Das sagt Guild Wars 2 zur Zukunft – nach der großen Entlassungs-Welle

Der Guild Wars 2 Entwickler ArenaNet musste Anfang dieser Woche mehr als 100 Mitarbeiter entlassen. Ein ehemaliger Entwickler behauptet nun, dass dies zu einem Aufschwung für das MMORPG führen könnte. Inzwischen hat sich auch der Game Director mit Neuigkeiten gemeldet.

Game Director Mike Zadorojny hat sich im Forum an die Spieler gewandt und ein Statement zur aktuellen Situation abgegeben. Darin berichtete er von den Entlassungen bei ArenaNet und erzählte auch über die kommenden Pläne für das Spiel.

Die Zukunft von Guild Wars 2: So zählt Zadorojny in seinem Beitrag verschiedene Dinge auf, die in nächster Zeit für Guild Wars 2 geplant sind:

  • Die nächsten Episoden der Lebendigen Welt sind bereits in der Entwicklung
  • Für die automatisierten Turniere im PvP ist ein Swiss-System geplant
  • Weitere Events für das Welt gegen Welt sollen kommen
  • Langfristig soll auch die große Überarbeitung am WvW vorgenommen werden
  • Die Super Adventure Box kehrt wie gewohnt Ende März zurück
Guild Wars 2 Dragonhunter

Das sagt Mike zu den Entlassungen: Er äußerte sich außerdem zu den Entlassungen bei ArenaNet. So habe man viele Freunde und gute Kollegen verloren. Er bittet um Verständnis dafür, dass sich jetzt erstmal alles setzen muss. Dabei entschuldigt er sich auch für die einwöchige Verzögerung des neuen WvW-Reittiers.

Am Interessantesten ist jedoch der folgende Satz:

We’re welcoming back some familiar faces to the Guild Wars 2 team that had been working on unannounced projects. 

Wir begrüßen einige bekannte Gesichter zurück im Guild Wars 2 Team, die an bisher unangekündigten Projekten gearbeitet haben.

Damit bestätigt er die Vermutung, die auch der ehemalige Entwickler Josh Foreman in einem Stream geäußert hatte.

GW2 Megaserver

Ehemaliger Entwickler erwartet Aufschwung

Josh Foreman war bei Guild Wars 2 zuständig für Jumping Puzzles, die Super Adventure Box und viele weitere, meist anspruchsvolle Spielinhalte. Nach eigenen Aussagen arbeitete er jedoch schon eine Weile nicht mehr an Guild Wars 2, sondern an einem neuen Projekt.

Guild Wars 2 stand nicht im Fokus: Laut Foreman sorgen die Entlassungen nun dafür, dass der Fokus von ArenaNet wieder auf Guild Wars 2 gelenkt wird.

Dies sei gut für das Spiel, auch weil viele talentierte Entwickler weiterhin daran arbeiten würden. Ob dies jedoch auf lange Sicht und vor allem für das Studio gut ist, ließ Foreman offen.

Guild Wars 2 MMO

Neue Projekte offenbar zurückgestellt: In den letzten Jahren arbeitete das Studio angeblich an mindestens zwei weiteren Projekten. Es gibt noch keine offiziellen Aussagen darüber, ob die Projekte eingestellt wurden oder nicht.

Doch sowohl die Aussagen von Josh Foreman als auch von Game Director Mike Z. deuten an, dass der Fokus der Firma nun erstmal wieder auf dem alten Spiel liegt.

Für welchen Spielertyp ist Guild Wars 2 das ideale MMORPG?
Quelle(n): Forum
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Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Solange die sich mit GW2 über wasser halten können ist das gut, nur wie lange noch ist die Frage. Eventuell erlebt es ja ein großes comeback wenn jetzt wieder mehr fokus auf GW2 liegt, das genau der letzte Funken dort gefehlt hat.

