Vermeidet Mobile-Elemente
Wie seinerzeit Tarisland soll auch ein Aion 2 für PC und Mobile erscheinen. Das Versprechen beider Entwickler-Teams: Der PC hat Priorität, die Mobile-Option ist nur Ergänzung für bestimmte Aktivitäten. Eigentlich cool. Zumindest, wenn sich das im fertigen Spiel widerspiegelt.
Tarisland hat man auf dem PC aber seine Mobile-Existenz angemerkt, was etwa User Interface, Komplexität der Spielweisen oder die zeitliche Limitierung von Inhalten angeht. Und auch beim bereits gezeigten Gameplay zu Aion 2 hatten Spieler bereits typische Mobile-Probleme ausgemacht, etwa, dass die Füße der Charaktere kaum mit dem Boden interagieren.
Der Launch-Trailer für Tarisland:
Wenn man den Spielern aber verkauft, dass die PC-Version eines MMORPGs Priorität haben soll, dann braucht es auch eine für leistungsstarke Maschinen optimierte Technik und ein auf Maus sowie Tastatur ausgerichtetes Interface. Zusätzlich braucht es Inhalte beziehungsweise Systeme, die innerhalb des Genres konkurrenzfähig sind.
Weglassen kann man auch gern andere Mobile-eske Eigenheiten wie hässliche Benachrichtigungen, die von links nach rechts über den Bildschirm wandern, weil Spieler X ein seltenes Beutestück gefunden hat. Oder die große Masse an Währungen, mit denen man entweder verschleiern möchte, was Items tatsächlich wert sind oder mit denen man den Grind forcieren möchte.
Zu einer optimierten Spielerfahrung auf dem PC gehört es schließlich auch, dass es keine Auto- oder AFK-Funktionen gibt, wie sie auf Mobile üblich sind.
Wenn Inhalte darauf ausgelegt sind, dass man sie auch mit einem Auto-Kampf-System meistern kann, ist die Herausforderung quasi nicht vorhanden. Und durch automatisiertes Angeln und Co. sorgt man nur dafür, dass viele Minmaxer rund um die Uhr online sind: Spieler investiert 20.000 Stunden in ein MMORPG, das ist wie „ein Vollzeitjob für 10 Jahre“, reicht aber nicht für die Top 175
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Zunächst muss man natürlich sagen, solange die Spiele in Asien erfolgreich sind hat man alles richtig gemacht. Der westliche Markt ist nicht mehr der größte. Ansonsten bräuchte man westliche Entwickler, der asiatische Entwickler greift immer wieder zu dem was er kennt, macht ja im Prinzip jeder.
“NetEase? Die haben Mobile-Geldgräber wie Diablo Immortal verbrochen! ” naja die haben genau das gemacht was Blizzard ihnen gesagt hat. 😉
Ja, wir im Westen verbinden viele negative Aspekte mit MMORPG’s aus Asian, wobei einige (vor 10-15 Jahren, aber wirklich gut waren), damals war die Monetarisierung oder “p2w”-Aspket nicht so ausgeprägt wie heute.
Wobei ich große Hoffnungen in ArcheAge Chronicles und Chrono Odyssey, wenn die Versprechen von Fokus auf PvE und keine “p2w” Aspekte wirklich zutreffen, werde ich definitiv einige Zeit in den Games verbringen, dann muss halt nur noch das Gameplay überzeugen d.h. Endgame mit einem sinnvollen “Loop-Faktor” der mich immer wieder on bringt weil ich es will (nicht weil ich es muss) und der mir Spass macht, sowie meinen Charakter am Ende “stärker” macht. Ich bin daher mal gespannt, was das Jahr 2026 bringt.