Ein Spieler kämpft fünf Jahre lang mit seiner Grafikkarte. Als er sie schließlich öffnet, findet er eine Schutzfolie, die dort nicht hingehört. Der Hersteller reagiert nur mit sehr allgemeinen Antworten und verweist auf den Verkäufer.
Was war genau das Problem? Ein Spieler berichtetet auf Reddit, dass seine Grafikkarte nicht einwandfrei funktionierte: Seine RTX 3070 kämpfte mit Stabilitätsproblemen, regelmäßigen schwarzen Bildschirmen und häufig aufdrehenden Lüftern.
Schließlich beschloss der Nutzer, seine Grafikkarte zu zerlegen. Zu seiner Überraschung befand sich auf den VRAM-Wärmeleitpads noch eine Schutzfolie, die einen ordnungsgemäßen Kontakt mit den Bauteilen verhinderte und so zu unzureichender Wärmeableitung sowie zu unvorhersehbarem Lüfterverhalten führte.
Eine Schutzfolie ruiniert die Leistung einer RTX 3070
Wie kommt die Folie überhaupt dort hin? Diese Schutzfolie stammte wohl noch vom Hersteller, der diese dort beim Zusammenbau der Grafikkarte in der Fabrik vergessen hatte. Der Spieler selbst betont, er habe die Grafikkarte zum ersten Mal in den fünf Jahren geöffnet.
Nachdem der Spieler die Grafikkarte von der Folie befreit, die Wärmeleitpaste neu aufgetragen und die Grafikkarte wieder zusammengesetzt hatte, verbesserten sich die Werte der GPU deutlich. Dies deutet darauf hin, dass die vergessene Schutzfolie wirklich der Übeltäter gewesen sein muss, der für schlechtere Werte gesorgt hat.
Wie hat der Hersteller reagiert? Gigabyte, der Hersteller der Grafikkarte, reagierte auf eine entsprechende E-Mail des Nutzers und erklärte, dass die Garantie für diese Karte bereits abgelaufen sei und man nichts mehr machen könne. Zusätzlich erklärte Gigabyte, man solle sich an den Verkäufer der Grafikkarte wenden oder sich von einem Reparatur-Shop Hilfe holen.
Ein neues Action-Spiel setzt für die beste Grafik eine RTX 5090 voraus. Eine Grafikkarte, für die ihr derzeit 4.500 Euro und mehr zahlen müsst. Viele Spieler verstehen nicht, warum es solche Einstellungen überhaupt gibt, die kaum ein Spieler verwendet, weil sie so teuer ist: Spieler fragen sich, für wen Entwickler ihre Spiele bauen, wenn man mittlerweile eine Grafikkarte für 4.500 Euro braucht, um spielen zu können
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