Entwickler erschafft Survival-Spiel mit 95 % positiver Bewertungen auf Steam, verrät, warum ein Klassiker dafür extrem wichtig war

Entwickler erschafft Survival-Spiel mit 95 % positiver Bewertungen auf Steam, verrät, warum ein Klassiker dafür extrem wichtig war

Entwickler brauchen Inspiration und sind deshalb auch selbst oft Gamer. Der Design Director von Abiotic Factor auf Steam erklärt nun, wie viel er eigentlich selbst spielt und warum Videospiele nicht nur für die Recherche wichtig sind.

Um wen geht es? Geoff „Zag“ Keene ist der Design Director des Survival-Koop-Spiels Abiotic Factor, das auf Steam derzeit mit 95 % positiver Bewertungen steht. Der Entwickler weiß also, wie man ein gutes Spiel macht, und für ihn gehört dazu ganz klar, auch selbst zu spielen.

In einem Interview mit PCGamer erklärte der Entwickler wie er und seine Kollegen so ein grandioses Spiel erschaffen konnten und warum selbst zu spielen dabei extrem wichtig ist.

Hier könnt ihr den Trailer zu Abiotic Factor sehen:

Entwickler sind Gamer

Wie haben andere Titel die Entwicklung beeinflusst? Für Geoff Keene haben andere Titel einen direkten und sehr starken Einfluss auf seine Design-Philosophie und damit auch auf Abiotic Factor. Die meisten Stunden hat der Entwickler in PUBG verbracht.

Dort spielte er oft zusammen mit dem Art Director des Spiels und sammelte über 1.100 Stunden an. Erst hat der Titel die beiden laut seiner Aussage zusammengeschweißt, dann gab es aber auch Elemente, die sie für ihren eigenen Titel interessant fanden. So zum Beispiel das Verstecken in Büschen, Looten und das Überleben.

Vor allem Spiele mit Ecken und Kanten mag der Entwickler. Er findet Bugs spannend und mag es persönlich nicht so sehr, wenn Spiele bis zuletzt poliert werden, um perfekt zu sein. Als Beispiel nennt er Dying Light, das im Kontrast zu seinem glatt polierten zweiten Teil immer wieder charmante Fehler hatte.

Aktuell verbringt der Entwickler seine Zeit in ARC Raiders wo er vor allem die Inszenierung, den „Vibe“, wie er es ausdrückt, faszinierend findet. Hier sei es den Entwicklern seiner Meinung nach gelungen, eine Welt zu erschaffen, in der sich die Spieler gerne aufhalten.

Aber auch die Koop-Möglichkeiten von Halo und Co. haben es ihm angetan. Er selbst liebt es einfach, mit Freunden zusammenzuspielen, weshalb Abiotic Factor auch auf Koop ausgelegt ist.

Was ist sein Wohlfühlspiel? Ein Name fällt im Interview immer wieder: Warcraft 2. Der Entwickler hat eine große Liebe für den Klassiker. Es ist nicht nur das älteste Spiel auf seiner Festplatte, sondern auch der Ursprung seiner Karriere.

So erklärt der Entwickler, dass er bereits als Kind richtig besessen von dem Spiel war und heute immer wieder darauf zurückkommt. Gerade wenn er beruflich gestresst ist, startet er das Spiel laut eigener Aussage oft auch einfach nur, um sich zu entspannen. So sagt er: „Anstatt zur Therapie zu gehen, starten Männer buchstäblich einfach Warcraft 2.“

Abiotic Factor ist für viele Spieler ein echtes Meisterwerk geworden. Zu hören, dass die Entwickler dafür Inspiration aus ganz unterschiedlichen Spielen und Genres erhalten haben, zeigt, dass ein guter Entwickler auch ein leidenschaftlicher Gamer sein muss. Erfolg hat auch ein deutscher Entwickler: 30.000 Leute freuten sich mit einem deutschen Entwickler auf Twitch über den Launch seines Spiels – 1 Woche später sieht er, was es gebracht hat

Quelle(n): pcgamer.com
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