Hearthstone verliert so viele Karten wie noch nie – Wird das Spiel zu teuer?

Hearthstone wird vielen Fans einfach zu teuer. Hinzu kommt, dass dieses Mal so viele Karten rausfliegen wie noch nie zuvor.

Das Jahr 2019 für Hearthstone wird spannend. Denn für das Kartenspiel stehen unweigerlich einige große Änderungen an, die bei den Spielern nicht nur für Freude sorgen werden.

Hearthstone hat noch nie so viele Karten verloren

Mit dem Start der ersten Erweiterung in 2019 fliegen bei Hearthstone die Erweiterungen aus dem Jahr 2017 raus. Das bedeutet, dass Karten aus „Ritter des Frostthrons“, „Kobolde & Katakomben“ sowie „Reise nach Un’goro“ nicht mehr im Standard-Modus gespielt werden können. Sie werden künftig nur noch im „wilden“ Spielmodus verfügbar sein.

Hearthstone Frost Jaina Full Art
Die Todesritter fliegen raus – sehr beliebte Karten bis zum heutigen Tag.

Die Spieler von Hearthstone verlieren damit auf einen Schlag so viele Karten, wie noch nie in der Geschichte des Spiels zuvor. Bisher sind neben den „großen“ Erweiterungen nämlich auch immer kleinere Abenteuer rausgeflogen, die weniger Karten enthielten und vergleichsweise günstiger in der Anschaffung waren.

2017 ist das erste Jahr, in dem drei reine „Karten-Erweiterungen“ in Rente gehen – ein Pool von 405 Karten. Nicht alle davon wurden rege gespielt, doch wer sich in den letzten Jahren eine stolze Sammlung aufgebaut hat, verliert nun knapp ein Drittel all seiner spielbaren Karten.

Dieses inzwischen alljährliche Verlustgefühl ist ernüchternd und für Spieler keine schöne Erfahrung.

Hearthstone Journey to Ungoro

Wandel ist wichtig, aber der Preis ist zu hoch

Zwar ist der Wandel im Standard-Format durchaus notwendig, um den Spielmodus frisch zu halten, allerdings präsentiert Blizzard diesen jährlichen Neuanfang nicht überzeugend. Denn wie man es auch dreht und wendet, am Anfang jedes Jahres steht nicht nur die Vorfreude auf neue Karten und Deckmöglichkeiten, sondern auch der immer größer werdende Preis.

Wer einen guten Teil der Karten eines neuen Sets haben will, mit dem man auch Decks basteln kann und etwas Spielraum für das Craften von Karten hat, der muss mindestens 100€ ausgeben – und das alle 4 Monate, denn so häufig gibt es Erweiterungen mit über 130 neuen Karten.

Hearthstone Ungoro 3 packs

Mit der Abschaffung der Abenteuer, die es für zumeist knapp 20€ gab, fehlt die „Erholungsphase“ in einem Jahr. Im Grunde wird man alle 3 Monate ordentlich zur Kasse gebeten. Denn wer nicht 80 oder mehr Packungen kauft, der wird in den ersten Wochen und Monaten kaum mithalten können. Mit „alten“ Karten zu spielen und veraltete Decks zu zocken, während man von den neuen, coolen Karten plattgemacht wird, macht einfach keinen Spaß.

Klar, es gibt einen kleinen Prozentsatz von Spielern, der komplett „Free2Play“ zurecht kommt und zwischen den Erweiterungen einfach 5000 bis 7000 Gold sammelt, um sich seine Packs „umsonst“ zu kaufen.

Doch das trifft nicht auf die vielen Spieler zu, die Hearthstone nur gelegentlich zocken. Mal in der Bahn, mal nach einer Vorlesung oder mal zwei Runden Abends am PC. Diese Spieler haben es immer schwerer, Spaß zu finden, der nicht teuer erkauft werden muss. Und wenn das Grundspiel nicht ein Mindestmaß an Spaß bringt, ist die Motivation gering, Geld zu investieren.

