Beim Summer Game Fest 2026 haben die Verantwortlichen von ArenaNet den neuen Trailer zu Guild Wars 3 enthüllt.
Was hat ArenaNet gezeigt? Ihr kehrt zurück in die Welt von Tyria! 14 Jahre nach dem ursprünglichen Release von Guild Wars 2 erscheint der lang erwartete Nachfolger.
Besonders interessant: Die Beta soll im Herbst 2027 erscheinen, registrieren kann man sich unter guildwars3.com. Allerdings solltet ihr beachten, dass man sich nur für die Chance registriert, als einer der ersten mitzuspielen – eine Garantie gibt es wohl nicht.
Was bringt Guild Wars 3? Auf der Bühne sprachen die Verantwortlichen von einer völlig neuen Art MMO-Erfahrung, sowie einem Release auf PC und PS5. In der Ankündigung ist von einem Action-Adventure-MMORPG sowie einer modernen Evolution des Genres
die Rede.
Was für Inhalte stecken in Guild Wars 3?
Laut Pressemitteilung könnt ihr mit folgenden Inhalten rechnen:
- Ihr könnt alleine oder mit anderen spielen
- Bedeutsame Beziehungen aufbauen – mit anderen Spielern oder NPCs
- Guild Wars 3 spielt über tausend Jahre vor dem Originalspiel
- Es zieht euch in die Region Orr
- Das Spiel dreht sich um die Vael-Geister und deren Uneinigkeit, wie man mit
Gebieten jenseits der Zivilisation
umgehen soll - Ihr spielt Vaelwächter,
Mitglieder einer Abenteurergilde, die sich dem Schutz der wilden Geister und der Orrs verschrieben hat
. - Das Kampfsystem soll sowohl mit Tastatur, als auch Controller gut Spielbar sein.
- Es geht wohl viel um Bewegung und Positionierung. Je schneller man unterwegs ist, desto mehr Schaden teilt man aus.
Viel mehr ist nach aktuellem Stand noch nicht bekannt. Aber: Man kann sich von nun an für den Newsletter des Spiels anmelden, um keine weiteren Infos zu verpassen.
Guild Wars 3 stellt die lang erwartete Fortsetzung des Klassikers Guild Wars 2 dar. Bisher sind noch nicht allzu viele Informationen bekannt, aber wir halten euch an dieser Stelle auf dem Laufenden. Weitere Infos rund ums Summer Game Fest: Hier ist der Live-Ticker zu allen Trailern und Ankündigungen.
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Ein Konsolenrelease macht mich stutzig, da muss ich zwangsläufig an winzige Aktionsleisten und demzufolge an noch weniger Fähigkeiten und charaktertiefe denken. Ebenso ” ihr könnt alleine oder mit anderen spielen”. Das riecht für mich, als wenn man auf den vermeintlichen Trend aufspringt, dass jeder alles solo erleben kann und man andere Mitspieler nicht mehr braucht.
In meinen Augen eine Krasse Fehlentwicklung was MMORPGs betrifft weil es das Genere ad absurdum führt aber man möchte es ja auch dem Familienvater mit 3h gaming Zeit in der Woche recht machen…
Ihr immer mit euren Familienväter Beispielen…. Kommt ihr dabei nicht selbst ein wenig komisch vor? Die Gründe dafür müssen tief verankert sein ;)….. Das ist das gleiche Thema, wie mit Geld. Entweder man hat es oder man hat es nicht. Kein Grund dafür andere zu diskriminieren…..
Nun zum Thema: Ich halte von Konsolen / PC Kombinationen auch nichts. In den seltensten Fällen gelingt das, sofern man keine strikte Trennung in der Entwicklung berücksichtigt. Das Spiele Solo, wie auch in der Gruppe funktionieren können, zeigt TESO und auch in Teilen FFXIV.
Wieso sollte ich mir dabei komisch vor kommen? Man liest in Foren immer wieder von Vätern/Menschen die sich beschweren und als Argument für eine mögliche Änderung(meist vereinfachung) ihre stark begrenzte Zeit nennen.
Das soll in keinster Weise eine Diskriminierung gegenüber Familienvätern sein. Nur leidet durch diese sehr laute Minderheit zunehmend die Spieltiefe und MMORPGs entwickeln sich in Richtung eines Singleplayers RPGs ala Witcher oder Gothic.
Ich denke jeder der schon ein paar Jahre im Gaming ist, hat da auch schon so einige Erfahrungen gemacht und versteht meinen Punkt.
Das ist zu weit hergeholt. Wer gut ist, schafft auch in kürzerer Zeit mehr. Stichwort: PVP oder PVE Progress. Wer was drauf hat, spielt z.B. in WoW gemütlich an einem Abend die Woche sein Rating hoch genug, um alles zu bekommen, was er benötigt. Gleiches gilt für den Raid. Es gibt genügend Gruppen, die nur 1x die Woche raiden. Trotzdem clearen sie ohne Probleme mythic.
