Echtgeld-Währung fürs Auktionshaus
Lost Ark und Throne and Liberty haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens: Ein Free2Play-Modell mit Echtgeld-Währung, die mit dem Auktionshaus verknüpft ist. Zweitens: Ein großes Bot-Problem, das die jeweiligen Entwickler einfach nicht in den Griff bekommen.
Beides hängt eng miteinander zusammen. Und in beiden Fällen gibt es das Problem: Je krasser die Maßnahmen der Entwickler, um Bots und Echtgeldhandel zu bekämpfen, desto mehr wirkt sich das auch negativ auf die Spielerfahrung aller normalen Spieler aus, die auf faire Art einfach Spaß mit dem jeweiligen Spiel haben möchten.
Der Trailer zur Erweiterung Wildnis von Talandre für Throne and Liberty:
Am besten lassen sich Bots und Echtgeldhandel bekämpfen, wenn man von Anfang an die Zugangshürden zum Spiel hoch anlegt (etwa durch Kaufpreis und/oder Abo) und auf jede Art von Echtgeld-Einfluss auf den Spielerhandel verzichtet.
Und selbst dann wird es sehr wahrscheinlich Bots geben, weil Leute versuchen, euch durch Dienstleistungen wie Boosting oder Goldverkauf über externe Seiten zusätzliche Euros aus der Tasche zu ziehen.
Wichtig ist es aber dennoch, dass man es den Bot-Nutzern nicht zu einfach macht und gleich vom Launch an sämtliche Scheunentore öffnet – wie es viele Asia-MMORPGs handhaben. Denn es gilt im Westen auch die folgende Gleichung: Je mehr Bots in der Welt und je mehr Werbe-Spam im Chat, desto mehr Spieler, die das Weite suchen.
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Zunächst muss man natürlich sagen, solange die Spiele in Asien erfolgreich sind hat man alles richtig gemacht. Der westliche Markt ist nicht mehr der größte. Ansonsten bräuchte man westliche Entwickler, der asiatische Entwickler greift immer wieder zu dem was er kennt, macht ja im Prinzip jeder.
“NetEase? Die haben Mobile-Geldgräber wie Diablo Immortal verbrochen! ” naja die haben genau das gemacht was Blizzard ihnen gesagt hat. 😉
Ja, wir im Westen verbinden viele negative Aspekte mit MMORPG’s aus Asian, wobei einige (vor 10-15 Jahren, aber wirklich gut waren), damals war die Monetarisierung oder “p2w”-Aspket nicht so ausgeprägt wie heute.
Wobei ich große Hoffnungen in ArcheAge Chronicles und Chrono Odyssey, wenn die Versprechen von Fokus auf PvE und keine “p2w” Aspekte wirklich zutreffen, werde ich definitiv einige Zeit in den Games verbringen, dann muss halt nur noch das Gameplay überzeugen d.h. Endgame mit einem sinnvollen “Loop-Faktor” der mich immer wieder on bringt weil ich es will (nicht weil ich es muss) und der mir Spass macht, sowie meinen Charakter am Ende “stärker” macht. Ich bin daher mal gespannt, was das Jahr 2026 bringt.