Elite Dangerous: Riesige Weltraum-Expedition crasht die Server

In Elite Dangerous startete vor Kurzem das bis dato größte Community-Event des Spiels. Doch diese Weltraummission sorgte mit ihrem Start dafür, dass zahlreiche Piloten sich stundenlang nicht ins Spiel einloggen konnten.

Das ist passiert: Am 13. Januar stand in Elite Dangerous der Start eines massiven Community-Events an. Fast 12.000 Piloten, unter ihnen auch Entwickler des Spiels, wollten mit Ihren Schiffen zu der riesigen Weltraum-Mission Distant Worlds 2 aufbrechen.

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Doch der Start hatte mit anfänglichen Schwierigkeiten zu kämpfen und sorgte dafür, dass sich tausende von Spielern stundenlang nicht ins Spiel einloggen konnten.

So lief der Start ab: Um den Start der Weltraum-Expedition angesichts der großen Teilnehmerzahl möglichst reibungslos zu gestalten, war der Aufbruch zum Beagle Point, dem Ziel auf dem Hinweg der Reise am Rande der Galaxis, in mehrere Wellen gestaffelt.

Insgesamt sollten die Weltraum-Entdecker am vergangenen Sonntag in drei Wellen zu jeweils unterschiedlichen Zeiten vom Startpunkt abfliegen. Dafür hatte man die Piloten in Regionen in einem Zeitfenster von 12 Stunden aufgeteilt – angefangen mit Europa, gefolgt von den USA und als letztes Ozeanien.

Elite Dangerous Asp_Star

So sorgte der Start für Probleme: Doch als beim Start der europäischen und gleichzeitig größten Gruppe tausende Piloten zum ersten Hyperraum-Sprung aus dem Start-System ansetzten, gingen die Spiele-Server in die Knie.

Eine Überlastung war die Folge, über mehr als zwei Stunden war für zahlreiche Spieler die Expedition erstmal gelaufen. Auch viele, die gar nicht an der Expedition teilnahmen, konnten in dieser Zeit nicht mehr spielen.

So konnten Piloten sich nicht mehr ins offene Spiel (Multiplayer) einloggen. Selbst im Singleplayer konnte Elite Dangerous von vielen nicht gespielt werden, da das Spiel eine permanente Online-Verbindung voraussetzt und die Anmelde-Server überlastet waren.

Elite-Dangerous-squadrons

Waren Probleme vorhersehbar? Zahlreiche Fans hatten dabei mit Server-Problemen gerechnet. Denn beim ehemals größten Massen-Event bei Elite Dangerous hat es im Jahr 2017 ebenfalls schon technische Probleme gegeben – allerdings mit „nur“ knapp 3.000 Teilnehmern. Für viele waren diese Probleme also abzusehen.

Wie reagierte Frontier? Die Entwickler bestätigten die Server-Probleme, entschuldigten sich bei der Community und machten sich umgehend auf, die Probleme zu beseitigen. Zwar hat das mehrere Stunden in Anspruch genommen doch bereits zum Start der zweiten Welle aus den USA konnte Frontier für stabile Server sorgen.

Warum ich mich auf Elite Dangerous in 2019 freue

So reagierten die Fans: Entgegen so mancher Befürchtungen nahmen die Fans den Server-Crash größtenteils gelassen und sogar mit Humor. In Discord-Servern und Foren herrschte gute Laune und es wurde gewitzelt, dass wohl nur Elite-Spieler ihre Freude daran hätten, das Spiel zum Absturz zu bringen.

ed dw2 patch

Zudem hatte sowieso kaum jemand damit gerechnet, dass die Server dem anfänglichen Ansturm an Hyperraum-Sprüngen standhalten würden.

Was hat es mit Distant Worlds 2 überhaupt auf sich? Im Rahmen dieses von der Community organisierten Events wollen die Spieler im Verlauf von 8 Monaten gemeinsam durch die Milchstraße reisen und so die ultimative MMO-Erfahrung für Weltraum-Endecker auf die Beine stellen.

Ziel auf dem Hinweg ist der Beagle Point, eine unter Entdecker-Piloten fast schon legendäre Raumstation am Rande der Galaxis. Dabei werden wöchentlich neue Wegpunkte kommuniziert, die von den Teilnehmern erkundet werden können. An Wochenenden treffen sich die Piloten dann an vordefinierten Sammelpunkten wieder und setzen ihre Reise von dort aus in Richtung Beagle Point fort.