Pran Ger
Pran Ger
1 Jahr zuvor

Was sollen sie auch sagen? Unser Spiel ist tot ? Für mich kam der 2. Teil nie an den ersten heran. Schade.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

PvP, WvW .. hat noch nie funktioniert. SuperAdventureBox in einem MMORPG völlig deplaziert.
Alles was GW2 groß und gut gemacht hat, ein PvE Spiel mit einer aktiven offenen Welt, gut designte Dungeons, haben sie schon lange aus den Augen verloren.
Der GameDirector sollte entlassen werden, ByeBye GuildWars2 !

Alexander Leitsch
Alexander Leitsch
1 Jahr zuvor

Gut designte Dungeons, das ich nicht lache. Die 8 Dungeons in GW2 haben bis heute Bugs, die nie behoben wurden. Speedrunner können alles skippen und brauchen nur wenige Minuten, während Anfänger-Gruppen hoffnungslos überfordert sind, weil sie tatsächlich die Mechaniken überleben müssen. Speedrunner fahren einfach so viel Schaden, dass sie alle Phasen eines Kampfes skippen.

Und wo wird nicht auf die offene Welt gesetzt? Jedes Update der Lebendigen Welt macht diese größer und es gibt auch auf diesen Karten immer wieder gute, große Events, wie zum Beispiel der todesgebrandmarkte Shatterer oder jetzt die Zwergen-Katakomben.

Die SAB ist halt ein lustiges Festival, dass seit 2013 nicht mehr erweitert wurde. Das kostet also keine Entwickler-Zeit, warum also nicht jedes Jahr wiederbringen? Ob es nun ist das Spiel passt oder nicht, es hat Fans und es ist immerhin Bewegung im Spiel und das ohne Aufwand für ArenaNet.

Kritik in allen Ehren, aber dein Kommentar ist nicht so richtig passend^^

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

„Kritik in allen Ehren, aber dein Kommentar ist nicht so richtig passend^^“
Aha !
Wenn ein Kommentar unpassend ist, dann wohl dein letzter Satz !

Alexander Leitsch
Alexander Leitsch
1 Jahr zuvor

Stimmt, ich hätte einfach direkt schreiben können, dass alles, was du sagst, Unfug ist, statt dich freundlich darauf hinzuweisen und dir deine Fehler aufzuzeigen.

Magst du auch was zu meiner Kritik sagen oder erklären, warum genau Dungeons der Inhalt von GW2 sein soll, der zwar seit 2013 keine Updates mehr bekommen hat und seit 2015 auch von keinem mehr gespielt wird, aber GW2 trotzdem noch lebt?^^

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Warum soll ich was dazu schreiben, wenn sowieso alles Unfug ist was ich sage ? Als MMO Author ein derart arrogantes Verhalten an den Tag zu legen, ist schon krass.
Trotzdem, um nich nicht auf dein Niveau zu begeben:

Ich, bzw, wir -eine kleine Familiengilde- haben GW2 lange sehr gerne gespielt. Vor allem die Dungeons. Leider sind diese eben sehr früh vernachlässigt worden. Ja, die Fehler wurden nicht beseitigt, leider. Die damals versprochene Überarbeitung/Erweiterung der Dungeons kam nie, leider. Dabei waren gerade die für viele einer der Gründe GW2 zu spielen, und ein Grund aufzuhören, weil da einfach nichts neues kam. Die Fraktale waren kaum ein Ersatz. Stattdessen wäre eine reglemässige Veränderung der Wege und der Mechaniken das gewesen, was man gebraucht hätte. Und wenigstens ein zustäzlicher Hard-Modus für die „Speedrunner“, oder aber eine Änderung der Balance, so dass die Hardcore-ler es nicht mehr so leicht haben. Man hat eben einen der Bringer von GW2 früh aus den Augen verloren, und damit Spieler verloren.
Dann hat man sich lange Zeit zu sehr auf „leicht flüchtige “ Inhalte konzentriert -lebendige Geschichte-. Auch wenn die an sich gut waren (und sind), gingen immer wieder interessante Ansätze(Inis) verloren (am Ende der Geschichte), anstatt sie permanent einzubauen. Das hat man teilweise geändert mittlerweile, aber (zu) spät. Dieses wurde auch lange diskutiert.So gingen Spieler verloren.
Die offene Welt, ja ok, da wurde was dran getan, da gebe ich dir Recht. Trotzdem finden wir/ich, dass viele neue Gebiete zu wenig im gesamten GW2-Geschehen eingebunden sind. Sie gehören mehr oder weniger zur jeweiligen Geschichts-Episode, danach braucht man sie nicht mehr. Die normalen Dailies finden nur auf den Uralt-Karten statt. Events, die auch über diese Karten führen, gibts kaum. Somit liegen sie quasi brach, aus den Augen verloren. Dabei haben sie alle Potential.
Stattdessen will man PvP und WvW zum x-ten Male „Wiederbeleben“. Wie oft will man denn noch vor die Wand rennen ?
Und zuletzt: Adventurebox: man kann die ja mögen, aber sie hat eben in einem Spiel ala GW2 nichts verloren. Kann man als eigenständiges Game ja rausbringen, aber ein solches Mini-Game, das man auch noch unverändert wieder und wieder herausbringt, als „belebend für GW2“ zu bezeichnen, das hat „Fanboy“-Character.
Ich habe lange und gerne GW2 gespielt, und würde es auch gerne weiter tun. Mit Path of Fire war ich guter Hoffnung auf eine Wende. Leider war das nur ein kurzes Aufflammen. Und jetzt gehts wieder bergab.

