Final Fantasy XIV: Diese 5 NPCs wurden am meisten unterschätzt

Final Fantasy XIV: Diese 5 NPCs wurden am meisten unterschätzt

In Final Fantasy XIV gibt es eine nahezu grenzenlose Menge an NPCs. Die einen sind extrem wichtig und mächtig, andere unbedeutend. Und manche werden von den Spielern anfangs völlig unterschätzt. Hier sind 5 von ihnen.

Um diese NPCs geht’s: Wie es bei Theme-Park-MMORPGs meist der Fall ist, wird auch die Welt von FFXIV von zahllosen NPCs bewohnt. Sie schicken die Spieler auf Quests, bringen die Story voran, kaufen und verkaufen Krempel und tun das, was NPCs in MMORPGs halt so tun.

Doch manche von ihnen sind nicht das, was sie anfangs scheinen. Sie wirken harmlos oder unwichtig, doch es stellt sich heraus, dass hinter ihnen mehr steckt, als man vermutet hätte. Wir stellen euch 5 solcher NPCs vor.

Achtung: Es folgen schwere Spoiler zur Story von FFXIV und mehreren Nebenquests.

Der Händler

Wer ist das? Die Händler sind mit die ersten NPCs, die dem Spielercharakter in FFXIV begegnen. Jede Starterstadt hat ihren eigenen Händler, der den Spielern etwas über sie verrät und als eine Art Exposition dient.

Wenn die Spieler in FFXIV ihre Reise beginnen, erwartet sie eine Opening-Cutscene, in der sie von einem Händler aus ihrem Traum geweckt werden. Dieser Händler verwickelt sie daraufhin in ein Gespräch, in dem die eine oder andere Kleinigkeit und Lore-Info über die Welt verraten wird.

Warum wird der unterschätzt? Die Händler aus der Eröffnungs-Cutscene scheinen zunächst völlig generische NPCs zu sein, die nicht mal einen eigenen Namen haben. Sie wirken wie klassische „Wegwerf-NPCs“, die nur eine Szene bekommen und die man danach nie wieder sieht.

Die meisten Spieler, die sich im Opening von den Händlern verabschieden, halten diesen NPC für unwichtig und unterschätzen seine Rolle im Spiel. Die meisten von ihnen vergessen ihn auch einfach.

Doch nach dem blutigen Bankett in Ul’dah und der Flucht aus der Stadt, werden sie ihren Händler wiedersehen. Er kommt ihnen nämlich zu Hilfe und unterstützt Alphinaud und den verfolgten Spielcharakter bei ihrer Flucht. Bei der Szene hat so mancher Spieler erstaunt geschaut.

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Eynzahr Slafyrsyn

Wer ist Eynzahr? Der Roegadyn ist der Marschall der großen Staatlichen Gesellschaft von Limsa Lominsa, Maelstrohm. Er ist die rechte Hand der Admiralin Merlwyb Bloefhiswyn und genießt ihr grenzenloses Vertrauen.

Abgesehen davon ist über Eynzahr zunächst nicht besonders viel bekannt. Der schweigsame Krieger hält sich vorwiegend im Hintergrund und teilt seine Meinung und Ratschläge mit Merlwyb.

Warum wird er unterschätzt? Wie viele unterschätzte NPCs ist Eynzahr anfangs sehr unscheinbar. Man sieht ihn hier und da während der Cutscenes, die in Limsa Lominsa spielen. Meistens steht er im Hintergrund, während Admiral Merlwyb Befehle verteilt und Entscheidungen trifft.

Erst viel später findet der Spielercharakter heraus, wer Eynzahr vor seinem Dienst bei Merlwyb wirklich war. Seine zweite Identität ist die des legendären Piratenkönigs Mistbeard. Unter dem Namen plünderte er zahllose Schiffe und erbeutete sagenhafte Schätze.

Im Dungeon Schiffbrecher-Insel (Schwer) können die Spieler die Stärke des legendären Piraten persönlich erleben. Er tritt dort nämlich als finaler Boss im Kampf gegen sie an und zeigt, dass er noch so einige Tricks auf dem Kasten hat.

Karasu Kanshi

Wer ist Karasu? Bevor die Nation von Doma von den Garlearn überfallen und erobert wurde, hat Karasu zusammen mit seinen Freunden Oboro und Tsubame in einem versteckten Dorf die Kunst des Ninjutsu studiert. Er galt als einer der besten Schüler.

Er verriet sein Heimatland jedoch an die Invasoren und arbeitete für das Imperium als Spion und Ninja. Oboro und Tsubame haben es zu ihrer Mission erklärt, Karasu zu finden und ihn für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

Warum wird er unterschätzt? Karasu gibt sich die absolut größte Mühe, um unterschätzt zu werden. Seine etwas… exzentrische Art und Weise, bekloppte Posen und die Tendenz dazu, sich selbst als den Helden der Geschichte zu bezeichnen, machen es wirklich schwer, ihn als Gegner ernst zu nehmen.