Oder um es drastisch auszudrücken: Im aktuellen Zustand wäre sogar ein Abo-Modell, bei dem man einfach alle aktuellen Karten temporär für 15€ pro Monat bekommt ein besseres Angebot als die jetzige Verkaufspraktik.

Hearthstone ist nicht zwingend „Pay2Win“, aber hat in den letzten Jahren auf jeden Fall einen deutlichen Schritt in Richtung „Pay4Fun“ gemacht – ein Weg, dem viele Spieler sicher nicht folgen werden.

Wie seht ihr diese ganze Problematik? Empfindet ihr Hearthstone auch als zu teuer und könnt verstehen, wenn immer mehr Spieler die Lust verlieren? Oder ist es logisch, dass man für ein Free2Play-Spiel regelmäßig zahlen muss? Oder sammelt ihr gar alle Karten nur mit Gold?

Hearthstone: Mit dieser Karte bekommen Hexenmeister eine zweite Chance
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Eugen Go

Glaub einer der schlechtesten oder wenn nicht der schlechtesten Artikel von mein-mmo.

Das jährlich set rausrotieren ist ganz normal in dem Spiel.

1. Wenn man wild gern spielt verliert man keine Karten sondert bekommt man nur welche dazu.

2. Wer kein wild spielt kann alle Karten dusten. Das reicht locker für die wichtigen Karten aus dem neuen set.

3. Außerdem kann man zwischen den Expansion. Gold sammeln. Selbst wenn es nur 2k Gold sind für Gelegenheitsspieler reicht das um einige neue Karten zu bekommen.

Wer aktiv spielt hat eh genug Gold und dust um auf den kauf zu verzichten.

4. Abenteuer waren früher ne größere abzocken 15-20€ für paar Karten.
Letztes Jahr kamen 3 solo modis umsonst, zwar ohne Karten (indirekt hast quest mit Packs bekommen). Dafür komplett kostenfrei.

Also wer meint das Spiel ist teuer der spielt das Spiel nicht aktiv.
Außerdem ist bei so eine Rotation perfekter Moment für neu Einsteiger. Das da meta ungewiss ist und man nicht alle alten karten kennen muss.

Sunface

Also ich freue mich darauf. Das gibt ordentlich Staub. Wild spiele ich eh nicht also wird die Sammlung entzaubert. Ich finde es mittlerweile auch nicht zu teuer. Selbst als pro kommst du mit 200 Euro 3 mal im Jahr aus. Das macht 50 Euro im Monat. Das finde ich für ein Hobby nicht übertrieben. Mein Sport kostet mich im Monat mehr. Es ist immer eine Frage wie gerne man sein Hobby macht

Koronus

XD das erinnert mich das Video wie Hearthstone als gutes Beispiel für F2P genannt wird weil man mit kleinen Summen im Gaming Spaß haben kann. 50€ im Monat ist da nicht was er sich vorgestellt hat: https://www.youtube.com/wat

Sunface

Es kommt halt einfach auf jeden selber an. Wenn Spieler nicht bereit sind soviel Geld für ihr oder für dieses Hobby auszugeben dann ist das okay. Ich persönlich empfinde 50 Euro im Monat für etwas das mir wirklich wichtig ist vollkommen okay. Bei mir persönlich ist es so das ich immer das Angebot kaufe und mit den 5k Coins die ich gespart habe nochmal Packs hole. Das hat bisher für Top Ten gereicht. Ich würde auch mehr ausgeben wenn mir eine höhere Platzierung wichtig wäre. Es gibt ne Menge Hobbys die soviel kosten.