Alexander Leitsch
Alexander Leitsch
1 Jahr zuvor

Aber das was du für die Dungeons beschreibst, ist ja exakt das, was sie mit den Raids dann eingeführt haben. Inhalt für Gruppen, mit Hardcore-Modus und immer wieder Erweiterungen und Fixes dafür.

„Man hat eben einen der Bringer von GW2 früh aus den Augen verloren, und damit Spieler verloren.“

Nie waren Dungeons der Bringer von Guild Wars 2. Schon in der Beta haben wir diesen Inhalt stark kritisiert, weil instanzierter Content ohne ordentliches Tank/Heal-System nicht funktionieren konnte. Darum haben sie ja jetzt auch Tanks und Heiler ermöglicht. Dungeons waren auch nie ein Kauf-Argument für GW2. Nach den ersten Monaten hab ich dies sogar als negatives Argument für GW2 gebracht, weil sie, im vergleich zu anderen Spielen, einfach schlecht waren.

GW2 war immer fokussiert auf die offene Welt. Das, was wirklich etwas gebracht hat, waren World-Events wie die Marionette, der Dreiköpfige Wurm und ähnliches. Das ist auch das, was GW2 in meinen Augen besonders macht.

Über die SAB können wir uns gerne weiter streiten. Mein Argument ist halt, dass es 0 Ressourcen frisst. Und was 0 Ressourcen kostet, darf gerne jedes Jahr wiederkommen, sei es ein Mini-Event, eine einzelne Quest oder auch nur ein Einzelner Mob. Und ja, es kommen immer wieder einige Spieler nur für die SAB zurück. Und die Guides dazu werden jedes Jahr auch wieder tausendfach aufgerufen, obwohl sie deutsch sind. Und für Neueinsteiger ist es halt Bewegung, weil sie den Inhalt noch nicht kennen.

Und PvP und WvW: ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich dir sage, dass sicherlich viel mehr Leute diese beiden Modi besuchen, als Dungeons aktuell. Darum ist die Entwicklung da auch deutlich logischer

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Raids sind was für große Gruppen. PvE-ler spielen lieber alleine oder in kleinen Gruppen. Also sind da Raids kontraproduktiv. Somit fallen viele Spieler raus, wird total unterschätzt!
Völlig fallsch eingeschätzt: Dungeons (bis 5 Spieler) waren einer der Bringer, weil ggfs. sogar für gute 1-2 Spieler schaffbar, wenn sie denn gut waren siehe NoTrigger). Genau das waren Knaller !

Ja, die OpenWorldEvents waren etwas, aber nur so lange, wie sie für eine Masse von Spielern schaffbar waren, ohne dass sie konkret angeleitet werden mussten ! Jormag, geht auch heute noch, weil man ihn schaffen kann, ohne eine organisierte Gruppe Mag langweilig sein für Hardorer, für eine große Guppe aber durchaus interessant. Aber für genau die kommt nix.

