In Pokémon GO sorgt eine aktuelle Änderung für Frustration und Zweifel in der Community. Vor allem kommt die Frage auf: ist das so gewollt?
Wenn ihr aktuell in Pokémon GO probiert habt Monster zu fangen, dann könntet ihr hierbei eine Änderung festgestellt haben. Viele Trainer berichten davon, dass das Verhalten von Pokémon sich ordentlich geändert hat, was das Fangen deutlich erschwert.
Während einige Trainer einen teuren Workaround für besonders gute Monster einsetzen, stellt sich einigen Trainern gleichzeitig die Frage: ist das gewollt, oder nur ein temporäres Problem?
Hüpf, hüpf, hüpf
Was ist das für eine Änderung? Während die meisten Monster im Fangbildschirm eigentlich recht ruhig sind, sind sie seit kurzem sehr aggressiv und hüpfen stark herum. Das macht das Fangen bedeutend schwerer. Vor allem bei legendären Monstern aus Raids, die ohnehin schon schwieriger zu fangen sind, ist das problematisch.
Wie das aktuell bei legendären Monstern aussehen kann, seht ihr in diesem Video auf Reddit:
Welcher Workaround wird genutzt? Wenn ihr legendäre Monster fangen wollt und ein schwarzes Kyurem besitzt, dann könnt ihr seinen Abenteuereffekt Frostvolt nutzen, um das Fangen einfacher zu gestalten. Dadurch werden Monster ruhiger und ihr habt eine größere Chance, sie zu fangen.
Da ihr hier jedoch 5.000 Sternenstaub und vor allem 5 Kyurem-Bonbons benutzen müsst, um den Effekt für 10 Minuten zu aktivieren, ist es ein teurer Workaround, der sich nur für besonders mächtige Monster lohnt. Für die regulären Monster, die ihr in der Wildnis fangen könnt, dürfte dieser Ansatz für die meisten Trainer zu teuer sein.
Ist die Änderung gewollt? Ob es eine permanente Änderung ist, die von Pokémon GO in der Form gewollt ist, ist bisher nicht bekannt. Da einige Trainer berichten, dass die Problematik bei ihnen nicht auftritt, könnte es sich auch um einen A/B-Test handeln. Genaueres ist jedoch nicht bekannt.
Was ist ein A/B-Test?
Bei einem A/B-Test werden Änderungen nicht zeitgleich bei allen Trainern aktiviert, sondern nur bei einem Teil der Trainer. Dadurch kann Scopely besser testen, wie bestimmte Updates bei den Spielern ankommen und daraus Schlüsse ziehen, ob und in welcher Form die Änderungen für alle Trainer ins Spiel kommen
Was sagt die Community dazu? Unter Trainern sorgt das aktuelle Verhalten jedoch für ordentlich Frust. Einige Kommentare in einem weiteren Beitrag auf Reddit dazu lauten:
- „Dieser Unsinn ist der Grund, warum meine Frau mit dem Spiel aufgehört hat. Die Raids haben ihr nichts ausgemacht, aber die Fangphase kam ihr eher wie eine Strafe vor als wie eine Belohnung für den erfolgreichen Abschluss des Raids“, schreibt AnonymousBnS
- „Das macht mich besonders wütend, wenn ich für den Fern-Raid-Pass bezahlt habe und das Pokémon dann doch nicht fangen kann, obwohl ich 18 goldene Himmihbeeren verbraucht und hervorragende Würfe hingelegt habe. Das ist Diebstahl“, meint abs_fudd
- „Die normalen Spawns drehen total durch“, stellt auch DJhussler fest
Wie ist das bei euch? Habt ihr die Problematik auch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Wenn ihr wissen wollt, wie der aktuelle Monat im Spiel aussieht und welche Inhalte er bringt, dann schaut gerne in unsere Übersicht mit allen Events im August 2026 in Pokémon GO.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Kommentare
Die Leute meckern heutzutage immer sofort, wenn etwas mal bissl anspruchsvoller ist.
hab aber dutzende Raids (Fern) während des Go Fests gemacht, nie ein Problem .
die Änderung das Pokemon aggressiver sind ist mir zwar auch aufgefallen, aber selbst damit nie ein Problem gehabt den Wurf gut zu timen.. das sind einfach nur skill issues wenn man da aktuell wirklich Probleme hat.
wenn ich Videos mit 1,5 fachem Speed sehe, nur damit das gehüpfe noch besser zur Geltung kommt, aber der Typ dem Pokemon 10 Bälle erstmal vor die Füße wirft… und sich dann bewchwert, kann man nicht mehr helfen.
muss halt echt in jedem Game heutzutage ein Babymodus sein
Hallo,
ich habe heute mit 3 Freunden einen Vesprit-Raid gemacht, zu viert mit Mega-Topkontern war das Pokémon schnell besiegt. Nur mit dem Fangen hat jeder so seine Schwierigkeiten gehabt. Vesprit ist immer wieder rausgesprungen oder es wurde schlecht getroffen, selbst bei mehrmaligen fabelhaftem Wurf sprang es immer wieder aus dem Ball. 3 Freunde konnten es schließlich fangen, es waren aber trotzdem vom IV-Wert her schlechte Biester. Der 4.Freund, der per Fernraid mitmachte, hatte allerdings Pech: Er berichtete, dass sein Vesprit ebenfalls vom Wert her sehr schlecht war und immer wieder sofort rausgesprungen war und sich letztendlich nicht fangen ließ. Die Folge:
In Zukunft macht dieser Trainer nur noch Fernraids mit, wo es eigentlich keine Probleme beim Fangen geben sollte, Fernraids mit Legendären will er dagegen nicht mehr machen, da die Fernraidpässe teuer sind und sich nicht wirklich lohnen, so nach Auffassung des Freundes. Ich glaube, so würde ich ebenfalls reagieren. Vor Ort-Raids werden wir 4 und mit weiteren Trainern aber weiterhin machen. Wir hoffen, dass das nur ein Bug ist und bald behoben wird, sollte das nicht der Fall sein und so beabsichtigt sein, verleidet das Trainer, die von Anfang an dabei sind und neu hinzu gewonnene Spieler. So kann man natürlich ein Spiel, welches schon 10 Jahre erfolgreich läuft, auch kaputt machen.
Wobei diese Aussage ja generell, auch ohne aktuellen (mutmaßlichen) Test/Bug, auf die legendären Raidbosse zutrifft. Ich ärgere mich schon länger, seit 1-2 Jahren, über die hohe Fluchtrate und pure Willkür, beim einfangen von Raidbossen – trotz goldener Beere und großartige/fabelhafte Würfe. Inzwischen kaufe ich mir deshalb kaum noch Fernraid-Pässe, weil ich es zuletzt als Zeitverschwendung und Scam empfand. Nur wenn besondere Bälle im Spiel sind (bei Events) oder Pokemons, wie das Mewtu zuletzt, nicht ständig aus dem Ball springen, bin ich bei Fernraids am Start. Wozu platiniert man die ganzen Typen wie Boden, Stahl, Geist, Fee etc pp, wenn das am Ende sowieso keine Auswirkung auf den Fangerfolg hat?