Koronus

Das will ich auch gar nicht abstreiten. Er hat früher gesagt der utopische Vorteil an F2P ist, dass Spieler die nur 5$ im Monat für ihr Spiel ausgeben können nicht wirklich im Gegensatz zu denen Beinträchtigt sind die 200$ im Monat bereit sind auszugeben und Firmen von beiden Kunden dennoch Geld bekommen können. Meiner Meinung nach zeigen all seine Beispiele nur auf, dass gutes F2P ein Luxus ist den sich wenige an der Spitze leisten können und der Rest besser mit Abo dran ist.

Sunface

Stimmt. Das alte Abo Modell kommt einem da wie ein Segen vor 🙂

Koronus

Oder wie es Yu-Gi-Oh! früher mit den WC Games gemacht hat. Anstatt 50€ pro Monat nur einmal 50€ im Jahr und den Rest frei spielen.

R3NOX

Ich hab Hearthone viele Jahre gespielt und auch noch als das System Wild und Normal eingeführt wurde. Allerdings musste ich es aus den im Artikel genannten Gründen leider Aufhören. PAY4FUN ist es definitiv. Ich würde das Spiel heute lieber für einen Festpreis kaufen. Ich konnte mir immer sehr viel Gold erarbeiten und musste kein Geld ausgeben. Aber das funktioniert auch nicht mehr… schade

Nico Jacob

Ich persönlich duste alle Karten, die ins Wild rotieren, da ich diesen Modus wirklich nie spiele (R.I.P. Golden Lichking, aber was solls :D).
Habe mir während der letzten Erweiterung auch keine Packs gekauft und habe mir bis zum heutigen Tag rund 5800 Gold zusammengespart. Mit dem ~80€ Pack sind das, so hoffe ich, wieder genug Packs, um erstmal gut mit der neuen Erweiterung klarzukommen.

Stevie

Wild spielen, ist sowieso das bessere und abwechslungsreichere Format.
Quests machen, so hat man beim Start jeder neuen Erweiterung Gild für 80 bis 100 Packs.
Problem solved.

Jojoh

Leider war. Das ist mir dieses mal ebenfalls aufgefallen und ich habe zum ersten mal seit langem mir keine Packungen vorbestellt. Da ich hearthstone nur noch sehr casual Spiele konnte ich mir nicht mehr neue Standard decks bauen ohne Packungen vorzubestellen. Aber mittlerweile ist mir das auch zu viel und vor allem habe ich auch nicht mehr den Anreiz dazu da mir HS auch weniger Spaß macht im Vergleich zu früher. Aber solange man ab und zu Quests macht und hin und wieder Arena spielt und mit dem entzaubern von Karte klug umgeht, kann man auch locker 2-3 meta Decks zusammen bauen. Allerdings erst nach einigen Wochen wenn klar ist welche Karten es sich lohnen zu craften was extrem schade ist denn die erste Woche eines neuen releases ist die interessanteste denn jeder probiert Decks aus die er gerne Spielen möchte und interessant findet. Echt schade das es mittlerweile so ist.

Peacebob

„räusper“… Magic Arena… „räusper“

Venrai

Ist definitiv momentan das besser Maingame, wenn man ein Kartenspiel als sein Hauptspiel zocken möchte. Gibt deutlich mehr zu tun als bei Hearthstone auch für den Progress der eigenen Kartensammlung.

Horst

Ich bin aufgrund der kosten bereits vor eineinhalb jahren ausgestiegen. 50 euro pro erweiterung und dann noch ziemlich alle dailys um metadecks und noch etwas für den spass zusammen zu bekommen. Hat spass gemacht aber da fühlt man sich einfach abgezockt. Jetzt ist das ganze nur noch schlimmer

Der Kleine Pirat

Sorry, aber der Artikel stimmt so nicht. Spiele seit Beginn, hab noch keinen Euro ausgegeben – und hab immer genug Staub aus den alten Karten um mir 1-2 aktuelle Meta-Decks zu bauen. Das aktuell angesammelte Gold reicht für 50 Packungen bei Release. Nur aus den Daily-Quests. Staub gibts auch immer gut von den goldenen Karten aus der Monats-Kiste (und das obwohl ich als Casualspieler mangels Zeit immer so um Rang 15-12 rumhänge)
Anders sieht es sicher aus wenn man „WILD“ spielen will und/oder alle gesammelte Karten behalten.

