Wegen eines Fehlers in einem Rechenzentrum mussten Schulen, Geschäfte und Ämter geschlossen bleiben

Titelbild Symbolbild Rechenzentrum Unsplash Geoffrey Moffett

Millionen Liter Wasser treten aus einem Rechenzentrum aus. Das sorgt dafür, dass etliche Geschäfte und Schulen geschlossen bleiben müssen. Mittlerweile steht wohl fest, dass das Rechenzentrum gar keine Betriebserlaubnis gehabt haben soll. Einen Baustopp hatte der Eigentümer wohl ignoriert.

Was ist das für ein Fehler? Das Magazin TomsHardware berichtet, dass ein Bitcoin-Mining-Rechenzentrum in El Reno, Oklahoma, 3 Millionen Gallonen Wasser wegen eines Lecks verloren haben soll. Das sind umgerechnet etwa 10 Millionen Liter. Mit der Wassermenge könnte man vier olympische Schwimmbecken füllen. Oder 100 Tanklaster.

Aufgrund des Lecks und dem vielen Wasser blieben Schulen, Geschäfte sowie Stadt- und Kreisämter geschlossen. Besonders ärgerlich an der ganzen Sache: Dem Rechenzentrum fehlte wohl die Erlaubnis, überhaupt in Betrieb sein zu dürfen. Jetzt muss das Amt in Oklahoma prüfen, was hier schiefgelaufen ist. Das schreibt das Magazin Koco.com.

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Bitcoin-Rechenzentrum hatte laut Bericht gar keine Betriebserlaubnis

Was war das Problem mit dem Rechenzentrum? Dem Bericht zufolge hätte das Rechenzentrum, welches sich auf Bitcoin-Mining spezialisiert hat, gar nicht in Betrieb sein dürfen, da die Stadt im Jahr 2023 eine Arbeitsunterbrechungsverfügung erlassen hatte. Aufgrund „mehrfacher Verstöße gegen Brandschutz- und Lebenssicherheitsvorschriften sowie des Ablaufs der zuvor erteilten Bau- und Elektrogenehmigungen“ hätte das Rechenzentrum gar nicht aktiv sein dürfen.

Warum das Rechenzentrum dennoch in Betrieb gegangen ist, ist nicht bekannt. Nun wird vermutet, dass das mit dem Bau beauftragte Unternehmen das Rechenzentrum eingerichtet und den Betrieb aufgenommen hat, ohne sich weiter mit der Stadt abzustimmen.

TomsHardware spekuliert, dass die Eigentümer dachten, sie könnten den Baustopp umgehen, indem sie ihr Rechenzentrum in einer Reihe von Schiffscontainern unterbrachten, um auf diese Weise unauffällig zu bleiben.

Rechenzentren und Bitcoin-Mining stehen schon länger in der Kritik, weil sie viel Energie und Wasser verbrauchen und außerdem die Umwelt stark belasten. Die Firma „Riot Platforms“ widerspricht diesen Aussagen und postet ein Video, das beweisen soll: Mining erzeugt kein CO₂. Viele Beobachter schütteln den Kopf, aber die Krypto-Fans jubeln, sie erhoffen sich hohe Gewinne: US-Firma ist 2 Milliarden $ wert, sagt: Bitcoin-Mining erzeugt kein CO2, belegt das 3 Minuten lang mit absurdem Video

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