Elite-Dangerous-Thargoniden

Froniter beteiligt sich ebenfalls an dem riesigen Community-Event. Zum Einen nehmen einige Entwickler selber teil, zum Anderen gibt es spezielle Missionen und Community-Ziele, die Frontier extra für die lange Reise beisteuert.

Sobald Beagle Point erreicht wurde, geht es wieder zurück, jedoch auf einer anderen Route. Auf der Rückreise will man die nämlich die Route nachfliegen, die das Raumschiff USS Voyager aus Star Trek ebenfalls abgeflogen ist.

Die Reise gilt unter den Fans als spannend und gefährlich. Zahlreiche Teile des Weltalls sind auf der Route unentdeckt. Zudem lauern auch gerne die Thargoiden-Aliens die Spieler unerwartet auf.

Die Expedition wird unter anderem von den Fuel Rats und den Hull Seals begleitet. Die Fuel Rats betanken Spieler, denen in unerforschten und schwer erreichbaren Weiten des Alls der Treibstoff ausgeht. Die frisch gegründeten Hull Seals sind ebenfalls ein Netzwerk aus hilfsbereiten Piloten, die beschädigte Schiffe reparieren können.

2 Freunde zeigen ihre Reise in Elite Dangerous so perfekt, dass Spieler selbst ins Weltall wollen
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Quelle(n): ED-WikiaFrontier ForumElite Dangerous TwitterReddit
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dkong
dkong
1 Jahr zuvor

Ihr von Mein MMO solltet mal darüber Berichten das in
Colonia ein großer Konflikt zwischen zwei Fraktionen im gange ist .

EinenÜbernDurst
EinenÜbernDurst
1 Jahr zuvor

Die Vorstellung 1000 Lichtjahre und mehr durch die Galaxie zu reisen bereitet mir Kopfschmerzen. Ich bin froh, wenn ich meinen Vogel heile und in vorgegebener Zeit auf der richtigen Plattform unterbringe. ????

Gres Nim
Gres Nim
1 Jahr zuvor

Genial ????????????

Dumblerohr
Dumblerohr
1 Jahr zuvor

Yay super Artikel, danke dafür.
Also ich hab ja in letzter Zeit viel ED gespielt und mich in vielen Foren rumgetrieben, aber die Hull Seals habe ich noch nicht gekannt xD
Noice
Ich habe auch den ganzen Laderaum voller reparatur Drohnen also falls ein PS4 CMDR hilfe benötigt o7

Hunes Awikdes
Hunes Awikdes
1 Jahr zuvor

Also der Start von DW2 war schon sehr geil.
Vielen Dank auch an Sven für diesen Artikel, klasse !
Freue mich auch weitere Artikel über ED. smile

o7 fly safe CMDRs


Das coole war auch, als die Server in die Kniee gingen, wurde das von den Spielern eher gefeiert, als das man es von anderen Spielen und Spielern kennt. Da merkt man schnell den erhöhten Altersdurchschnitt. Ich denke das liegt auch unter anderem an der steilen Einsteigshürde und Geschichte hinter dem Entwickler und dem Game. Aber es gibt da auch einige Kids, die ehrgeizig, ausdauernd und recht entspannt sind, dabei verhalten sich gerade diese auch entsprechend eher erwachsen.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Coole Community.

Soviele Spieler machen sich gemeinsam auf eine Mission, während sich einige nur ums Nachtanken kümmern und andere ums Reparieren. Und das 8 Monate lang ????

Respekt!!

Hammerschaedel
Hammerschaedel
1 Jahr zuvor

abwarten…schauen wir wieviele da noch in ner woche bei sind….

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Kommen die Server Klar mit den ganzen Spielern die „ausserhalb am Rand der Galaxy“ reisen? Die machen ja Traffic am „Arsch des Universums“ und die Normalen Spieler sind in ihrer Welt.. Kann der Server das verkraften? das beide „Spieler Blasen“ vernünftig spielen können?

oder wurden diese „Reisende“ heimlich auf einen extra Server „gewarpt“?

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