Final Fantasy XIV: Chef des MMORPGs zerstört die Hoffnungen von Fans auf ihre Lieblingsjobs

Final Fantasy XIV: Chef des MMORPGs zerstört die Hoffnungen von Fans auf ihre Lieblingsjobs

Direktor von Final Fantasy XIV, Naoki Yoshida, sprach in einem Interview über die Jobs, mit denen die Spieler in Zukunft rechnen können. Er sagte, dass das Team wohl nur noch „brandneue Jobs“ machen wird, die es in der Final-Fantasy-Serie vorher nicht gab.

Das sagte Yoshida: Eigentlich war der Chef von FFXIV als Gast bei einem Interview zu FFXI dabei, doch auch da schwankte das Thema gegen Ende auf seinem Haupt-MMORPG um. Zusammen mit dem FFXI-Produzenten Akihiko Matsui philosophierte er darüber, dass die Namensgebung in MMORPGs furchtbar schwer ist.

Das äußere sich vor allem bei Jobs, so Yoshida. Es sei sehr schwer, neue Jobs für die Spiele zu erfinden.

Es ist sinnlos, wenn die einzige Ähnlichkeit des Jobs zu seinem Namensvetter nur im Namen liegt. Die [neue] Gameplay-Erfahrung muss zu den traditionellen Designs passen.

Zuvor haben sowohl FFXI als auch FFXIV aus der langen Liste bereits bekannter und beliebter FF-Jobs geschöpft. Klassen wie Weißmagier, Beschwörer, Dunkelritter oder Dragoon sind den Fans der Reihe aus vielen früheren Spielen bekannt und wurden in der Vergangenheit von beliebten Charakteren wie Kain (FFIV) und Yuna (FFX) übernommen.

Aber nach vielen Jahren der Entwicklung und 20 Jobs, haben die Entwickler-Teams „keine Wahl als brandneue Jobs zu erfinden, die es in der Final-Fantasy-Reihe vorher nie gab“, so Yoshida.

Als Leiter der Creative Business Unit 3 von Square Enix ist Yoshida nicht nur der Chef von FFXIV, sondern auch dem ersten MMORPG des japanischen Entwicklers, Final Fantasy XI. Das Spiel erschien ursprünglich im Mai 2002 für PC und PlayStation 2. Es war das erste MMORPG, das Crossplay zwischen PC und Konsolen und war auch das erste MMORPG für die Xbox 360.

„Die Fans vom Puppetmaster liegen gerade in Scherben.“

Das sagen einige Spieler: Das Interview mit Yoshida gelang schnell auf reddit und in die Social Media, wo es von den Fans diskutiert wurde. FFXIV bekam mit jedem Addon 2-3 neue Jobs, von denen viele auf den Wünschen der Spieler basierten. Dazu gehören zum Beispiel Rotmagier, Samurai und Tänzer.

Nun scheint es damit aber vorbei zu sein und das stimmt so manchen Fan traurig:

  • Der Top-Post in dem reddit-Thread zu dem Interview schreibt: „Die Fans vom Puppetmaster liegen gerade in Scherben.“ (1.043 Upvotes)
  • Er bekommt Zustimmung, dass es auch für die Fans von Geomancer der Fall ist (602 Upvotes)
  • Etwas weiter drunter kommentiert ein Spieler: „Ich muss mich damit abfinden, dass ich keinen Zeitmagier bekomme.“ (255 Upvotes)

Andere Kommentare sprachen darüber, dass nach 20 Jobs mittlerweile nur wenige übrig geblieben sind, die sich für MMORPGs eigenen würden. Immerhin müssen die Entwickler-Teams auf die Balance achten und sich an die Regel der Holy Trinity halten.

Auch gibt es Spekulationen, dass es im nächsten FFXIV-Addon statt 2 nur noch 1 neuen Job geben könnte.

Gibt es gar keine Chance für die alten Jobs? Ob die Fans vom Puppetmaster oder Geomancer ihre Traum-Jobs nie bekommen werden, ist nicht in Stein gemeißelt. Immerhin ist Yoshida dafür bekannt, dass er bei manchen seiner Äußerungen hin und wieder zurückrudert.

So gibt es in FFXIV seit Shadowbringers das neue spielbare Volk der Viera, obwohl der Chef des MMORPGs nach den Au Ra angekündigt hatte, dass keine neuen Völker mehr kommen. Auch die männlichen Viera waren ursprünglich nicht vorgesehen, existieren aber trotzdem.

Es ist also nicht völlig ausgeschlossen, dass einer der alten Jobs noch den Sprung nach FFXIV schafft. Die Hoffnungen der Puppetmaster- und Geomancer-Fans sind aber vorerst zerstört.

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fgzhtsp

Einerseits ist es schade darum, da ich gerne noch den Swordsaint gehabt hätte.
Andererseits ist es aber auch interessant, völlig neue Jobs zu sehen.

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