Gamer kauft neue Nvidia-Grafikkarte für seinen PC und glaubt, damit alle Probleme zu lösen – Doch er macht einen großen Fehler

Gamer kauft neue Nvidia-Grafikkarte für seinen PC und glaubt, damit alle Probleme zu lösen – Doch er macht einen großen Fehler

Ein Nutzer wollte seinen Gaming-PC aufrüsten und kaufte sich eine RTX 3060 Ti für sein System. Doch nach dem Upgrade laufen seine Spiele nicht besser. Andere erklären ihm, dass „nur“ eine neue Grafikkarte nicht ausreicht.

Viele Spieler rüsten ihren Gaming-PC auf, denn davon verspricht man sich einen ordentlichen Performane-Boost. Eine schnellere Grafikkarte oder ein besserer Prozessor sorgen dann für mehr Leistung als alte Komponenten.

Ein Gamer hat genau das gemacht und sich eine völlig neue Grafikkarte gekauft. Doch nach dem Upgrade stellt er fest, dass die Spiele immer noch nicht gut laufen. Denn er hat übersehen, dass der Prozessor bei der Leistung auch noch ein Wörtchen mitzureden hat.

Gamer kauft neue Grafikkarte, der Prozessor ist aber viel zu schwach

Was hat der Nutzer gemacht? Ein Spieler kaufte sich eine neue RTX 3060 Ti, um seinem System einen Performance-Schub zu verleihen (via reddit.com). Doch er erklärte, dass die Spiele immer noch nicht besser laufen. Dabei nennt er auch seine aktuellen Spezifikationen:

  • Prozessor: Intel Core i5-4690 @ 3.50GHz
  • GPU: NVIDIA GeForce RTX 3060 Ti
  • Mainboard: ASRock H81 Pro BTC
  • Arbeitsspeicher: 16 GB

Und genau hier liegt das Problem. Denn die Grafikkarte ist zwar schnell genug, aber der Prozessor ist einfach zu veraltet.

Was bedeutet Bottleneck? Ein Bottleneck entsteht, wenn die Leistung eures PCs durch ein Bauteil eingeschränkt wird. Etwa dann, wenn einige Komponenten deutlich schneller sind als andere: Habt ihr etwa eine nagelneue Grafikkarte von 2022 in Kombination mit einem 7 Jahre alten Prozessor, dann wird das System von eurer alten CPU ausgebremst. Denn die Grafikkarte kann nur so viele Daten verarbeiten, wie sie vom Prozessor zugewiesen bekommt.

Bei sehr alten Computer-Systemen lohnt es sich daher meistens nicht, nur einzelne Komponenten auszutauschen. Denn früher oder später bremst ein Bauteil eurer restliches System aus.

Was sollte der Nutzer jetzt tun? Seinen Prozessor aufrüsten. Denn sein Intel Core i5-4690 ist für die RTX 3060 Ti einfach zu langsam. Und er hat verschiedene Optionen:

  • Entweder er kaufe sich einen Ryzen 5 5600 oder einen i5 12400, denn diese würden am besten zu seiner Grafikkarte passen.
  • Oder er setzt auf Zukunftssicherheit und kauft mit Ryzen 5 7600 oder i5 13400f gleich die nächste Generation.

In allen Fällen braucht er ohnehin ein neues Mainboard und auch neuen Arbeitsspeicher. Denn der Core i5-4690 setzt noch auf DDR3 und dieser RAM ist mit den neuen Prozessoren nicht mehr kompatibel. In dem Fall könnte sich sogar gleich das Upgrade auf DDR5 lohnen, weil er dann DDR4 überspringen könnte.

Bereits kleine Upgrades können mehr Performance liefern

Wer seinen Gaming-PC aufrüsten möchte, muss nicht unbedingt eine teure Grafikkarte oder gleich einen neuen Prozessor kaufen. In vielen Fällen können sich auch kleine Upgrades lohnen, um eurem PC noch einmal einen Schub zu verleihen.

Meistens reicht es schon aus, wenn ihr eine alte Festplatte (HDD) durch eine deutlich schnellere SSD ersetzt. Denn mittlerweile setzen Spiele wie Starfield eine SSD voraus und ihr profitiert von den schnelleren Ladezeiten.

Manchmal hilft es bereits, wenn ihr euren Arbeitsspeicher erweitert, etwa von 8 GB auf 16 GB. Solche Upgrades sind auch wesentlich günstiger und unkomplizierter, als wenn ihr Prozessor, Mainboard oder Grafikkarte austauschen müsstet.

Falls ihr euren Gaming-PC aufrüsten möchtet, dann lasst von folgenden „Upgrades“ die Finger. Denn diese Komponenten lohnen sich in den meisten Fällen einfach nicht mehr:

7 Upgrades für euren Gaming-PC, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet

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