Laut der Psychologie könntet ihr dank Figuren wie Vegeta und Piccolo in Dragon Ball eine wichtige Eigenschaft gelernt haben

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Viele Fans von Animes wie Dragon Ball schwören darauf, dass sie mit solchen Serien etwas für das Leben gelernt haben. Eine psychologische Studie zeigt, dass dies gar nicht so weit hergeholt ist.

Was ist das für eine Studie? Raymond A. Mar, Keith Oatley und Jordan B. Peterson untersuchten in einer Studie aus dem Jahre 2009, ob das Lesen von Fiktion tatsächlich die Empathiefähigkeit fördert (Quelle: Yorku.ca). Man schaute sich dabei an, wie viel Leseerfahrung die Probanden haben und ließ sie Tests durchführen.

Dazu gehörte etwa ein Verhaltenstest, bei dem man die Emotionen oder den mentalen Zustand anhand von Fotos einer Person bestimmen muss. Hinzu kamen noch Fragebögen über die eigene Empathie-Einschätzung und natürlich Faktoren wie Geschlecht oder das aktuelle Gemüt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen eine Tendenz, dass das Lesen von fiktionalen Werken einen Einfluss auf das eigene Empathie-Emfpinden haben könnte. Dabei beziehen sie andere Forscher mit ein und konkludieren: Aus diesen Ergebnissen, sowie den hier und bereits früher berichteten, häufen sich die Hinweise darauf, dass das Lesen von erzählender Literatur wichtige Auswirkungen haben kann.

In der Studie wurde nicht direkt mit konkreten Beispielen gearbeitet, aber man kann es auf Dragon Ball beziehen, besonders auf Figuren wie Vegeta und Piccolo.

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Was uns Piccolo und Vegeta lehren können

Was könnte eine solche Studie über Dragon Ball sagen? In ihren Anfängen waren Piccolo und Vegeta klassische Schurken. Sie zerstörten Städte und Planeten und sie kosteten vielen Menschen das Leben. Aber im Verlauf der Geschichte von Akira Toriyama mauserten sie sich zu Anti-Helden und den Verbündeten von Son Goku.

Allein hier steckt schon die Idee hinter Vergebung drin und zeigt, dass es nicht einfach nur Gut und Böse gibt. Es sind Graustufen, die sich auch verändern können. Piccolo und Vegeta werden nicht nur nett, sie entwickeln sich weiter. Man sieht, wie sie mit alten Einstellungen zu kämpfen haben, und welche Eigenschaften in ihnen stecken. Man bedenkt die Rolle von Piccolo bei der Erziehung von Son Gohan oder den Moment auf Namek, als der stolze Vegeta anfängt zu weinen.

Anders als etwa bei Disney-Filmen, die eine klare Gut/Böse-Einteilung haben, sind Vegeta und Piccolo Figuren, über die man als Zuschauer nachdenkt und sich vielleicht sogar selbst fragt, ob man ihnen verzeihen kann.

Ein System, das man darauf beziehen könnte, stammt vom Pädagogen und Psychologen Lawrence Kohlberg. Während man sich in seinem 6-Stufen-Modell anderen Aspekten wie möglicher Strafe oder einer Autorität unterordnet, basiert man seine moralischen Entscheidungen auf Stufe 6, den eigenen Erfahrungen (Quelle: lumen).

Und wie die Studie von Raymond A. Mar, Keith Oatley und Jordan B. Peterson andeutet, können dazu auch fiktive Werke gehören, wie eben Dragon Ball. Da man als Kind am anfälligsten für solche Erfahrungen ist, könnten Vegeta und Piccolo geholfen haben, das moralische Verstädnis zu entwickeln.

Aber es gibt natürlich auch andere Figuren aus Serien, die euch als Kind auf eine solche Weise geprägt haben könnten:

  • Sasuke aus Naruto
  • Zuko aus Avatar, Herr der Elemente
  • Bakugo aus My Hero Academia
  • Kaiba aus Yu-Gi-Oh!

Aber wie sieht es bei euch aus? