die zwei Pistolen als Hauptwaffe seid ihr im Nahkampf enorm tödlich. Ihr verliert dabei zwar einiges an Präzision, doch das kann eure Zweitwaffe wieder ausgleichen. Dadurch, dass alle drei Waffen Kompaktmunition verwenden, ist euer Vorrat an Munition riesig und ihr könnt um euch schießen wie in einem schlechten Western.

Dafür eignen sich eigentlich alle Pistolen, doch die Caldwell Conversion hat eine besondere Eigenschaft: Macht ihr einige Kills mit ihr, schaltet ihr nach der Kettenpistole auch die “Uppercut”-Variante frei. Dieser Revolver verschießt dann lange Munition und ist dadurch sogar auf große Entfernungen noch effektiv. Er wird in späteren Builds unerlässlich und eignet sich z.B. perfekt als reichweitenstarke Distanzwaffe für Schrotflinten-Spieler. Ihr spielt das Loadout also zum Teil auch für die Zukunft.

Die Zweitwaffe ist die Nagant M1895 Adlerauge, durch ihren Hefter und das Zielfernrohr wird die Waffe besonders stabil und präzise. Ihr dürft dabei aber nicht vergessen, dass es sich nach wie vor um eine Pistole handelt – große Reichweiten sind hier also tabu.

Um diese Variante der Nagant erst mal freizuschalten, benötigt ihr einige Kills mit der Nagant-Pistole. Ihr könnt das Loadout also auch mit zwei Nagant-Pistolen spielen, bis ihr die Conversion auf Stufe 22 freischaltet.

Sieben Kills in einer Runde – mit dem Revolverheld macht euch keiner was vor!

Was die Werkzeuge angeht, vertrauen wir hier wieder auf das Messer, welches euer bester Freund gegen die NPC-Gegner ist. Für die gepanzerten Grunts haben wir die Signalfackeln dabei, aber Immolator solltet ihr mit diesem Loadout eher umgehen.

Bezüglich der Verbrauchsgüter halten wir uns an die bisher etablierte Regel: etwas, das brennt, etwas, das heilt, und etwas, das explodiert. Hier könnt ihr natürlich entsprechend variieren.

Die Ausdauerspritze empfehlen wir für dieses Loadout aber, da sie euch für begrenzte Zeit ohne Einschränkungen und Ausdauerverbrauch Sprinten und Schlagen lassen kann. So seid ihr mit euren zwei Pistolen schnell im Kampf oder wieder draußen.

Als optionale Eigenschaften empfehlen wir euch Adrenalin, welches eure Ausdauer wieder auffüllt, sollte eure Gesundheit einen kritischen Zustand erreicht. Außerdem ist Packesel hier sehr sinnvoll, denn damit erhaltet ihr statt einem immer gleich zwei Werkzeuge aus den Kisten auf der Karte, ihr müsst also nicht mehr ganz so sparsam mit den Erstickungsbomben und Signalfeuern umgehen.

Des Weiteren eignet sich hier natürlich die Eigenschaft Doppelhand, da sie euer Nachladetempo mit zwei Pistolen deutlich erhöht. Mit der Eigenschaft ruhige Hand haltet ihr Pistolen mit Visier deutlich ruhiger, hiervon profitiert eure Zweitwaffe sehr.

Das sind die Alternativen: Eigentlich könnt ihr für dieses Loadout jede Pistole benutzen, die euch gefällt. Besonders gut geeignet wäre die Caldwell Conversion Kettenpistole, welche ihr aber erst danach freischaltet. 

Eine alternative Zweitwaffe wäre eine der abgesägten Winfield-Varianten oder gar eine abgesägte Springfield. Damit wärt ihr auf mittlere Entfernung besser gewappnet, verliert allerdings ein wenig Einsatzspektrum im Nahkampf.

Wollt ihr komplett auf den Nahkampf gehen, wäre auch eine Axt gut denkbar, um auch leer geschossen siegreich aus der Nahkampfsituation hervorzugehen.

Statt dem Signalfeuer könnt ihr natürlich auch die Schlagringe mitnehmen, um besser gegen die Immolator gewappnet zu sein und keine Erstickungsbomben dafür nutzen zu müssen. Als Ersatz für die Haftbombe hält wie immer das Dynamit her.

