Einer der mächtigsten Männer im Gaming glaubt: Wir nähern uns Sword Art Online

Komplett im Spiel versinken und mit dem Gehirn das Erlebte steuern wie in Sword Art Online oder Matrix? Der Steam-Chef Gabe Newell denkt, wir sind schon nah am „Computer-Hirn“-Interface dran.

Für viele Spieler und Anime-Fans ist es ein lange gehegter Wunsch. Die Möglichkeit, vollkommen in einem Spiel versinken zu können und mit Gedankenkraft das Spiel zu steuern, klingt nach noch weit entfernter Science-Fiction. Doch der Steam-Chef Gabe Newell sieht das anders.

Er denkt, dass wir schon viel näher an einem solchen Szenario sind, als die Menschen glauben.

Wer spricht da? Gabe Newell ist einer der Mitbegründer von Steam (Valve) und dürfte damit zu den mächtigsten und einflussreichsten Männer im Gaming-Geschäft zählen. Immerhin nutzen Millionen Spieler weltweit seinen Dienst, um jeden Tag Spiele zu spielen oder sich neue Games herunterzuladen. Steam ist ein kleines Imperium und entsprechend Gewicht hat auch das, was Newell sagt.

„Wir sind viel näher an der Matrix, als die Leute begreifen“

Was hat er denn gesagt? In einem Interview mit IGN sprach Newell darüber, wie nah wir mit der Technologie bereits an Science-Fiction-Filmen wie etwa der Matrix sind. So sagte er:

Wir sind viel näher an der Matrix, als die Leute begreifen. Aber es wird nicht „The Matrix“ sein. „The Matrix“ ist ein Film und dem fehlen all die interessanten, technischen Feinheiten und wie merkwürdig eine Welt nach einem Hirn-Computer-Interface sein wird. Das wird eine riesige Auswirkung auf die Art von Erfahrungen haben, die wir für Menschen erschaffen können.

Außerdem denkt Newell, dass die Gaming-Industrie kurz vor einem großen Umbruch steht. VR würde auf ein ganz anderes Niveau angehoben werden. Für bisherige Formen der Unterhaltung könnte das ein „Auslöschungs-Ereignis“ sein – wer den technischen Schritt verschläft, werde rasch unbedeutend.

MMOs wie Sword Art Online

Gehirn-Spiel-Interface macht Sword Art Online möglich

Wie ist das in Sword Art Online? Im populären Anime „Sword Art Online“ (einer unserer besten Serien zu MMOs) tauchen die Spieler nicht nur über eine VR-Brille in die Spielwelten ein, sondern mit dem ganzen Bewusstsein.

Hardware verbindet sich quasi mit dem Gehirn und projiziert so das Spielgeschehen direkt in die Köpfe der Spieler. Gesteuert wird das Spiel dann ebenfalls über Gedanken, die von der Hardware ausgelesen werden. Es ist damit so, als würde man das Spiel live erleben.

Im Anime nimmt das eine recht düstere Wendung, denn die Spieler werden gegen ihren Willen in der Welt gefangen gehalten – doch davon sind wir in der Realität wohl doch noch etwas entfernt.

Was glaubt ihr, von welchem Zeitraum spricht der Steam-Chef hier? Sehen wir solche Technologie bereits in diesem Jahrzehnt? Oder braucht das doch noch deutlich länger?

Gabe Newell sprach vor Kurzem auch über einige andere spannende Themen rund um Steam – und deren Konkurrenz:

Quelle(n): ign.com
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Apo
2 Monate zuvor

Na Gabe, wieder deine Pillen nicht genommen? (und offenbar ist er nicht der Einzige *unter den Kommentatoren herumschaut*)

Da bringen sie nach drölf Jahren mal wieder ein Spiel raus und schon ist man „voll der hippe Entwickler Dude“ den alle fragen: Sag uns Gabe, wie sieht die Zukunft des Videospiels aus?

Geh wieder in deinen Dagobert Duck Tresor, Gabe – und komm nie wieder raus. Du phantasierst schon wieder.

Jona
2 Monate zuvor

Meine Hoffnung ist nach wie vor FullDive in den nächsten 30 Jahren. Will in der Pension meine Ruhe haben ^^

Und wenn der Gabe sagt es dauert nicht mehr so lange dann glaub ich ihm das mal.

