Die Stadtkommission von Miami Beach hat das potenzielle Marketing von GTA 6 diskutiert. Die Stadt inspirierte Vice City, weshalb Rockstar dort eine besondere lokale Werbekampagne starten will. Opposition und Verteidigung hatten eigene Argumente, die dagegen oder dafür sprechen. Doch eine Seite kann auf die Sichtweise einer langjährigen Gamerin zählen.
Wie wurde die Marketingkampagne in Miami Beach diskutiert? Miami Beach streamte am 9. September 2026 die Debatte rund um das Thema auf YouTube, wodurch jeder daran teilhaben konnte, was für oder gegen das Stadtmarketing für GTA 6 sprechen würde.
Die Opposition machte ihren Standpunkt mit einem Clip aus dem tieferen Einblick in GTA 6 deutlich, der auf Netflix und YouTube erschien. Ein Herr zeigt auf einem Laptop, wie Jason vor dem floridianischen Hintergrund namens Vice City aus dem Fluchtauto auf die Wagen der Verfolger schießt, die der Polizei von Miami Beach nachempfunden sind.
„Das ist einfach … Ich weiß nicht“, startet er nach dem Anblick der Szene, „ich möchte auf keinen Fall, dass unsere Marke [City of Miami Beach] mit diesem Videospiel in Verbindung gebracht wird. Ich glaube nicht, dass das irgendeinen Geldbetrag wert ist.“
Die Verteidigung sieht das jedoch anders.
Marketing bedeutet kein „Live-Action GTA”
Wie äußert sich die Verteidigung zu dem Thema? Eine der Personen auf der Seite der Verteidigung, Mitglied der Stadtkommission Monica Matteo-Salinas, hat eine andere Meinung, was die Kollaboration zwischen Miami Beach und GTA 6 bedeuten würde: „Das wird unserer Marke tatsächlich keinen Schaden zufügen – das ist ein Sieg für die Gamer.“
Für Matteo-Salinas ginge es nicht darum, ein „Live-Action-GTA“ in der Stadt zu veranstalten oder Waffen und Kokain zu verschenken. Es ginge um die Menschen, die Gamer und Nerds, die GTA spielen.
Sie erklärt außerdem, dass sie selbst Gamerin sei und auch mehrere Teile der GTA-Reihe gespielt habe, wie den ersten Teil aus 1997, Vice City aus 2002 und auch GTA 6, sobald es erschienen ist. Dadurch hatte sie keineswegs das Bedürfnis gehabt, selbst kriminellen Aktivitäten nachzukommen, was sie scheinbar deutlich klarstellen muss:
„Ich verstehe und respektiere die Bedenken, aber ich bin eine gesetzestreue Bürgerin. Ich wende keine Waterboarding-Methoden an, ich besitze nicht einmal eine Waffe. Das habe ich noch nie. Aber ich spiele dieses Spiel gerne.“
Hier seht ihr ihren Stadtpunkt in einem Clip:
Wie ging die Debatte aus? Letztendlich entschied sich Miami Beach dafür, dass die Kampagne umgesetzt wird. Im Austausch mit dem Stadtmanager erklärte die Stadtkommission in dem Stream auf YouTube, dass das Marketing gar nicht so aggressiv aussehen wird, wie es die Opposition befürchtete:
- Die Kosten für Rockstar belaufen sich auf 3 Millionen Dollar, doch die Stadt wird versuchen, einen höheren Betrag auszuhandeln.
- Die Werbung wird „diskret“ auf Sonnenstühlen und Schirmen des Boucher-Brothers-Unternehmens (ein Management-Unternehmen für Strand-, Pool- und weitere Wassersport-Dienstleistungen) abgebildet und zeigt das „VI“-Logo oder „Vice City“, ohne GTA zu erwähnen.
- Die Werbung wird nicht auf städtischem Eigentum wie Rettungsschwimmerständen oder anderen bekannten öffentlichen Plätzen platziert.
- Es wird keine Werbung auf der Art Basel, einer internationalen Kunstmesse, geben, die im Dezember in Miami Beach stattfindet.
- Die Kampagne läuft vom 15. Oktober bis zum Jahresende.
- Es werden weder Waffen noch Kokain verschenkt.
Wie findet ihr die Entscheidung von Miami Beach? Klingt das spaßig? Oder seid ihr kein Fan derartiger Marketing-Kampagnen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Wenn ihr mehr zu GTA 6 wissen wollt, halten wir euch in unserem Countdown und News-Ticker bis zum Release des Spiels auf dem Laufenden: GTA 6: Die aktuellsten News von Rockstar und der Community im Ticker
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