Gerd Schuhmann

Was stimmt so nicht?

Dass es teurer geworden ist, ist doch ein Fakt.

Es gibt mehr Erweiterungen als früher und die „Ich bezahl 20€ und krieg alle Karten eines Abenteuers“-Option ist weg. Die waren immer eine solide Grundlage für Decks, weil da oft sehr starke Karten dabei waren.

Natürlich kannst du dir als reiner Kostenlos-Spieler, wenn du wirklich dauerhaft und schon seit langem spielst, ein oder zwei Decks kaufen. Das ist schon klar. Aber das ist eben eingeschränkt.

Also ich spiel Hearthstone auch seit Jahren und natürlich ist es viel aufwändiger geworden die neuen Karten zu haben, die man will, im Vergleich zu den vorherigen Jahren.

Wenn man starke Einschränkungen in Kauf nimmt und sich auf bestimmte Decks konzentriert, kann man auch spielen klar – das steht ja auch so im Artikel drin.

Was genau stört dich denn an dem Artikel?

Also ich find die Idee, dass ich nächste Woche all meine Decks neu machen kann und nicht die „angesagten“ Karten aus der neuen Erweiterung habe außer ich zahl 60€ dafür – schon schwierig.

Wenn dir das nicht so geht und du jetzt alle Karten aus den letzten 3 Sets in Staub verwandelst und dir davon neue craftest, dann Glückwunsch.

Venrai

Das Problem ist glaube ich das es bei Kartenspielen halt einfach usus ist das man mehrfach investieren muss. Das ist ja jetzt keine Erfindung von Hearthstone, das gibt es ja auch schon länger in z.B. Paper Magic. Wer da das aktuelle Standardformat spielen will muss schon richtig Kohle reinbuttern und da reden wir mal von deutlich höheren Summen als bei Hearthstone. Auch der Online Ableger Magic Arena wird Rotationen haben wo Sets aus dem aktuellen Standardformat verschwinden. Das ist leider etwas das man bei den Kartenspielen entweder akzeptieren muss oder man bleibt halt weg bzw. nur F2P. Das mag jetzt ein schlechter Trost sein, aber das wird sich glaube ich auch nicht ändern in diesem Genre. Kartensets und Metas nutzen sich halt leider relativ schnell ab.

Gerd Schuhmann

Das Problem ist eben, dass sie vorher ein System hatten über Jahre mit 20€-Abenteuerer, die 2mal im Jahr eine solide Grundlage gaben.

Und durch die Umstellung auf 3 volle Erweiterungen pro Jahr ist das durcheinander geraten und es ist jetzt anders.

Ich glaube Magic hat damit nicht viel zu tun – es ist einfach eine spürbare Änderung bei Hearthstone, die auftritt, und die jetzt wieder in einer Woche bevorsteht, wenn fast 400 Karte rausrotieren. Das ist schon krass.

Venrai

Ich glaube das lag einfach daran das der Aufwand für die damaligen Solo Abenteuer einfach zu groß war, für die limitierte Anzahl an Karten die man erhalten hat. Die waren zwar in den meisten Fällen wirklich gut und spielbar, aber nen großes Kartenset mit 130 Karten bringt halt noch deutlich mehr Änderungen und neue Decks ins Spiel als ein Abenteuer.

Koronus

Ähm falls es nicht schon wieder anders ist wurde MtG zuletzt dafür gelobt, dass man sich T2 Decks schon für nur 20€ zusammenkaufen kann.

Paul Meyer

Ich glaube wir gehören da zu einer Minderheit, ich denke höchstens
10% der Spieler sind so… dass sie als F2P genug Karten erhalten um
damit den höchsten Rang erreichen zu können. (Geht auch direkt von 0,
wie Trump gezeigt hat, aber dafür muss man sehr gut sein und zusätzlich
extrem viel spielen.)

