5 Stärken, die Honor of Kings: World viel besser machen als ihr aktuell vielleicht befürchtet

Honor of Kings World Stärken Aufmacher

Stärke 3: Die Kämpfe: komplexer als zuerst gedacht

Auf den ersten Blick wirkt das Kampfsystem von Honor of Kings: World sehr simpel. Es gibt anfangs nur 3 aktive Skills für den gerade genutzten Kampfstil, plus einen ultimativen Angriff, den man erst nutzen darf, sobald genug Energie aufgeladen ist. Dazu kommen die Standardangriffe, ein flottes Ausweichmanöver und später auch die Fertigkeit eures beschworenen Helfers (etwa die Aktivierung eines schützenden Schilds).

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Honor of Kings: World zeigt Setting und Kämpfe im Trailer

Der Clou ist jedoch, dass sich die Skills und normalen Schläge zu verschiedenen Combos aneinanderreihen lassen. Zudem könnt ihr per Knopfdruck zu einem zweiten Stil wechseln und so Zugriff auf eine ganz neue Palette an Angriffen und Fähigkeiten erhalten. Je nachdem, welche beiden Spielstile ihr kombiniert, verwandelt sich euer offensiver Frontkämpfer vielleicht in einen Bogenschützen, Zauberer oder Tank.

Perfekte Ausweich- und Pariermanöver belohnt das Spiel übrigens. Gleiches gilt, wenn ihr die Haltung eines Feindes brecht. Dann steht euch ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung, um ein Schadensfeuerwerk … nun ja … abzufeuern. Erzielt ihr in dieser Phase genug Schaden, könnt ihr am Ende sogar einen Finisher aktivieren, der besonders viele Lebenspunkte verspeist.

Noch komplexer wird der Spaß, wenn ihr zunehmend mehr Spielstile freischaltet, die sich munter kombinieren und leveln lassen. Diese besitzen stets unterschiedliche Stärken und Schwächen, setzen teils auf bestimmte Elemente (wie Frost oder Feuer) und lassen euch im Kampf Rollen wie Tank, Heiler, Unterstützer, Fern- sowie Nahkämpfer einnehmen.

Und natürlich hat jeder Spielstil auch seine ganz eigenen Skills und Combo-Ketten. Der Stil „Blade of Defiance“ nutzt beispielsweise erfolgreiche Paraden, um sich selbst im Kampf zu stärken. Mit einer Fertigkeit werft ihr eure Waffe nach dem Gegner, nur damit diese wie ein Boomerang zu euch zurückkommt. Anders als in anderen Spielen fangt ihr diese dann jedoch nicht automatisch auf, sondern pariert ihren Rückschlag aktiv, um euch ein weiteres Mal zu buffen.

Wer dieses Kampfsystem früh durchblickt, sollte bei den Standardgegnern der Welt und den meisten Boss-Widersachern der ersten Stunden keine allzu großen Probleme haben. Uns kamen die Kämpfe auf jeden Fall noch recht leicht vor, auch wenn gerade Bosse schon früh mit mehreren Mechaniken, Angriffen und teils sogar Phasen glänzen.

Einzig bei einer Awakening-Herausforderung, die einige Stufen über unserem Charakter lag, hatten wir Probleme, den Tigrex-Boss in die Knie zu zwingen. Das ist aber auch ein besonders kniffliger Inhalt, den man bewusst aktivieren muss und über den sich zusätzliche Belohnungen freischalten lassen.

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