Elden Ring ist ein RPG mit Klassen, aber die funktionieren nicht wie ihr denkt

Elden Ring ist ein RPG mit Klassen, aber die funktionieren nicht wie ihr denkt

Wie in RPGs von FromSoftware üblich, setzt auch Elden Ring auf ein Klassensystem. Wer aber noch nie ein Spiel von den Entwicklern gespielt hat, dürfte hier zunächst an klassische Spezialisierungen wie aus MMORPGs denken. MeinMMO zeigt euch, warum es hier anders ist. 

Mit dem Release vor der Haustür wird der Hype um Elden Ring größer. Zuletzt wurden bereits einige lnhalte von Elden Ring von Twitch-Streamern sogar geleakt.

Zu diesem Anlass wollen wir genauer auf die Klassen eingehen, da diese gerade für Neulinge anders sein könnten, als sie es aus Spielen wie MMORPGs gewohnt sind.

So funktionieren die Klassen von Elden Ring: Jede der insgesamt 10 verschiedenen Klassen hat eine andere Start-Ausrüstung und eine unterschiedliche Verteilung von Punkten auf den Attributen. 

Diese Attribute bestimmen die Eigenschaften eures Charakters, wie hoch seine Lebenspunkte sind, wie viel Mana er hat, welche Waffen er trägt und wie viel Ausrüstung man tragen kann, ohne langsamer und schwerfälliger zu werden. 

Das klingt erstmal so, als würde die Wahl der Klasse eine entscheidende Rolle für den Spielverlauf haben. Das täuscht aber, denn wer Dark Souls und Bloodborne kennt, weiß schon, dass die Klassen nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Alles, was ihr zu Elden Ring wissen müsst – in 2 Minuten

Die Wahl eurer Klasse in Elden Ring ist nicht entscheidend

Eure Klasse hat nur zu Beginn einen größeren Einfluss auf eure Spielweise. So kann eine bessere Rüstung oder ein Zauber durchaus nützlich sein und zu Beginn in bestimmten Situationen das Weiterkommen erleichtern.

Doch das Fortschrittssystem der FromSoftware-Spiele funktioniert „langfristiger“ und lässt euch in eure Rolle hineinwachsen.

So funktioniert das: Ihr gebt Runen für Level-Ups aus. Jedes Level-Up ist dabei ein Skillpunkt, mit dem ihr eines der 10 Attribute erhöhen könnt:

  • Kraft: Bestimmt Lebenspunkte, erhöht Feuerresistenz und Immunität
  • Geist: Bestimmt eure FP (Mana) und Fokus (Zauberslots)
  • Kondition: Bestimmt Ausdauer und wie schwer eure Ausdauer sein darf, bevor ihr langsamer werdet.
  • Stärke: Erhöht den Schaden von Waffen, die ein Stärke-Scaling haben. Erhöht zudem die physische Verteidigung.  
  • Geschick: Erhöht den Schaden von Waffen, die ein Geschick-Scaling haben. Eure Zauberzeit wird verkürzt und euer Fallschaden reduziert. Ihr seid zudem fester im Sattel eures Geisterpferdes unterwegs. 
  • Weisheit: Das ist das Attribut für Zauber, somit verstärkt es alle Zauber mit Weisheits-Scaling. Außerdem wird eure Magieresistenz erhöht. 
  • Glaube: Das ist das Attribut für Anrufungen, somit verstärkt es alle Zauber mit Glaube-Scaling.
  • Arkanenergie: Durch Arkanenergie wird der passive Wert “Entdeckung” verbessert, der eure Loot-Chancen beeinflusst. Zusätzlich werden eure Resistenzen gegen Heiligschaden, Zaubereien und Anrufungen erhöht. 
Hier seht ihr beispielsweise die Helden-Klasse mit ihren Attributen.

Hier kommt der Kniff: Jedes Level-Up erhöht ein Attribut um nur wenige Punkte. Ein einziger Stufenaufstieg hat auf euren gesamten Charakterbuild nur einen geringfügigen Einfluss. 

Vor allem aber wird die zusätzlich nutzbare Ausrüstung große Auswirkungen haben. Somit habt ihr am Anfang durch die Wahl eurer Klasse zwar bestimmte Spielstile als Richtungsweiser, ihr könnt aber praktisch mit jeder Klasse anfangen und in jede beliebige Richtung bauen. 

Guckt man sich die Bettler-Klasse an, wird auch deutlich, wie wenig Einfluss die Wahl eurer Klasse hat. Der Bettler ist eine in ihren Attributen komplett ausgeglichene Klasse, die ohne Rüstung, mit einem Schild und einer kleinen Keule startet.

Auf den ersten Blick eine schlechte Wahl, doch die Klasse existiert bereits seit den Tagen von Demon’s Souls und ist unter Veteranen beliebt. Sie spart euch nämlich möglicherweise unnötig verteilte Punkte, die ihr wiederum für eure gewünschten Zielattribute nutzen könnt. 

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Um Übung kommt ihr nicht herum

Letztlich solltet ihr aber beachten: Ohne das Beherrschen der Grundmechaniken und eurer Waffen bringt euch auch die beste Verteilung eurer Attribute nichts. Völlig egal, welche Ausrüstung ihr verwendet und völlig egal, welche Zauber ihr dabei habt – Es gibt keinen Freifahrtschein.

Studiert die Bewegungen eurer Feinde, probiert verschiedene Strategien aus und bleibt frustresistent. Denn obwohl Elden Ring das zugänglichste Spiel von FromSoftware werden soll, bleibt es ein sehr herausforderndes Spiel.

Schon am 25. Februar könnt ihr selbst herausfinden, welcher Spielstil euch am besten liegt. Dann erscheint Elden Ring via Steam für PC, PS5, PS4, Xbox Series X|S und Xbox One.

Xbox-Spieler können Elden Ring bereits herunterladen, während PC- und PlayStation-Spieler noch Geduld haben müssen. Hier eine Übersicht zu Elden Ring: Alle Infos zu Startzeiten, Preload und Downloadgröße auf PS5 und Xbox

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