Der 3-Wurm oder Tequatel, das ging nur mit einer koordinierten Gruppe. Dazu braucht es eine Organisation, also Team-Speak, das wollen viele nicht, also geht kaum. Das meine ich mit offene Welt, ohne dass man sich in Gilden, im TS oder sonstwo organisiert. Da hören die Leute auf. Ewig Jormag will auch keiner, aber da kommt nix Neues !!!
Der ewige Disput zwischen den Casuals und den Harcoreren. Nur GW2 hat von den Casulas gelebt. Die Hardcorere schreien aber am lautesten.

AB, ein eigenes Thema, kann man zu stehen wie mal will, wird GW2 nicht retten, weil auch nur eine Minderheit.
Es ist immer das gleiche, eine kleine Gruppe von Schreihälsen (PvPler, HardcoreLer) brüllen die Masse nieder => Ende Gelände fürs Spiel, wenn die „Game-Directoren“ das nicht kapieren

Alexander Leitsch
Alexander Leitsch
1 Jahr zuvor

Lustigerweise würde ich mich, trotz hoher Spielzeit, immer noch als Casual beschreiben, zumindest wenn es um Hardcore-Inhalte und skill geht. Den meisten Spaß hatte ich nie mit Raids oder Fraktalen, sondern mit Silberwüste, Tequatl, Tarir und anderen Meta-Events.

Deswegen stimme ich dir zwar zu, dass Hardcore-Spieler vs. Casual ein Problem ist. Aber ich freue mich über jeden Hardcore-Spieler, weil er das Spiel bereichert. Auch mit verrückten Persönlichkeiten wie Brazil oder Helseth, auch wenn ich mich mit solchen nie auf persönlicher Ebene anfreunden würde.

Sie bringen das Spiel in gewissen Bereichen voran. Und das zählt für mich. Und PvP, Raids und WvW haben alle ihre Daseinsberechtigung, weil sie alle Teil von GW2 und damit teil eines wirklich guten Spiels sind.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Und so kommen wir wieder dazu, was ich sagte. Die Masse an Spielern, die GW2 nach und nach verliert, sind genau so gestrickt wie wir. Natürlich kann man auch PvP, Raids und WvW im Spiel haben, es gibt auch dafür eine Clientel. Es ist leider auch die, die am lautesten ist, aber eben nicht die breite Masse, die so ein MMORPG braucht, um genug abzuwerfen. Die kommt von PvE Spielern und Casuals, die man mit den im Artikel erwähnten Massnahmen eben nicht erreicht. Turniere im PvP, WvW, das wird der weiter schrumpfenden Gruppe, die Spaß daran haben, vorbehalten bleiben. Bis GW2 mangels Masse geschlossen wird. Leider. (siehe auch den Kommentar gleich hier drunter von L…

maximax
maximax
1 Jahr zuvor

Ja die Dungeons wurden begraben. Aber wurden durch Fraktale ersetzt.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

vergiss es, ihr seid nicht bereit für eine wirkliche Diskussion „marked as spam“ …. schwach

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Das „marked as spam“ kommt, wenn der Spamfilter von Disqus denkt „Das ist Spam.“ Das hat mit uns nix zu tun.

Dein Posting ist jetzt wieder da.

Ich würde dich aber bitten, die „Sache“ zu diskutieren. Nicht die Person dahinter.

maximax
maximax
1 Jahr zuvor

SuperAdventureBox ist das geilste ding überhaupt. Ich hoffe sie führen bald auch mal die neuen Level ein.

Grad in Guild Wars 2 passt das Design super.

Lootziffer 666
Lootziffer 666
1 Jahr zuvor

nettes Gerede, was aber wohl kaum dazu führt, dass Gw2 noch mal richtigen Aufschwung bekommt, klar…neue fancy Skins werden sicher regelmäßig kommen, aber Content-technisch sehe ich da noch nich mal etwas, was mich reizen würde jemals gw2 wieder anzuschmeißen

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