Die Generation Z macht sich am meisten Sorgen über KI: Leider benutzt sie künstliche Intelligenz auch am häufigsten

Titelbild junge Frau mit kurzem Haar

Große Teile der Gen Z lehnen KI ab. Dennoch nutzen viele von ihnen künstliche Intelligenz im Alltag. Das hängt auch damit zusammen, weil die Generation „Digital Natives“ sind und einfach gewohnt sind, neue Technologien oder Funktionen einzusetzen. Man hat gelernt, sich mit Technik im Alltag zu arrangieren.

Die Generation Z erklärt häufiger, dass sie künstliche Intelligenz ablehnt. Dahinter stehen etwa Sorgen, dass KI ihnen die Arbeitsplätze nehmen oder andere negative Auswirkungen auf die Welt haben könnte.

Pew Research hat jetzt insgesamt 5.119 Personen in den USA befragt und wollten wissen, wie Menschen zu KI stehen und wie sie Chatbots im Alltag verwenden. In der sogenannten Survey stellten sie folgende Dinge fest:

  • 48 Prozent glauben, dass die Auswirkungen auf die Gesellschaft negativ sein werde und 37 Prozent gehen davon aus, dass die Auswirkungen auf sie selbst negativ sein werden.
  • Nur 14 Prozent der 18- bis 29-Jährigen glauben, dass KI positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben werde, während 20 Prozent davon ausgehen, dass sich positive Effekte auf ihr persönliches Leben auswirken werden.
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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Hohe Ablehnung stößt auf ein hohes Nutzungsverhalten

Interessant ist jedoch, dass viele junge Menschen, trotz ihrer großen Ablehnung gegenüber KI, diese weiterhin aktiv verwenden: 66 Prozent der Generation Z an, bereits einen Chatbot wie ChatGPT, Gemini oder Copilot genutzt zu haben und weiterhin nutzen. Das ist ein Anstieg gegenüber 55 Prozent im Jahr 2024, so der Bericht.

Gabriel Rubin, Professor für Rechtswissenschaften an der Montclair State University, der sich mit der Generation Z beschäftigt, erklärte gegenüber Newsweek, er sei von den Umfrageergebnissen nicht überrascht.

Denn die jungen Menschen seien doch „Digital Natives und von Technologie abhängig“, sagte er und beschrieb KI als „kaum zu vermeiden“. Und er führte weiter aus, dass die Generation Z von Widersprüchlichkeit konfrontiert werde:

Die Generation Z fragt sich, welche Fähigkeiten sie für die Zukunft benötigt, und erhält widersprüchliche Botschaften von Älteren und Mentoren. Einige sagen, KI mache sie dümmer, während andere ihnen sagen, dass sie lernen müssen, wie man KI einsetzt, um in Zukunft einen Arbeitsplatz zu finden.

Studenten haben laut Universitäten Schwierigkeiten mit dem Lesen. Dahinter steckt ein schon länger bekanntes Problem: Die Menschen lesen immer weniger, und das wirkt sich auf das Textverständnis aus. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: Studenten der Generation Z kommen an die Universität und sind laut Dozenten nicht in der Lage, einen Satz zu lesen

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