Der One-Shot-Killer – Geht ihr ihm in die Falle, gibt es auf kurzer Distanz kein Entkommen

Mit der Schrotflinte wird euch im Nahkampf nichts gefährlich

Das Loadout:

  • Voraussetzung: Level 1
  • Hauptwaffe: Romero 77
  • Zweitwaffe: Caldwell Conversion Pistole (später die Uppercut-Variante)
  • Werkzeuge: Messer, Erstickungsbomben, Schlagringe, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: 2x Brandbombe, große Gesundheitsspritze, Dynamit

Für wen eignet sich das Loadout? Der One-Shot-Killer spielt mit einer Schrotflinte, welche genau einen Schuss im Lauf hat. Alles was sich bis auf 10 Meter an ihn herantraut, ist so gut wie verloren. Seid ihr nicht gerne im Nahkampf unterwegs oder meidet Gebäude, ist dieses Loadout nichts für euch.

Pro
  • Keine große Treffsicherheit nötig dank der Streuung
  • Auf nahe und kurze Distanz kaum besiegbar
  • Perfekt gegen alle NPCs gewappnet
  • Anfängerfreundliche Schrotflinten
Contra
  • Ab mittlerer Distanz nicht mehr zu gebrauchen
  • Nur ein Schuss im Lauf, verfehlt er, ist man so gut wie tot

Das macht das Loadout stark: Die Romero 77 gibt es zwar schon ab Stufe 1, doch sie ist eine gefürchtete Schrotflinte. Sie verfügt nur über einen einzigen Schuss im Lauf, der sitzt aber ordentlich. Die Romero hat die höchste effektive Reichweite aller Schrotflinten und dazu noch sehr viel Schaden. Eine Begegnung mit einer Romero innerhalb eines Gebäudes endet für euren Gegner also eher selten gut.

Als Zweitwaffe greifen wir hier zur Caldwell Conversion, allerdings nur weil ihr die Uppercut Version der Waffe vermutlich noch nicht freigeschaltet habt. Das ist allerdings euer Ziel, um das beste aus dem Loadout herauszuholen. Denn wenn ihr die Uppercut einmal habt, seid ihr selbst auf mittlere Distanz eine große Gefahr für euren Gegner.

Kommt der Gegner durchs Fenster habt ihr ihn: Die Romero in Aktion.

Bei den Werkzeugen greifen wir erneut auf den besten Freund das Messer zurück. Auch die Verbandtasche ist wie immer dabei. Die Schlagringe machen euch effektiver gegen die Immolator die in Welt herumstreunen und die Erstickungsbomben dienen als Multifunktionswerkzeug zur Rettung von Teamkameraden und zum Löschen von Feuer

Was die Verbrauchsgüter betrifft, greifen wir hier gleich zweimal zur Brandbombe. Das hat den Hintergrund, dass ihr Gegner im optimalen Fall in Gebäuden antreffen wollt. Läuft ein feindlicher Jäger in euch hinein und ihr tötet ihn, hat sein Team alle Zeit der Welt, um ihn aufzuheben.

Außer natürlich, ihr zündet ihn an. Wenn ihr die Brandbombe auf die Leiche des gegnerischen Jägers werft, verbrennt langsam seine Lebensenergie. Ihr setzt seine Verbündeten also unter Zeitdruck und zwingt sie dazu, in eure Nähe zu kommen. Dort könnt ihr sie dann mit der Schrotflinte töten.

Die Gesundheitsspritze dient der zusätzlichen Heilung, da ihr im Nahkampf öfter mal ein wenig mehr Schaden einsteckt als ein Scharfschütze. Das Dynamit wiederum habt ihr dabei, um feindliche Jäger aus ihrer Deckung zu locken und zu euch zu treiben. 

Dieses Loadout wird auch dadurch stark, dass es keinerlei zusätzliche Eigenschaften braucht, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Das sind die Alternativen: In Hunt: Showdown gibt es verschiedene Schrotflinten, doch keine ist mit einem Schuss so mächtig wie die Romero. Wer dennoch nicht auf seinen einzigen Schuss vertrauen möchte, kann getrost zur Caldwell Rival greifen. Die Schrotflinte macht ebenfalls viel Schaden, hat aber immerhin zwei Schüsse im Lauf.

Als Alternative zur Zweitwaffe bietet sich der Caldwell Pax Revolver an, da er etwas mehr Reichweite bietet als die Caldwell Conversion Pistole, allerdings arbeitet ihr euch damit auch nicht Richtung Uppercut vor – was ein kleiner Nachteil ist, wenn ihr langfristig spielt.

Was die Werkzeuge angeht könnt ihr statt den Schlagringen auch das Signalfeuer mitnehmen. Je nachdem ob euch Immolator oder gepanzerte Grunts mehr nerven. Bei den Verbrauchsgütern könnt ihr zwei Gesundheitsspritzen oder zwei Dynamitstangen mitnehmen.

Wenn ihr im Duo spielt, benötigt ihr ohnehin nur eine Brandbombe. Im Trio würden wir euch aber immer zu zwei Brandbomben raten.

Der Spray’n’Pray – Viel schießen, wenig zielen

Das Loadout profitiert von vielen Eigenschaften

Das Loadout:

  • Voraussetzung: Level 17
  • Hauptwaffe: Winfield M1873C
  • Zweitwaffe: Caldwell Conversion Kettenpistole
  • Werkzeuge: Schlagringe, Erstickungsbomben, Wurfmesser, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: Brandbomben, Dynamit, Gesundheitsspritze, Haftbombe
  • Benötigte Eigenschaften: Aushebeln und Fächern

Für wen eignet sich das Loadout? Auf mittlere Distanz gefährlich, auf kurze Distanz absolut tödlich. Wenn ihr euch gerne in diesem Spektrum bewegt und vielleicht nicht gerne genau zielt, ist dieses Loadout perfekt für euch. Für den ruhigen Sniper, der seine Gelegenheit abwartet, ist es eher nichts.

Pro
  • Unmengen an Munition
  • Treffsicherheit ist nicht erforderlich aufgrund der hohen Schussrate
  • Gut gerüstet gegen NPC Gegner
  • Auf verschiedene Distanzen gut
  • Besonders günstig
Contra
  • Wird erst durch Eigenschaften völlig brauchbar
  • Freischaltung der Pistole relativ spät

Das macht das Loadout stark: Die Winfield habt ihr bereits auf Stufe 1, sie zeichnet sich durch viel Munition und eine hohe Feuerrate aus. Sie ist durch die Bank weg eine gute Waffe für den Anfang, in diesem Loadout wird sie aber besonders tödlich.

Als Zweitwaffe könnt ihr auch eine beliebige andere Pistole nehmen, doch so richtig geht der Plan auf, wenn ihr die Caldwell Conversion Kettenpistole verwendet, denn die hat so richtig viel Munition dabei.

Durch die Eigenschaft Aushebeln (Stufe 14) kann die Winfield sehr, sehr viel schneller feuern, wenn ihr sie aus der Hüfte abschießt. Die Eigenschaft Fächern (Stufe 17) lässt euch Pistolen in halb automatische Monster umbauen, auch sie erhöht die Schussrate enorm.

Nun machen eure beide Waffen genaugenommen nicht unbedingt viel Schaden. Bedenkt dabei aber, dass jeder Kopfschuss in Hunt: Showdown innerhalb der Reichweite eurer Waffe tödlich ist. Der Clou dieses Loadouts ist es, einfach oft genug zu versuchen, den Kopf zu treffen – oder einfach mehrfach den Körper.

Ihr solltet beim Feuern in Bewegung bleiben, da Präzision in diesem Loadout sowieso nicht zu euren Stärken zählt und ihr es eurem Gegner besonders schwer machen wollt, euch zu treffen. Während versucht ihr, ihn zu treffen. Eure Chancen dabei sollten durch den permanenten Kugelhagel eurerseits aber deutlich höher ausfallen.

Seid ihr schnell genug, sind eure Gegner tot bis ihr da seid

Als Werkzeuge entscheiden wir uns hier für die Schlagringe gegen Grunts und Immolators. Außerdem sind die Erstickungsbomben als Multifunktionswerkzeug wieder dabei sowie die stets nützliche Verbandtasche zur Heilung. Solltet ihr doch mal etwas lautlos töten müssen, eignen sich die Wurfmesser hervorragend – doch Achtung, das Treffen mit den Dingern erfordert etwas Übung.

Was die Verbrauchsgüter angeht, greifen wir wieder zur altbewährten Kombination zwischen brennen, explodieren und heilen. Wir nutzen hier die Brandbombe, um tote Jäger anzuzünden und die Feinde aus der Reserve zu locken sowie die Haftbombe um schneller gegen die Bosse kämpfen zu können.

Die Gesundheitsspritze ist auch dabei, weil man am Anfang wenig sinnvolle Alternativen hat, und Heilung immer gut ist.

Weitere sinnvolle Eigenschaften wären Entschlossenheit und Adrenalin. Beide erhöhen eure Ausdauerregeneration. Da euer Gegner mit diesem Build garantiert vor euch leer geschossen ist, wird er vermutlich weglaufen. Mit diesen Eigenschaften kommt ihr ihm hinterher. Auch Packesel kann man super mitnehmen, um die Wurfmesser auszugleichen, mit denen man nicht getroffen hat.

Das sind die Alternativen: Auch wenn Aushebeln für alle Unterhebelgewehre funktioniert, bleibt euch am Anfang keine Alternative zur Winfield, die muss leider sein. Sie ist aber auch sehr günstig und schon ab Stufe 1 verfügbar.

Was die Pistole angeht, können wir auch die Nagant M1895 empfehlen. Auch sie ist mit Fächern tödlich, und sogar präziser als die Kettenpistole im ursprünglichen Loadout. Dafür kann sie nicht ansatzweise so viel Munition bieten.

Als Alternative zu den Wurfmessern könnt ihr auch ein leichtes Messer oder das schwere Messer mitnehmen, auch wenn dann die Distanz verloren geht. Eine andere Möglichkeit für die Haftbombe wäre noch eine Stange Dynamit mitzunehmen, um Gegner besser in Schach halten zu können.

Der im Zick-Zack laufende Axtschwinger – Wenn kurze Distanz nicht nah genug ist

Ihn will keiner gerne auf sich zurennen sehen

Das Loadout:

  • Voraussetzung: Level 1
  • Hauptwaffe: Kampfaxt
  • Zweitwaffe: Winfield M1873C Vandal
  • Werkzeuge: Schlagringe, Köder, Signalfeuer, Verbandtasche
  • Verbrauchsgüter: 2x Gesundheitsspritze, Ausdauerspritze, Brandbombe
  • Sinnvolle Eigenschaften: Adrenalin, Entschlossenheit

Für wen eignet sich das Loadout? Für jeden der mit den langsamen Waffen im Spiel vielleicht nicht optimal zurechtkommt. Im Nahkampf müsst ihr nicht zielen, ihr müsst nur schnell sein. Wenn ihr euren Gegner gerne an der Nase herumführt und euch kurze Schussdistanz noch zu weit weg ist, ist dieses Loadout perfekt für euch.

Pro
  • Im Nahkampf unglaublich stark
  • Keine Munitionssuche nötig
  • Gegner sind oft überfordert von der Taktik
  • Gegen NPCs perfekt gerüstet
Contra
  • Ausdauerhaushalt kann am Anfang schwierig sein, ist aber zwingend notwendig
  • Gute abgesägte Waffen werden erst etwas später freigeschaltet
  • Ist im Low-Level Bereich noch nicht optimal, wird aber noch besser durch Hilfsmittel im späteren Spiel

Das macht das Loadout stark: Die meisten Waffen in Hunt: Showdown sind vergleichsweise langsam. Wenn ihr von Vorneherein vorhabt, einen Gegner im Nahkampf zu stellen, hat dieser meist nur ein bis drei Versuche, euch zu treffen, bevor eure Axt in seinem Rücken steckt. Dazu kommt, dass viele und vor allem neue Spieler schnell damit überfordert sind, wenn ein Gegner auf sie zurennt, statt zurückzuschießen.

Lauft ihr dabei schnell und im Zick-Zack, wechselt zwischen gehen und rennen und dabei noch willkürlich die Richtung, ist es auch für erfahrene Spieler wirklich schwer, euch zu treffen.

Ein aufgeladener Schlag mit eurer Axt in den Oberkörper des Gegners ist tödlich. Sollte das doch mal situationsbedingt nicht klappen, habt ihr noch eine abgesägte Flinte dabei, um den Gegner ein wenig einzuheizen.

Was die Werkzeuge betrifft, braucht ihr hier kein Messer, weil ihr ja eure Axt dabei habt. Ein Schlagring für Immolator ist aber dennoch zu empfehlen, genau wie ein Signalfeuer für die gepanzerten Stacheldraht-Zombies. Des Weiteren greifen wir hier zu Ködern, die Geräusche imitieren und damit gegebenenfalls feindliche Spieler in eure Falle locken – oder eben in eure Axt.

Die Vögel lassen sich eher nicht von eurer Axt beeindrucken, die Gegner dafür umso mehr

Bei den Verbrauchsgütern setzen wir hier auf viel Heilung, denn meistens wird euch der ein oder andere Schuss treffen, doch das könnt ihr nach dem Kampf in einer ruhigen Ecke locker heilen. Außerdem habt ihr eine Ausdauerspritze dabei, damit euch beim Zick-Zack laufen und Axt schwingen nicht so schnell die Puste ausgeht.

Abgerundet wird das Loadout von der Brandbombe, die feindliche, tote Jäger in Brand setzt und seine Teamkollegen dazu zwingt, zu euch zu kommen.

Zwar nicht zwingend erforderlich, aber sehr viel einfacher habt ihr es mit den Eigenschaften Adrenalin und Entschlossenheit. Adrenalin sorgt dafür, dass eure Ausdauer aufgefüllt wird sollten eure Lebenspunkte niedrig sein, während Entschlossenheit dafür da ist, dass eure Ausdauer früher zu regenerieren beginnt. Beides ist äußerst hilfreich beim erfolgreichen Axt schwingen.

Das sind die Alternativen: Neben der Kampfaxt schaltet ihr im Laufe des Spiels noch die Machete und den Kavallerie-Säbel frei. Beide sind entsprechend gute Alternativen zu der Axt. Außerdem gibt es verschiedene Waffenversionen mit Bajonett – auch die können sehr stark sein.

Als Zweitwaffe könnt ihr auch zwei Pistolen mitnehmen, um noch agiler im Nahkampf reagieren zu können, allerdings auf Kosten von Stärke auf mittlere Distanz. Statt den Ködern können auch Erstickungsbomben mitgenommen werden, welche ein absolut sinnvolles Multifunktionswerkzeug sind.

Allgemeine Tipps für die ersten Ausflüge ins Bayou

Was erfahrt ihr hier? Die folgenden Tipps sind gerade für den Anfang sehr nützlich und bringen euch in vielen Situationen im Spiel weiter:

  • Ladet euren Schlag mit der Nahkampfwaffe eurer Wahl bereits auf, bevor ihr in die Kampfsituation kommt. Das spart euch Ausdauer und Zeit im Kampf.
  • Mit der Heckenschützen-Variante der Winfield, die ihr etwas später freischaltet, könnt ihr auch auf größere Distanz euren Gegner im Auge behalten und unter Druck setzen – viel Schaden dürft ihr da aber nicht erwarten.
  • Die Schrotflinten haben in Hunt: Showdown einen großen Vorteil: Es ist ihnen völlig egal, was ihr macht. Egal, ob ihr steht, lauft, kniet, anlegt oder aus der Hüfte schießt – die Schrotflinten im Spiel haben immer die gleiche Streuung. Das macht sie besonders für Anfänger interessant.
  • Sollte es einmal ganz brenzlich kommen, könnt ihr auch einen feindlichen Jäger mit einem aufgeladenen Schlag des Messers in den Kopf töten.
  • Nutzt Spritzen früh und häufig, da ihr sie in einer Runde in Vorräten finden könnt und zur Freischaltung besserer Varianten mehrere Spritzen einsetzen müsst.

Diese Eigenschaften sind ein Muss!

Was sind Eigenschaften? Überlebt ihr eine Runde erhält euer Jäger dafür Erfahrungspunkte und steigt bis zu 50 Stufen auf. Jede Stufe gibt euch dabei einen Punkt, den ihr für Eigenschaften, also passive Fähigkeiten, ausgeben könnt. Auch die müsst ihr erst freischalten, indem ihr den dazu nötigen Blutlinienlevel erreicht.

Welche Eigenschaften sind sinnvoll? Neben den bereits in den Loadouts genannten spezifischen Eigenschaften gibt es einige Traits, die durch die Bank weg in jedem Loadout Sinn ergeben. Auch auf diese möchten wir kurz eingehen.

Das kann „Alligatorbeine“: Mit der Eigenschaft Alligatorbeine könnt ihr euch schneller im Wasser bewegen, und seid geduckt leiser im Wasser. Da auf den Karten von Hunt: Showdown viel Wasser vertreten ist und laut sein selten unbedingt die beste Idee ist, ist diese Eigenschaft stets eine gute Ergänzung

Das kann „Windhund“: Die Eigenschaft Windhund erlaubt es euch, länger bei voller Geschwindigkeit zu sprinten. Wenn ihr die Beute habt und schnell verschwinden müsst oder Jäger mit der Beute verfolgt, kann sie euch das Leben sehr viel leichter machen.