Jeder seiner Auftritte ist theatralisch aufgezogen und begleitet von seinen Kommentaren, die ihn selbst als großartig und seine Feinde als dumm darstellen. Trotz seines verrückten Verhaltens schafft Karasu es aber immer wieder, die Spieler und andere NPCs zu täuschen.

Er sorgt dafür, dass Oboro den wahren Verräter von Doma besiegt, und fälscht mehrmals seinen eigenen Tod. Auch schafft er es am Ende der Ninja-Storyline, die Schriftrolle mit der verbotenen Mudra zu klauen, der Schlingel.

Ilberd Feare

Wer ist Ilberd? Als die Heimat von Ilberd, Ala Mhigo, von dem Imperium von Garlemald erobert wurde, war er gezwungen, nach Ul’dah zu fliehen. Dort arbeitet er zunächst als Söldner, bis er den Kristallstreitern beitritt und dort im Rang aufsteigt.

Er ist außerdem ein enger Freund des Generals Raubahn, der ebenfalls aus Ala Mhigo stammte und sich zu einem der reichsten Männer in Ul’dah hocharbeitete.

Warum wurde er unterschätzt? Ilberd ist ebenfalls ein NPC, der von den Spielern immer wieder unterschätzt wurde, allerdings in Bezug auf seine Hinterhältigkeit und Grausamkeit. Er begegnet dem Spielercharakter zunächst als mutiger und loyaler Kämpfer, der den Kristallstreitern beitritt.

Doch während des blutigen Banketts in Ul’dah hintergeht er den Bund der Morgenröte und hackt Raubahn sogar ein Arm ab. Aber selbst nach dem blutigen Ende von ARR und der Befreiung von Raubahn aus dem Gefängnis in Heavensward scheint Ilberd nicht mehr als nur eine Marionette von Lolorito zu sein, der im Hintergrund alle Fäden zieht.

Kaum jemand ahnt dabei, dass er für zahllose Tode verantwortlich sein wird und einen Krieg entfesselt. Mithilfe von Ascians kommt er in den Besitz der Augen von Nidhogg, die noch viel magische Kraft in sich tragen, und begeht Selbstmord, um den Primae Shinryu zu beschwören.

Die Mandervilles

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Wer sind die Mandervilles? Die Nebenquests, die sich um den selbst ernannten Kriminologen Hildibrand Manderville drehen, gab es in FFXIV bereits in der gescheiterten 1.0-Version. Zusammen mit seiner Assistentin Nashu löst Hildi verzwickte Kriminalfälle. Oder zumindest versucht es.

Denn seine Abenteuer sind immer mit jeder Menge Chaos verbunden und enden häufig damit, dass er irgendwohin katapultiert wird. Im Verlauf der Quests wurden auch weitere Mitglieder der Familie Manderville vorgestellt. Und die haben’s in sich.

Warum wurden sie unterschätzt? Dass die Eltern des legendären Detektivs Hildibrand Manderville mit hoher Wahrscheinlichkeit amtlich einen an der Klatsche haben müssen, wird den Spielern schon zu Beginn der Hildibrand-Questreihe schnell klar. Immerhin sind nur wenige NPCs innerhalb dieser Quests mit gesundem Menschenverstand gesegnet.

Dass der Vater Godbert aber über Kräfte verfügt, vor denen jeder Primae erzittern würde, das vermutet anfangs kaum jemand. Was soll man auch von einem Typen erwarten, der ständig nur in der Unterhose durch die Gegend spaziert und während des Sternenlichtfests den Weihnachtsmann spielt?

Julyan zu verägern ist eine sehr, sehr schlechte Idee.

Doch noch mächtiger als Godbert ist seine werte Gattin Julyan, die Mutter von Hildibrand. Obwohl sie zunächst als liebende und besorgte Mutter dargestellt wird. Doch wehe dem, der ihren Zorn auf sich zieht. Er bekommt direkt die volle Macht ihrer Bratpfanne zu spüren, vor der sogar ihr Mann Godbert Angst hat.

Zum Glück ist sie den Spielercharakteren gegenüber freundlich gesonnen. Immerhin haben sie auf ihren teuersten Sohn aufgepasst und sind seine guten Freunde.

Welche NPCs sind in FFXIV eurer Meinung nach noch unterschätzt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare und erzählt, warum es ausgerechnet diese NPCs sind.

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Volkan

Ähm….hallo…. warum wurde meine Ysayle nicht erwähnt? Oo

Am ende hat sie sich auch für uns eingesetzt und das zeitliche gesegnet.

Ganz spontan fällt mir auch noch der haurchefant ein. Auch er hat uns den Hintern gerettet.

Pyte

Hier fehlen mir ganz klar die Mogrys aus Heavensward Anfangszeit.
Die süßen ,liebenswert wirkenden Flauschewesen waren das personifizierte Böse.

Wer das Fliegen in deren Königreich freischalten wollte, musste die mit Abstand eintönigste, nervenaufreibende und längste Fetchquestreihe des gesamten Spiels auf sich nehmen.

Ich bin an diesen Fliegenden Mistviecher beinahe zerbrochen.

Chafaris

Danke für diese Erinnerung, bekomme gleich wieder Stresspickel

Pyte

Tut mir leid 😀

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