Dagegen gibt es auch genügend Spieler, die täglich etliche Stunden in das Spiel stecken, overgeared losziehen und am Ende trotzdem nicht so weit kommen.
Mal davon ab… Wer wenig Zeit hat, ist finanziell häufig auch besser unterwegs. Im Zweifel kauft man sich hier oder da ein wenig Gold und das Thema ist erledigt.
Genau das ist ja der Punkt. Es liegt nicht nur an der Zeit, wer bereit ist etwas Hirnschmalz in ein Spiel zu stecken, kann auch seine begrenzte Zeit effektiv nutzen. Erfahrungsgemäßig akzeptiert das die angesprochene Gruppe allerdings nicht und geht stattdessen lieber ins jeweilige Forum um die Entwickler aufzufordern das Spiel anzupassen, da man ja nicht so viel Zeit habe.
Goldkauf um Progresse zu machen ist nochmal ein Thema für sich.
Dein Punkt ist absolut nachvollziehbar, aber sehen wir uns auf der anderen Seite doch auch mal die Realität an. Diese “Familienväter” haben durch ihre Berufstätigkeit i.d.R. auch die Kohle (dafür aber wenig Zeit). Bei Schülern, Studenten, Azubis oder BG-Empfängern mit dürfte das eher der entgegengesetzte Fall sein. Da sich ums liebe Geld aber die ganze Welt dreht und Games von den Verantwortlichen primär immer erst mal als Verdienstquelle verstanden werden (siehe diverse Monetarisierungsdiskussionen auf MeinMMO), schauen diese verständlicherweise danach eine möglichst große, zahlungskräftige Zeilgruppe anzusprechen. Das dabei auch Entscheidungen herauskommen, die einem Teil der Community auf den Zeiger gehen, ist ja nichts Neues in der Branche (siehe z.B. Dune oder Arc Raiders).
Aber mal unabhänig vom finanziellen/wirtschaftlichen Aspekt, soll man Menschen mit zu wenig Zeit für ein klassisches full-scale MMO nur deshalb die Möglichkeit nehmen, dieses Game spielen zu können? Die Alternative wäre, dass diese das Game gar nicht erst anfassen und so die Chance vertan wird, sie vielleicht doch noch für den Multiplayer-Teil zu begeistern. Folglich würden die eingefleischten MMO-Gamer auch nichts verlieren. Im Gegenteil so ließe sich der/die eine oder Andere vielleicht sogar für die Gilde/den Clan dazugewinnen. Zudem könnte man das ja zum Beispiel mit speziellem Loot so gestalten, dass der non-solo Teil attraktiver ist und ob schlussendlich alle (Endgame-)Aktivitäten solo spielbar sein werden, bleibt eh abzuwarten.
Ich gebe dir durchaus Recht, aber die Leute die sowieso nur wenig Zeit haben, bleiben sowieso nicht lange in einem MMO, da ist der Single-player Fokus komplett irrelevant.
Schau dir einfach mal die Zahlen von verschiedenen größeren Releases an, zu 95% singt die Zahl einen Monat danach extrem stark ab. Zum einen will der Content durch ist und zum anderen sehr viele zum nächsten Spiel weiter ziehen. Und damit sind es nicht mehr die Familienväter die das Spiel am Leben halten sondern die Hardcore Fans…
Ein Familienvater mit weniger Zeit zum zocken pro Tag braucht für den Content aber viel länger als ein Hardcore Spieler. Ist es daher nicht naheliegend das Väter (oder allgemein Menschen mit wenig Zeit, finde es blöd nur über Väter zu reden) entsprechend lange ein einzelnes Spiel spielen? Problematischer sind da doch eher die Leute die viel zu viel Zeit zum zocken haben und nach einer Woche schon nach neuem Content schreien.
In der Theorie ja, die Realität sieht aber anders aus.
Bestes Beispiel ist Crimson Desert: Gerade mal 60% haben das Lager in der Mitte der Story errichtet und nicht mal 30% Kapitel 7 erreicht (was ziemlich am Ende ist) – und das nach fast 3 Monaten nach Release. Die Spielerzahlen bestätigen das ebenso, von ehemals 276k auf 35k.
Die meisten hüpfen also von Hype-Spiel zu Hype-Spiel und wollen/haben auch nicht das Durchhaltevermögen hunderte Stunden in ein Spiel zu investieren um es voll auskosten zu können…
Nicht was ich erwartet habe, aber ich bleibe gespannt. Orr macht in GW2 ca. 10% der Weltkarte aus, lass es doppelt so viel sein wenn man 1000 Jahre zurück reist und die Überschwemmung von Zhaitan wegfällt. Bedeutet wohl auch das man beliebte Gebiete aus GW1 und GW2 wie Elona oder die Zittergipfel vorerst nicht sehen wird. Aber beide MMOs sind für sich einzigartig und mMn echt gut, daher habe ich auch für den dritten Teil Hoffnungen.