Aber man sollte auch dazu sagen, dass in der
Arena alle Spieler gleich sind (Drafthelper sollten verwendet werden
und sind kostenlos.) und die Dailies + nicht krass schlechte Ergebnisse
in Arena wenigstens für 2 Arenaruns pro Tag reichen sollten. Wer richtig
gut ist kann auch 10 machen und muss dann garantiert kein Echtgeld investieren. Für einen halbwegs guten Spieler, der sich einliest, Pros zuschaut und seine Entscheidungen überdenkt sind 4 Runs pro Tag realistisch, was Karten und Staub im Wert von 5 Packs generiert, bzw. 10 Packs falls diese hauptsächlich Karten enthalten, die der Spieler noch nicht hat.

Sinnvollerweise spielt man das erste Drittel jedes Expansions nur Arena und baut sich danach ein Polster für das nächste Expansion auf. Ein Expansion dauert 16 Wochen und via Tavern Brawl gibt es 16 Packs, die aber halt Karten
beinhalten, die man üblicherweise schon hat, also Staub im Wert von 8
Packs. Wenn man die ersten 5 Wochen nur Arena spielt, dann die Packs öffnet und dann fehlende Karten craftet, dann bekommt man Staub im Wert von 6,5 Packs pro Tag, für 72 Packs müsste man also von 116 Tagen 11 Tage ordentlich viel spielen.
Ein Problem gibt es aber: Wer die ersten 5 Wochen nur Arena spielt bekommt nicht genug Ladderpunkte um auf gut bezahlte Turniere eingeladen zu werden.

LeyLaVelle

Werde bis Heute nicht verstehen wieso es überhaupt diese Art von Kartenspiele gibt. 1000 Euro rein buttern und Meta Deck haben. Jede Klasse/Rasse/Fraktion/Spielweise hat ein Meta Deck und fertig. Egal ob sich das Spiel Hearthstone, Shadowverse, Magic oder sonst wie Schimpft. Dann gewöhnt man sich eine Spielweise an welche man in YT vorgesagt bekommt… Ja doch.. viel spannender als ein RPG ;D Billiger vorallem. Aber mit eben sowas einfachen kann man Geld machen. 🙂

Nirraven

Du kannst kompetitive Multiplayer schwer mits Singelplayer RPG’s vergleichen.
Die bieten was völlig anderes an.

Und es ist durchaus möglich dynamische Metas zu haben, so nach Stein/Schere/Papier Prinzip.

Koronus

Weil Yu-Gi-Oh! und MtG vorgezeigt haben wie es geht. Da man allerdings irgendwann immer alle Karten hat muss man neue Karten entwerfen, die müssen besser sein als die alten das man sie will. Das sorgt für ein extremes Powercreep welches Konami und WotC unterschiedlich gelößt haben. Wo in MtG seit 1997 alle paar Sets die Karten herausrotieren damit OP Karten irgendwann wieder in der Versenkung verschwinden wurde in Yu-Gi-Oh! die Spirale immer weiter nach oben gedreht. Natürlich irgendwann kam jemand auf die Idee die Konsumentenfreundlichere Variante des CCG zu erstellen doch Pokémon, Yu-Gi-Oh! und MtG sind schon längst erfolgreich im TCG drinnen und wollen auch bleiben denn, Never Change a Running System. Der Unterschied ist wie sie damit umgehen, dass sie eigentlich „Lootboxen“ sind. Konami setzt voll auf Abzocke die Leute auszuwringen, MtG versucht über Wale und den Gebrauchtkartenmarkt die Spieler günstig Karten zu geben und bei Pokémon habe ich keine Ahnung.

John Connor

Das ist der Grund warum ich damit aufgehört habe. Zeitweilig ist es ja recht spassig aber viel zu teuer.

manicK

Das ist das Problem mit diesen Kartenspielen.

