FIFA 19 bannt Profi für ein Wort, das er für ganz normal hielt

Vor kurzem hat EA einen FIFA-Profi gebannt, weil dieser das schwulenfeindliche Wort „Fag“ in einem Stream verwendet hat. Dieser hielt es für ein normales Wort, weil er aus London stammt.

Was ist passiert? Der FIFA-Profi und Europameister Tassal „Tass“ Rushan wurde vor kurzem von EA gebannt. Grund war seine unglückliche Wortwahl in einem Live-Stream zu FIFA 19 Ultimate Team, in dem er Karten-Packs öffnete.

Das Glück war ihm aber nicht hold, der Spieler Matías Vecino tauchte mehrmals in den Packs auf. Das regte Tass so sehr auf, dass er sich in der Wortwahl vergriff und die Karte als „fucking fag“ bezeichnete. Doch „Fag“ wird meist im schwulenfeindlichem Kontext verwendet und veranlasste EA dazu, ihn zu bannen.

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Profi wusste wohl nicht, dass das Wort so böse ist

Tass ist nun für unbestimmte Zeit aus allen Wettbewerben von FIFA 19 ausgeschlossen.

Das sagt der Profi dazu: Tass reagierte nun mit einem Video auf die Ereignisse. Darin erklärt er, warum er sich so ausgedrückt hat. Er wusste offenbar nicht, dass „Fag“ eine schwulenfeindliche Bedeutung habe und dachte eher, es wäre eher mit harmlosen Flüchen wie „Idiot“ gleichzusetzen.

Offenbar ist das Wort in London sehr geläufig, zumindest nach seiner Auffassung.

Ich glaube, manche von Euch verstehen mich deswegen. Wer ist aus London? Wusstet Ihr, dass das Wort eine derartige Konnotation hat?

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Er habe sich nichts weiter dabei gedacht. Mehrmals betont er, dass er sonst niemals ein derartiges Wort verwendet hätte. Außerdem entschuldigte sich in aller Form bei EA, seinem Team Faze und bei seinen Fans.

Ich bin nicht so ein Typ. Jetzt, da ich herausgefunden habe, was es bedeutet, werde ich nie wieder etwas derartiges sagen.

Das Video könnt Ihr Euch hier anschauen.

Ob und wann EA seine Strafe aufheben wird, ist noch nicht bekannt. Tass war jedenfalls nicht der erste Profi, der in FIFA 19 gebannt wurde. Auch der Profi Kurt „Kurt0411“ Fenech wurde von EA mit einem Bann bestraft.

Im FUT-Modus sollte man allgemein aufpassen, was man tut. Der Kauf von Münzen mit echtem Geld kann beispielsweise zu harten Bestrafungen führen.

Überall, wo es E-Sport gibt, werden E-Profis immer wieder mit verschiedenen Banns belegt, sei es von Entwicklern, oder auch Streaming-Plattformen. So auch ein LoL-Spieler, der 600 Tage nach seinem Bann sogar Twitch verklagt hat. Doch auch bei anderen Titeln wie Pokemon Go kommt es häufig zu Bannwellen.

Was haltet Ihr von EA’s Reaktion? Ist die Strafe gerechtfertigt?

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Autor(in)
Quelle(n): Eurogamer.net
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