Gen Z ist oft trotz Job auf Hotel Mama angewiesen, und ausgerechnet Airbnb will zur Lösung beitragen

Experte warnt, KI könnte die Hälfte aller Bürojobs für Berufseinsteiger ersetzen - Titelbild zeigt frustrierte junge Erwachsene

Umzugskartons packen, das Elternhaus verlassen und in die erste eigene kleine Wohnung ziehen. Für viele junge Menschen scheint dieser Traum derzeit in weiter Ferne zu liegen. In den USA lebt etwa jeder dritte junge Erwachsene noch bei den Eltern. Viele von ihnen haben aber längst einen Job. Ausgerechnet Airbnb möchte ihnen jetzt helfen.

Warum leben so viele junge Menschen noch bei den Eltern? Hohe Wohnkosten, Schulden oder ein zu geringes Einkommen machen den jungen Menschen den Auszug schwer.In den USA lebten 2025 laut Realtor rund 25,2 Millionen Erwachsene unter 35 Jahren noch im Elternhaus. Das entspricht etwa einem Drittel.

Das Interessante: Die meisten haben einen Job. Rund 70 Prozent der 25- bis 34-Jährigen, die bei den Eltern leben, arbeiten.

So erklärt Hannah Jones, Senior Economist bei Realtor, gegenüber Fortune, dass das Wachstum von berufstätigen Erwachsenen ausgehe. Trotz Job können viele aufgrund hoher Kosten nicht ausziehen.

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In WoW kann sich jede Generation problemlos ein eigenes Haus leisten.

Was hat Airbnb damit zu tun? Airbnb hat angekündigt, zunächst 250 Millionen US-Dollar in seinen sogenannten „Housing Accelerator“ zu investieren. Damit sollen Projekte für bezahlbaren Wohnraum unterstützt werden.

Die erste Investition umfasst 6,4 Millionen US-Dollar und soll mehr als 200 bezahlbare Wohnungen in Austin ermöglichen. Langfristig hofft Airbnb, mit seinen 250 Millionen US-Dollar innerhalb von zehn Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar an Investitionen anzustoßen. 

Vom Teil des Problems zum Teil der Lösung

Wieso „ausgerechnet“ Airbnb? Airbnb wurde in der Vergangenheit oft mit steigenden Wohnkosten in Städten in Verbindung gebracht. Airbnb-Chef Brian Chesky ist sich dieser Kritik bewusst. 

Gegenüber Time erklärte er, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer wieder als einer der Gründe genannt worden sei, warum Städte so teuer geworden sind. Wohnungen, die kurzfristig an Touristen vermietet werden, fehlen schließlich möglicherweise auf dem regulären Mietmarkt. Das Unternehmen wolle deshalb nun „Teil der Lösung und nicht Teil des Problems“ sein.

Was plant Airbnb noch? Airbnb möchte auch Organisationen unterstützen, die sich etwa für Änderungen bei Bebauungsregeln und schnellere Genehmigungsverfahren einsetzen. Zusätzlich ist ein mit 5 Millionen US-Dollar dotierter Wettbewerb für neue Technologien geplant, die den Wohnungsbau günstiger und schneller machen sollen.

Was haltet ihr von Airbnbs Vorstoß? Glaubt ihr, dass solche Investitionen tatsächlich dazu beitragen können, Wohnen für junge Menschen wieder bezahlbarer zu machen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Nicht nur hohe Wohnkosten sorgen dafür, dass junge Menschen länger bei ihren Eltern bleiben. Manche aus der Gen Z ziehen für das Studium zunächst aus, kehren aber schon nach wenigen Wochen wieder zurück: Warum manche aus der Gen Z das Uni-Leben wieder gegen Hotel Mama eintauschen

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