Viel zu teuer und oft darf man bestimmte Sets nicht mehr spielen wegen Grund XYZ.

Der Markt ist definitiv da, aber niemand will ein faires Spiel rausbringen. ????

Wraec

Ich mag Hearthstone, aber werde zumindest Standard bald nicht mehr spielen. Ich komme arbeitsbedingt nicht dazu viele Runden zu spielen und für 1-2 Runden pro Tag sind die Erweiterungen zu teuer. Also geht es für mich wohl Free-2-Play weiter. Werde dann aber wohl eher Kartenchaos und Arena spielen.

K S

Man bekommt aus den alten Sets genug Staub um Standard spielen zu können.
Oder du spielst ab jetzt nur noch wild.

Gerd Schuhmann

Du zerlegst, wenn die neue Erweiterung kommt, alle Karten aus den 3 alten Sets und machst Staub draus?

Ich frag mich, wie viele Prozent der Spieler das tun.

Das ist doch auch gegen das Prinzip eines solchen Sammelkarten-Spiels, dass man erst hunderte alte Karten zerlegt.

K S

Naja ich sehe es eher als Kartenspiel. Nicht als Sammelspiel.
Ich habe lieber ein paar super Standard decks als 1000 Karten die in der Sammlung vergammeln.
Aber jeder macht es so wie er möchte.
Meine Aussage bezog sich ja auf dem Artikel, wo erzählt wird das es zu teuer ist.
Ich habe vor jeder Erweiterung ca. 7000 gold uns kaufe mir davon Booster. Dann fängt das sparen wieder an.
Man muss halt zum Anfang mit dem craften ein wenig zurückhalten da sich erst spazer zeigt welche Karten wirklich spielbar sind.

Gerd Schuhmann

Wenn du 7000 Gold hast, dann hast du etwa 120 Tage Quests gemacht, ohne dich dafür zu belohnen, indem du eine Kartenpackung kaufst. Oder du hast Arena gegrindet und warst da deutlich erfolgreicher als die Norm.

Es gibt sicher Leute, die so spielen: Die 120 Tage ein Spiel spielen, ohne einmal sich dann zu belohnen – aber ich behaupte mal, das sind die wenigstens.

Das ist dasselbe Argument wie: „Ich kann auch das Mega-Pay2Win-Mobile-Game spielen, wenn ich total diszipliniert bin und mir harte Restriktionen auferlege“ -> Aber das ist doch nicht die Norm.

Man kann doch nicht leugnen, allein an den Fakten und Zahlen, dass Hearthstone deutlich teurer geworden ist und dass es deutlich schwerer geworden ist, mizuhalten.

Venrai

Das machen sicher mehr als man denkt. Denn wenn man nur das aktuelle kompetitive Standardformat spielen will braucht man ab der Rotation die alten Karten schlicht nicht mehr und erhält etwas vom Investierten zurück. Das gibts auch in Paper Magic wo dann die alten Karten verkauft werden, weil es ja noch Formate gibt in denen alte Karten gespielt werden dürfen, aber die sind halt nicht mehr interessant für das Standardformat.
Edit: Grade in Paper Magic sind die alten nicht Standarddecks übrigens meistens noch deutlich teurer und wertvoller als die aktuellen was bisschen merkwürdig klingen mag, aber das nutzen sogar einige als Wertanlage.

Nirraven

Ein sehr gefährlicher Rat, wenn man auch nur ansatzweise in betracht zieht jemals wild zu spielen zahlt sich das nicht aus, da das Verhältnis einfach lächerlich schlecht ist.

Plague1992

Was mich mehr stört ist dass durch die Einführung des Standard Formats ein regelrechter Zwang entsteht sich aktuell zu halten. Eventuell gefallen einen keine neuen Deckthemen, oder man würde viel lieber sein altbewährtes Retrodeck benutzen. Man hat sich mit viel Mühe ein teures Standard-Deck aufgebaut? In einen Jahr ist es sprichwörtlich nur noch Staub wert.

