Fortnite bringt Modus mit V-Bucks, ohne Kinder – Was steckt dahinter?

Der neue Solo-Showdown-Modus lockt die besten Fortnite: Battle Royale-Spieler erstmals mit V-Bucks als Preisen, doch Spieler unter 16 sind ausgeschlossen. Die Ankündigung des Modus‘ mag einige überrascht haben – er ist allerdings nur ein Vorgeschmack auf Epics Zukunftspläne, meint unser Autor Robert.

Wer es nicht mitbekommen hat: Ihr könnt in Fortnite: Battle Royale nun Preise verdienen, wenn Ihr besser spielt als Eure Gegner. Der neue Modus „Solo Showdown“ spielt sich wie der normale Solo-Modus mit dem feinen Unterschied, dass Ihr in Fortnite: Battle Royale nun damit Preise gewinnen könnt.

Und Epic lässt sich hier nicht lumpen: Satte 1,1 Millionen V-Bucks der Echtgeld-Währung lässt Epic insgesamt springen. Diese Summe an V-Bucks entsprechen ca. 11.000 Euro, allein 50.000 V-Bucks entfallen auf den Gewinner.

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Zwar gibt es aktuell Kritik daran, wie die Rangfolge der Gewinner ermittelt wird. Denn nur die Platzierung am Ende eines Matches ist für die Punktzahl entscheiden. Man erwartet, dass der Modus zu einem Campfest wird.

Doch die grundlegende Richtung ist erkennbar, die Epic mit diesem Modus einschlagen will: eSports.

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Solo Showdown als gigantisches Versuchslabor für eSports?

Ob Fortnite: Battle Royale wirklich für eSports geeignet ist, wird in den Foren immer wieder heiß diskutiert. Für einen eSport hat Fortnite zuviel Zufall, mahnen die Kritiker – schließlich hängt die Performance auch von dem Equipment ab, welches man zur Verfügung hat.

Einig sind sich Kritiker und Befürworter jedoch in dem entscheidenden Punkt: Fortnite: Battle Royale macht auch beim Zuschauen Spaß. Warum soll es also keine kompetitive Spielvariante geben? Ist der Solo Showdown-Modus also nichts als ein Versuchslabor für die Weiterentwicklung des Spiels in Richtung eSports?

Fortnite-Absprung

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Die weitere Entwicklung könnte so aussehen:

  1. Ranked Modus – Nach dem Solo Showdown-Modus könnte Epic einen kompetitiven Spielmodus bringen, der sich nicht von den normalen Modi unterscheidet, jedoch ein Ranking mit sich bringt. Diverse andere Multiplayer-Titel machen es vor. Die Ranking-Methode aus dem Solo Showdown könnte als Blaupause dienen oder bei anhaltender Kritik überarbeitet werden.
  2. Custom Games – Private Matches befinden sich bereits in der Testphase. Bekannte Streamer können auf diese Weise bereits testweise private Matches erstellen. Um kompetitive Turniere auszurichten, müssen zwingend Custom Games erstellt werden können.
  3. Eine neue Map in Fortnite: Battle Royale – Zugegeben, das ist spekulativ. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die aktuelle Karte eSports-tauglich ist, da sie zu groß ist. Wahrscheinlicher ist, dass Epic an einer neuen, kleineren Karte arbeitet, die auch mit weniger Spielern funktioniert.
  4. Eine Kooperation mit der ESL – Die Electronic Sports League ist der logische Partner für eine Kooperation in Sachen eSports.

Kuschelbaer-Fortnite

Spieler unter 16 ausgeschlossen

Ihr seid noch nicht überzeugt? Spieler unter 16 Jahren sind vom Solo Showdown ausgeschlossen. Es ist bekannt, dass speziell Kinder und Jugendliche Fortnite: Battle Royale lieben.

Diese gigantische Zielgruppe aus der Aktion auszuschließen, kann in meinen Augen daher nur eins bedeuten: Der Test eines Ranked-Modus unter Berücksichtigung der Altersstruktur, die für Ausrichter wie die ESL gefordert wird (in der Regel ab 18). Auch wenn der neue Solo Showdown-Modus ab 16 zugelassen ist – es ist erkennbar, wo die Reise hingeht.

Was haltet Ihr von dem Thema? Ist der Showdown-Modus nur ein Vorgeschmack?

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