Nur weil man der erfahrenste Spieler am Tisch ist, heißt das nicht, dass man alles richtig tut. Das musste auch ein Spielleiter realisieren, als der Störenfried seiner D&D-Gruppe tatsächlich die Person mit der meisten Zeit im Rollenspiel war.
Wie hat die Veteranin gestört? Der Spielleiter und Redditnutzer GaleOfWaterdeep (starker Name) wandte sich mit einem recht langen Post an die Community von Dungeons & Dragons. Er habe das Problem, dass er eine Gruppe leitete, die nur aus Neulingen und einer erfahrenen Spielerin bestand, die jedoch nicht gut miteinander klar kam.
Die Neulinge haben noch nicht viel Erfahrung mit dem Rollenspiel, weshalb es ihnen nicht so leichtfällt, sich auf tiefe und intensive Momente in Character
einzulassen, und sie stattdessen viele Rollenspiel-Momente etwas lockerer angehen, und auch nicht immer so ernst.
Anstatt den Spielern die Zeit und die Gnade zu geben, sich mit dem Rollenspiel bekannt zu machen, entschloss sich die Veteranin, ihren Frust deutlich zu machen.
Sie beschwerte sich, stöhnte bei Entscheidungen anderer Spieler und hatte kein Problem damit, Kommentare wie „Könnt ihr das nicht machen, das ist voll nervig“ oder „Oh mein Gott, ich will diese Kampagne verlassen“ von sich zu geben.
Der Spielleiter will ihre Gefühle nicht verletzen und probierte erst, mit ihr zu reden, allerdings ohne Besserung. Die Community lässt ihn jedoch deutlich verstehen, dass er da kein schlechtes Gewissen benötige.
Spielerin äußert ihr eigenes Urteil
Welchen Rat gibt die Community? Für die Community von Dungeons & Dragons ist der Fall ganz eindeutig: Sie hat selbst geäußert, dass sie unbedingt gehen will, dann kann sie gehen.
Das Verhalten der Veteranin sei nicht nur respektlos gegenüber all der Arbeit, die der DM in die Kampagne steckt und die dadurch ruiniert wird, sondern auch gegenüber den neuen Spielern, denen dank ihrer Kommentare das gesamte Spiel Dungeons & Dragons ruiniert werden könnte.
Sie können verstehen, dass der Spielleiter dabei ein schlechtes Gewissen hat, doch der Redditnutzer und Spieler Yojo0o findet die richtigen Worte, die der Spielleiter hören muss:
Ich werde ganz offen zu dir sein. Je länger du wartest, ohne klare und durchgesetzte Verhaltensgrenzen zu setzen, desto mehr wird das zu deiner Schuld. Im Moment hast du eine problematische Spielerin, und es ist ihre Schuld. Aber schon bald wirst du der Spielleiter sein, der zu konfliktscheu war, um offensichtlich problematischem Verhalten Einhalt zu gebieten – und dann bist du das Problem. An diesem Punkt wirst du deine Kampagne verlieren.
Die Bemerkung und das generelle Feedback aus der Community, dass der Spielleiter nun aktiv werden muss, scheinen ihm die Augen geöffnet zu haben. Er berichtet, dass sie nun kein Teil mehr der Gruppe sei und aus dem Konflikt auch etwas für sich gelernt habe: „Vielen Dank für die Kommentare, die mir die Augen geöffnet haben, wie ich mich von ihr auf der Nase herumtanzen ließ. Ich musste mich für meine Spieler einsetzen, und ich habe vor, es besser zu machen.“
Was sagt ihr zu dem Konflikt? Hättet ihr sie auch aus der Gruppe geworfen? Oder findet ihr das Verhalten der Veteranin für gerechtfertigt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen! Wenn ihr anstelle von chaotischem Miteinander lieber „kontrolliertes“ Chaos schaffen wollt, gibt es da ein paar absurde Zauber, die ihr euch definitiv anschauen solltet: Dungeons & Dragons: 6 absolut absurde Zauber, die so übertrieben sind, dass ihr sie wirken müsst
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Kommentare