Dabei macht ein limitiertes Format meiner Meinung in einem Online Kartenspiel nicht einmal Sinn. In richtigen TCGs sehe ich es durchaus ein, da man schlecht Karten nachträglich einfach so ändern kann ( wird selten gemacht und führt verständlicherweise zu Verwirrung ). Also werden diese entweder durch eine Bannlist ( Yugioh ), oder durch Formate ( Magic ) gebalanced/spaßig gehalten.

Hearthstone hat im Grunde keine der beiden Restrikionen nötig da man jederzeit nachträglich Karten abändern kann und dennoch hat man sich dazu entschieden Hearthstone künstlich einzuschränken ( und obendrein trotzdem Karten zu ändern, oder zu „bannen“ etc. )

Standard in Hearthstone ist für mich nur eine lausige Ausrede sich die neusten Sets zu kaufen.

Slinger

Hallo Cortyn, ein schöner Artikel, der – glaube ich – die Meinung vieler Spieler gut repräsentiert. Ich persönlich sehe es auch so.

Dazu kommt leider, dass der subjektive Faktor „Spielspaß“ auf dem Tiefpunkt ist. Das liegt mMn auch an der OTK-Seuche. Ich habe daher dieses Mal noch das kleine Paket vorbestellt und werde mit Gold-Reserven aufstocken. Sollte das Spiel sich weiter in eine Richtung entwickeln, die mir nicht zusagt, werde ich meine Sammlung in einem Schuhkarton verpackt auf dem Dachboden verstauen.

WILD als Alternative ist mir einfach zu unreguliert. Welche absurden Kombinationen da gespielt werden, macht mir wirklich null Spaß. Ich würde einen Modus begrüßen, der Karten aus drei wechselnden Sets erlaubt. Einfach um Saison für Saison eine gewisse Frische zu erzeugen und einen Modus, der nicht direkt von Meta-Decks dominiert wird.

Koronus

Ich bin der Meinung in Zukunft sollte Hearthstone sich besser zu einem CCG umwandeln anstatt ein „TCG“ zu bleiben. Der Unterschied? Bei CCG hat man vorgefertigte Sets in denen man bereits vorher die Karten sieht. Einziger Haken manche mächtigen Karten sind unter der maximal nutzbaren Anzahl erhaltbar und müssen so mitsammt Rest nochmals erworben werden.

FaveHD

Ich war eigentlich schon immer ein HS fanboi, habe bei den meisten Expansions mir ordentlich Pakete gekauft. MIttlerweile sehe ich es nicht mehr ein. 100€ bezweifle ich auch stark, dass die alle 4 Monate reichen würden. Die Karten die jetzt rausrotieren, fallen in diese Zeit. ALso erwartet mich eine Menge Staub, das Problem daran ist, dass ich einige Karten echt lieb gewonnen habe und dieser Kreislauf nicht ewig funktioniert. Es ist halt auch leider so gewollt und das wird Blizzard so lang machen, bis sie in Zugzwang kommen und das kann nur passieren wenn es einer sehr gute Alternative gäbe. ODer keiner mehr bock hat zu investieren.

Shxdow

habe zu beginn von Hearthstone gerne gespielt wurde aber recht ermüdend dadurch man ohne zu zahlen wirklich gezwungen ist sehr sehr sehr viel zeit zu investieren…

persönlich finde ich es auch zu teuer – wenn es zum beispiel die option geben würde:
# Kauf das „dlc“ und man mit dem dlc die karten bekommt bzw. freispielen kann wäre es besser gelöst als sich vorteile so kaufen zu können. #

Natürlich sollte es so strukturiert sein das die leute mit gekauftem dlc nicht mit den f2p spielern in eine schublade geworfen werden :d
aber nunja so isses halt 😛

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