Manche Jäger könnt ihr direkt mit den sinnvollen Eigenschaften rekrutieren

Das kann „Leichtfuß“: Leichtfuß erlaubt es euch, deutlich leiser zu klettern, zu springen und zu fallen. Eine leisere Bewegung durch das Terrain ist ausgesprochen sinnvoll in vielen Situationen – mitnehmen!

Das kann „Ghul“: Die Eigenschaft Ghul lässt euch ein wenig Leben regenerieren, wenn ihr Grunts tötet. Da ein angebrochener Gesundheitsbalken eures Jägers automatisch wieder voll heilt, kann euch Ghul oft einen Verband ersparen.

Das kann „Salamander“: Diese Fähigkeit ist vor allem im Trio nützlich, da man hier oft schneller angezündet wird, als es im Duo der Fall ist. Salamander reduziert erlittenen Feuerschaden um 25 %, und das auch im Tod. Eure Teamkameraden haben also 25 % länger Zeit euch zu retten – sehr sinnvoll!

Wie funktionieren die Waffen in Hunt: Showdown?

Wir möchten euch nicht nur sagen, welche Waffe ihr mitnehmen sollt, sondern euch auch mitgeben wie ihr euch selbst am besten für Waffen entscheiden könnt. Dafür erklären wir wie die Waffen grundlegend funktionieren.

Welche Werte hat eine Waffe?

Die Werte einer Waffe sind mindestens so wichtig wie ihr Schussgefühl und ihr Preis. Aber nach welchen Werten könnt ihr überhaupt suchen? Das sind die Waffenwerte im Spiel und wie sie funktionieren:

  • Fernkampf: Der Fernkampfwert, der bei den Waffen angegeben wird, bezieht sich auf einen Treffer des Oberkörpers auf die Entfernung von 10 Metern. Das ist vor allem bei Schrotflinten ziemlich knifflig, da diese nach 10 Metern bereits einen Großteil ihres Schadens verlieren.
  • Reichweite: Kopfschüsse in Hunt: Showdown sind grundsätzlich tödlich. Die effektive Reichweite einer Waffe bezieht sich auf die Anzahl an Metern, auf die ein einziger Kopfschuss einen feindlichen Spieler sofort tötet. Befindet sich der Feind außerhalb der Reichweite, ist der One-Shot-Kill nicht mehr gewährleistet. Überschreitet man die Reichweite zu sehr, kommt der Schuss teils gar nicht mehr an. 
  • Schussfolge: Die Schussfolge gibt die Anzahl der Schüsse an, welche die Waffe pro Minute abfeuert. Hier werden Unterbrechungen wie etwa Nachladen nicht mit einberechnet!
  • Handhabung: Die Berechnung der Handhabung ist komplizierter als die der anderen Werte. Es werden Rückstoß, die Waffenbewegung und die Streuung der Kugel berücksichtigt. Je höher der Prozentwert, desto besser. Bei Nahkampfwaffen wird stattdessen den Ausdauerverbrauch, die Reichweite so wie den Einschlagwinkel berechnet.
  • Nachladen: Die Nachladezeit gibt die Zeit an, die die Waffe zum vollständigen Nachladen benötigt, wenn sie leer geschossen ist. Das partielle Nachladen einer Waffe nimmt oft mehr Zeit in Anspruch.
  • Mündungsgeschwindigkeit: Die Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde, in welcher sich das Geschoss fortbewegt. 
  • Nahkampf: Gibt den Schaden der Waffe an, der bei einem leichten Nahkampfangriff in den Oberkörper entsteht.
  • Schwerer Nahkampf: Gibt den Schaden der Waffe an, der bei einem aufgeladenen Nahkampfangriff in den Oberkörper entsteht.
Die Waffenwerte im Spiel der “Romero 77”-Schrotflinte

Welche Munitionstypen gibt es im Spiel?

Neben den Grundwerten einer Waffe gibt es noch verschiedene Munitionstypen für die allermeisten Waffen im Spiel. Auch diese beeinflussen die Waffenwerte und wie ihr am besten mit eurer Waffe spielt. Das sind die Munitionstypen im Spiel:

Einige der Munitionstypen stellt der YouTuber Oceanium in diesem Video vor:

