Hearthstone: Diese Nerfs schwächen einige der stärksten Decks

Bei Hearthstone regnet es eine Menge Nerfs. Vor allem den Grauselhurz-Schamanen betrifft das, aber auch Schamanen und Paladine müssen leiden.

Inzwischen hat sich langsam ein neues Meta in Hearthstone etabliert. Nach knapp zwei Wochen der Erweiterung „Rastakhans Rambazamba“ haben sich die Spieler an die neuen Decks gewöhnt. Dabei ist die Kreativität dieses Mal ein bisschen enttäuschend, denn anstatt vieler neuer Archetypen sind vor allem bestehende Decks noch dominanter geworden.

Aus diesem Grund wollen die Entwickler noch heute, am 19. Dezember 2018, einige Abwandlungen vornehmen und einen kleinen Patch aufspielen.

Hearthstone Nerf Wild Growth

Druiden werden langsamer: Zwei Standard-Karten vom Druiden werden generft, denn ihre Manakosten werden angehoben. Der Zauber Wildwuchs, der bisher für 2 Mana einen leeren Manakristall gewährte, steigt nun auf Kosten von 3 Mana an.

Hearthstone Nerf Nourish

Auch Pflege wird teurer, ein Zauber, der entweder 2 Manakristalle oder das Ziehen von 3 Karten ermöglicht. Die Kosten steigen ebenfalls um 1, also von 5 Mana auf 6 Mana an.

Hearthstone Nerf Level Up

„Ungerader Paladin“ gezielt generft: Eine weitere Änderung gibt es für den Paladin, dessen Zauber Stufenaufstieg höhere Manakosten erhält. Die Kosten steigen von 5 Mana auf 6 Mana an. Das ist vor allem dafür gedacht, damit die Karte nicht mehr im Deck „ungerader Paladin“ gespielt werden kann, der aktuell viele Partien dominiert.

Grauselhurz-Schamane vor dem Ende: Eine weitere Abschwächung betrifft die neutrale Karte Saronitzwangsarbeiter. Diese ruft laut Beschreibung „eine Kopie dieses Dieners“ per Kampfschrei herbei. Dieser Text wird abgewandelt, sodass die Karte „einen weiteren Saronitzwangsarbeiter herbeiruft“. Das hat vor allem Auswirkungen für den Grauselhurz-Schamanen, denn dieser kann damit nicht länger endlose Kopien des Grauselhurz erschaffen.

Hearthstone Nerf Saronite Chain Gang

Auch die Kombo, mit der man 20.000 Rüstung erhalten kann, ist dann nicht mehr möglich.

Hearthstone Nerf Leeching Poison

Kein Lebensraub für Schurken: Für Schurken hat Blizzard ebenfalls eine Änderung parat. Der Zauber Egelgift, der die Waffe bisher mit Lebensraub belegt, wird geändert. Die Waffe wird künftig nur noch für den aktuellen Zug mit Lebensraub ausgestattet. Als Ausgleich dafür werden die Manakosten jedoch von 2 auf 1 gesenkt.

Staub-Gewinn erhöht: Wer die entsprechenden Karten besitzt und dafür keine Verwendung mehr hat, kann nach dem Patch für zwei Wochen die entsprechenden Karten zum vollen Herstellungspreis entzaubern.

Was haltet ihr von diesen Änderungen? Sind das gute und sinnvolle Anpassungen? Oder ruiniert Blizzard damit einige der stärksten Decks?

Hearthstone: Spielt jetzt den Solo-Modus von Rastakhans Rambazamba
Quelle(n): playhearthstone.com/en-us/
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N. Müller

2 Ergänzungen noch: Die Nerfs treffen vor allem alte Decks, die bald eh rausrotieren. UND: Derzeit spielen gefühlt 70-80% der Leute JÄGER! Wenn es ein Problem gibt, dann das. Typisch für Blizzard, das zu ignorieren.

N. Müller

Sorry, für mich totaler Fail, diese Nerfs: Der Grauselwurz
war doch ein Spaß-Deck mit eher mäßiger Erfolgsquote! Vollkommen sinnfrei, dieses Deck zu nerfen: Mir
hat es trotz komplexer Kombi Spaß gemacht, jetzt ist das Deck nur noch
in Wild spielbar. Druide: Damit ist die herausragende Eigenschaft der
Klasse (schneller Mana-Aufbau) endgültig hinüber, ähnlich wie der
Krieger mit seiner inzwischen wertlosen Kriegsaxt. In Wild kriegt der
Druide mit einer anderen Karte zum Mana noch einen Jade-Golem gratis
dazu: Aus meiner Sicht ein Totalschaden, Karte jetzt unspielbar. Bravo!
Und der Egelgift-Nerf? Zerstört das Kingsbane-Deck, welches ich inzwischen öfters sehe, das aber selbst mit maximal hochgejubelter Waffe schlagbar ist: Dieses Deck war aus meiner Sicht bisher eher für Liebhaber, jetzt ist es tot. Statt neue Karten zu nerfen, schraubt Blizzard wieder einmal an den Basics herum. Odd-Paladin-Nerf ist aus meiner Sicht der einzig nachvollziehbare aus der Liste: Das Deck war wirklich unerträglich dominant und kaum zu schlagen. Fazit: Aus Spielersicht eher ärgerlich, zumal man zwar den Gegenwert für gernerfte Karten kriegt, nicht aber für epische und legendäre Karten, die damit unspielbar geworden sind (den Grauselwurz hatte ich mir gecraftet). Also MICH macht das SAUER!

Gorden858

Also ganz ehrlich, wen interessiert denn bei den Nerfs der Schamane? Den hab ich jetzt seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Wen es gezielt treffen sollte ist der Odd Paladin, der die Karte nun natürlich gar nicht mehr spielen kann (und im Even Deck dürfte die ohne die Doppelbeschwörung und den Vine Cleaver unbrauchbar sein…) und der Kingsbane Rogue. Der kann die Karte zumindest weiterhin spielen und wird es auch wohl tun, dürfte aber einen Großteil seiner Überlebensfähigkeit verlieren. Aktuell ist es ja so, dass wenn der die Waffe ein paarmal gebufft hat und ihr dann noch leech gibt, ist er unbesiegbar…

Was ich aber überhaupt nicht verstehe ist, was für ein Problem sie mit dem Druiden haben? Dass rampen ist doch schon immer eine seiner einzigartigen Kernmechaniken gewesen. Und nun haben sie im erst Innervate und jetzt auch noch die verbleibenden beiden Karten genommen…

PcMasterFreshdude

Glaube nicht das es den Odd Paladin vom Thron stößt dazu ist Level up zu unwichtig

Julian Von Matterhorn

Sehr gute Nerfs.

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