Meine Idee in diesem Bereich wäre ja das ganze über „Träume“ abzuwickeln. Es gibt luzide Träume. Wenn man quasi eine stabile „Traumwelt“ erschaffen könnte in welche man sich „einloggen“ kann wäre dies ein Hammer.

Aber ist halt alles ein Hirngespinst smile

Culus
2 Monate zuvor

Vorallem für Menschen mit Einschränkungen wird das sehr interessant. Habe mal als Krankenpfleger für 2 Tage eine Frau versorgt, sie könnte nur mit der PS4 spielen dank des Joystick, aber auch nur teilweise. Mit Maus und Tastatur könnte sie nicht wegen ihre Motorik probleme an ihre Hände und Allgemein der ganze Körper war eingeschränkt „Rollstuht“ & „Lifter“ angewiesen. Nur Buch lesen und Gaming waren ihre einzige möglichkeit sich vom Alltag abzulenken.

Apo
2 Monate zuvor

Ja, hätte man mal nicht die falsche Konsole für die Arme gekauft

Platzhalter
2 Monate zuvor

Erstmal die Basis Arbeit erledigen

Sind die VR/AR Brillen soweit? Nun ja, VR Brillen brauchen nun kein Kabel mehr. Aber es werden nur die Augen und Ohren bedient
Ausserdem ist unser Gehirn immer noch ein ROM Baustein, um so eine Welt zu erleben müssen wir es ein bisschen zu RAM umwandeln. Das Essen im spiel schmecken, den Trefferfeedback, Hitze, Kälte usw

Internet Bandbreite? Ich glaube nicht das wir in nahe Zukunft so gute Brillen haben die alles selbst berechnen können. Es wird sicherlich immer noch ein Server gebraucht und schon jetzt sehen wir wo das Limit ist. Latenz Probleme oder die Helm Hardware macht das irgendwas als Puffer, oder als Zusatz gerät zum VRMMO wird eine Art Settopbox mitgeliefert die nicht nur Per Funk die Daten von der Brille auswertet sondern auch die anfallenden Daten verarbeitet. So was wie die Digitalen Festplatten Receiver die Sendungen während Abwesenheit aufnehmen um es später anzuschauen. Aber so was sollte STEAMBox werden und die Geschichte hat uns gezeigt wir sind noch nicht soweit

Vielleicht können sie einige der Alten STEAMBoxen umarbeiteten um Daten der Brille zu verarbeiten, Packen und Auswerten und dann es zum Server sendet und empfängt. Aber das macht heute der PC ganz gut oder besser. So ne Art VR Konsole. Helm aufsetzen, einschalten, Gut und dabei die Sicherheit nicht vergessen, oder jemand Hackt einem eine Eises Kälte ins Spiel oder „Scheisse auf die Zunge!“ oder noch schlimmeres (Rasenmäherman und die Vergewaltigung). Aber mal schauen vielleicht PS6 oder so, aber dafür muss natürlich der Markt sein.

Also solange wir unserm Hirn nur Täuschung vorspielen können wird es nicht so wie das Spiel. Oder wie wollen wir die Zunge ansprechen? Die Gerüche? Das Empfinden auf Kälte und Hitze? usw

Nora
2 Monate zuvor

Naja es gibt schon ein Unterschied zwischen Girnwellensteuerung und Full Dive.

Platzhalter
2 Monate zuvor

Vielleicht können wir dem Rückenmark Signalnervenbahnen täuschen. Ich denke mir aber viele werden die Seekrankheit bekommen. Am Gehirn selbst sollten wir nicht herumspielen. Weil jeder ist ein Individuum. Sicherlich können wir ungefähr die Sektoren einschätzen aber das Fein tuning ist bei jedem anders. So wie z.b. Alexa/Siri mit der Zeit den Nutzer versteht.