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  • Kompaktmunition: Viele der ersten Waffen, die ihr in Hunt: Showdown freischaltet, verwenden die Kompaktmunition. Sie kann schnell abgefeuert werden und ihr verfügt meist über einen großen Vorrat an Schüssen, und sie ist am leichtesten innerhalb der Welt zu finden. Sie macht weniger Schaden als die anderen Munitionstypen und hat weniger Durchschlagskraft.
  • Mittlere Munition: Die mittlere Munition wird ihrem Namen gerecht und bedient genau die Mitte der anderen Typen. Sie ist schwerer zu finden als Kompaktmunition und man hat auch nicht sehr viel davon dabei. Dafür tut sich die mittlere Munition deutlich leichter, was Hindernisse wie Holz und generelle Entfernung angeht.
  • Lange Munition: Die lange Munition wird meistens von Scharfschützengewehren oder den später freischaltbaren Repetiergewehren verwendet. Sie kommt besonders selten vor und auch ihr Vorrat in eurem Magazin ist stets begrenzt. Dafür kann die lange Munition Entfernung bis zu 350 Metern überwinden und auf nahe Distanz sogar Metall durchschlagen. 
  • Hülsenmunition: Die Hülsenmunition wird ausschließlich von Schrotflinten verwendet und ist daher vor allem im Nahkampf optimal, verliert aber, je nach Modell der Waffen, schon nach 10 Metern beachtlich an Wirkung.
  • Feuermunition: Die Feuermunition ist in keiner Waffe standardmäßig ausgerüstet. Ihr müsst sie stets freischalten und sie ist auch nicht für alle Waffen verfügbar. Sie fällt unter die Kategorie Spezialmunition und lässt sich daher besonders schwer finden. Bei einem Treffer löst sie bei eurem Gegner Feuer aus, welches dieser erst mal löschen muss. Gerade gegen die NPC-Gegner im Spiel ist sie sehr effektiv.
  • Explosivmunition: Auch sie fällt in die Kategorie der Spezialmunition und ist daher nur schwer auffindbar. Sie ist ebenfalls nicht für alle Waffen verfügbar und muss erst freigeschaltet werden. Bei einem Aufschlag explodiert die Kugel und verursacht dabei Flächenschaden.
  • Giftmunition: Sie schließt sich den letzten zwei Kollegen der Liste an und reiht sich in der Kategorie Spezialmunition mit ein. Giftmunition muss erst freigeschaltet werden und verursacht bei einem Treffer Giftschaden. Die Giftmunition hat dabei keinerlei Durchschlagskraft, da sie auf der ersten Oberfläche, auf die sie trifft, den Giftbehälter zerplatzen lässt. Damit eignet sie sich etwa als einziges Geschoss gegen die fiesen Immolator-Zombies.
  • Spezialmunition: Unter diesem Punkt sind alle übrigens Munitionstypen aufgelistet. So gibt es etwa noch Munition, welche die Durchschlagskraft erhöht oder gar Bluten auslöst. Einige Waffen im Spiel, wie die Sprenglanze, die Dolch 96 oder die Nitro Express, können sogar nur Spezialmunition verwenden, weswegen ihr gut damit haushalten müsst.

Was haltet ihr von den Loadouts? Würdet ihr einiges Anpassen und habt ihr Verbesserungsvorschläge? Dann immer her damit in den Kommentaren!

Übrigens ist Hunt: Showdown auf Steam gerade so beliebt wie noch nie – aber warum eigentlich?

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Tim the Re

Moinmoin,

Vorweg: Ein super guide, grade für die, die mit 1.6 und Desalle einsteigen!

Ein paar Anmerkungen habe ich zu den Waffen: Mit dem neusten Patch 1.6 wurde auch die Medium Ammo angepasst. Vetterli 203m efr, sowie springfield 212m.
Das ist grade für das erste loadout als ‘Scharfschütze’ interessant und stellt die beiden Kandidaten etwas besser für die lange Distanz auf, da der schaden natürlich auch hoch geht bei 100m+.

Zum ersten loadout auch noch die Notiz, dass die Springfield Marksman also Heckenschütze mit die beste sniper im Spiel ist um einzusteigen und sich an scopes zu gewöhnen. Grade als Scharfschütze sehr empfehlenswert.

Die Sparks, die hier als Alternative aufgeführt wird, hätte sich prima als Alternative für ein eigenes Loadout mit Martini/officer gemacht (Martini schaltet man früher frei und ist günstiger), da die Kombo aus Long Ammo hit und Compact finisher doch recht einfach umzusetzen ist und damit auch alle Munitionstypen vertreten wären.

Im Zusammenhang mit dem Vetterli möchte ich anmerken, dass dieser sich durch das exzelente Fadenkreuz auch im Hüftfeuer durchaus großartig für nahe Distanzen eignet und in der Bayonett Variante zusätzlich für den Häuserkampf ausgestattet ist.

Persönlich würde ich Anfängern nicht zu halben Loadouts raten, da man grundsätzlich für das Gameplay umgewöhnen muss und die ‘klassische’ kombi aus großer Waffe und Pistole die einfachste Möglichkeit gibt ohne großartige Nachteile ins Match zu gehen. Die Erfahrung habe ich zumindest mitbekommen bei Einsteigern und Freunden, die ich beim Einstieg begleitet habe. Aber das ist wie gesagt, meine Erfahrung. Nichts was zu kritisieren wäre. 😀

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tim the Re
Volkeracho

Ja als erstes Danke für den Artikel konnte auch 2-3 Tipps davon gebrauchen die mir so noch gar nicht bewusst waren. Ich finde auch das Spiel hat Mega Potenzial und ist echt einzigartig auf seine Weise vom Spielschema über das tolle Setting. Das einzigste was mich jedes mal wieder komplett entkräftet einen neuen Versuch zu starten ist auf Konsolen die Steuerung. Das ist absolut das schlimmste an dem Spiel und macht es von einer 9/10 Sternewertung für mich nur noch zu einer 6/10. Hab extra deswegen noch mal meinen PC entstaubt und mir Hunt für PC geholt. Dort ist zwar die Steuerung besser aber dort habe ich jedes mal das Problem das ich egal welche Waffe und Entfernung ich Spiel , ich meistens mit einem Schuss tot bin. Und meine sicheren guten Hits zählen zwar erkenne ich ja am Trefferfeedback aber ich schaffe das irgendwie nie die mit einem Schuss die Gegner zu erlegen. Zumal die Grafik auch verhältnismässig schlecht ist bzw dauert es ewig bis Texturen laden. Wird wohl zu einem am Konsolenport und zu anderen an meinem alten Rechner liegen weil mit der GTX 1660 super letztens nochmal extra aufgerüstet weil die gtx670 in die Jahre kam, gab es leider keine Verbesserung. Hab desweiteren ein system von einem i7-3770k prozessor und 16gb ddr. Und spiele auf FullHD. Sollte ja eigentlich zum Spielen reichen. Aber wie besagt solche Dinge frusten. Wenn jemand besser ist gut und gerne aber wenn man weiss das man die Situation nur wegen der Steuerung verloren hat nervt es dann schon. Bzw am PC keine Ahnung woran das da hapert. Wahrscheinlich spielen das Game auf PC nur Ober Pros^^.

Tiaguai

Moin spiele Hunt seit Early Acces vielleicht kann ich dir helfen. Wenn du Probleme mit der Performance bei Hunt hast kann ich dir sagen, installier Hunt am besten auf einer SSD und dein Prozessor ist leider etwas schwach, die Gradikkarte hingegen ist völlig in Ordnung, Hunt ist leider ein sehr Prozessorlastiges Game. Ich selbst habe jahrelang mit ner GTX 970 und nem i7 4790k gespielt und bin gerade so klargekommen, der i7 ist würde ich sagen aktuell die mindestanforderung für hunt damit es einigermaßen stabil läuft.

Volkeracho

Ja danke das mit der Textur nachladen ging wirklich mit der SSD weg. Allerdings Kumpels mit NVMe sind trotzdem noch mehrere Sekunden vorher im Spiel xD. Prozessor konnte ich auch größtenteils entlasten in dem ich bei Grafik mehrere Settings Richtung Graka belastung statt Prozessor verschoben hab. Spiel ruckelt zum Start einer Runde ein wenig. Fängt sich dann aber nach ner halben Minute ca. Sonst läuft es jetzt flüssig und sieht auch soweit ganz gut aus. Allerdings bei zuviel Action lagt es leicht. Bei dem Spiel aber tödlich^^ Ist aber zu verkraften. Spiele ja nicht Liga oder wegen ner guten KD 😉 Danke nochmal!

Tiaguai

Klar kein Problem, helfe gerne. 🙂

ReZZiT

Super Artikel – da ist viel Mühe reingeflossen!
Top Spiel! Sehr empfehlenswert!
Bin bei 500+ Std, 5 Sterne und Prestige 15.
Macht einfach richtig viel Spaß!

Aqulnteii

Ich finde den Artikel gut strukturiert und genieße die Anfängerfreundlichkeit sehr! Danke für die tollen Hinweise. :3
Kaufempfehlung!

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