Was ich meine, über den Rückenmark Nervenbahnen können wir vielleicht den Rest des Körpers täuschen. Es ist doch die „Nervenautobahn“ zum Gehirn oder? Aber auch dort ist es sehr komplex. Ich sehe dort mehr Erfolg als ein Gehrin manipulator. Nachteil wir können immer noch nicht die Zunge und Nase manipulieren.

ein Beispiel:
Wenn man bei einem normalen Menschen die Rückenmark Signale aufnehmen könnten und einer Querschnittgelähmte Person sie injizieren können. Würde er wieder laufen können? Nein, den das Gleichgewicht ist nicht sein einiges. Aber er würde die Beine „spüren“ ohne einfluss zu haben

Also Matrix hatte da doch mehr recht. Aber nicht so eine Nadel… (*zuckt zusammen*)

Also für Pro und Contra eines Gehirn manipulator siehe „Strange Days“ (den Film) und Sicherheitsbedenken

in Kurzform:
Gehirn = ROM (Individualität)
Rückenmark = RAM (durch Impulse)

Offtopic:
Nach dem ganzen text hier, fühle ich mich etwas wie Dr. Frankenstein

Drachenberg
Drachenberg
2 Monate zuvor

Ich denke nicht das irgendwer von uns sowas noch mit erleben wird, falls es denn überhaupt möglich sein wird.

Auch die jetzige VR Technik ist längst nich so dolle wie mancher das gerne Darstellen mag. Dazu kommt noch die Physische Belastung! Stell dir mal vor du würdest jetzt ein Battle Royale, The Division, Call of Duty wie in Real Spielen, und müsstest dann die ganze Zeit durch die Gegend sprinten, aber so das dein Körper auch wirklich belastet wird. Das würde sich keiner antun…

Alleine so manches MMORPG wäre schon ein Greul, wenn du da ständig durch die Hauptstädte läufst, und dann die Gilde dich fragt warum du solange brauchst. Die Antwort lautet dann „Ich kann nicht so schnell laufen!“ grin

Und viele werden auch keine Lust haben nach dem Feierabend dann noch Leistungs-Sport in Gaming Form zu erleben.

Platzhalter
2 Monate zuvor

Es gab mal so einen Walking VR Simulator. Man musste zwar passende Schuhe anziehen und einen Hüftgurt angeschlossen und man konnte auf der stelle laufen. Aber wie du es selbst geschrieben hast, das war nichts für den normalo VR Spieler

Aber man kann so was natürlich mit Sportgeräten koppeln. z.b. ein Trimrad zu hause oder ein Laufband usw.. der Fantasie ist keine Grenzen gesetzt

Patrick
2 Monate zuvor

Da hat jemand den Text nicht verstanden.
Ich kann mich nicht erinnern jemals durch den Traum oder Gedanken an einen Marathonlauf außer Puste gekommen zu sein…..

ZerberusAC
2 Monate zuvor

Naja wenn man mal die beiden unterschiedlichen Branchen Medizin (Steuerung von Prothesen) und Unterhaltung (VR) nebeneinander stellt, ist der große Schritt zum NerveGear zumindest keine reine Fiktion mehr.

Ich denke das wir eine erste Version definit noch dieses Jahrzehnt sehen werden.

Kerry
2 Monate zuvor

Dieses Jahr nicht mehr. Das ist defnitiv zu früh. Gib dem ganzen vielleicht noch 15-20 Jahre. Dann können wir nocheinmal darüber reden smile

Nico
2 Monate zuvor

10 jahre ist viel zeit in der Technologie, da kann schnell was da sein.

Kerry
2 Monate zuvor

Nein. Die sind ja immernoch dabei allein Protesen über Nervensteuerung/ Muskelsteuerung zu perfektionieren. Da sind die zwar schon wehsentlich weiter. Aber das soll ja auch immer mehr natürlicher und fließender aussehen.
Erst wenn das wirklich perfektioniert ist ist auch sowas wie Swoardart online möglich vorher nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen das so ein Gamingsystem später mal für op´s oder so verwendet werden könnte. Warum auch nicht.

Mapache
2 Monate zuvor

Nein.

Dann sie dir mal den riesen Sprung an den zum Beispiel Boston Dynamics hingelegt hat. Manchmal benötigt es nur einen Durchbruch und die Technik macht einen riesen Sprung. Vergleiche einfach mal für dich den Stand der Technik von vor 10 Jahren zu heute und dir wird sicher auffallen das in einem Jahrzehnt sehr viel, sehr schnell passieren kann.

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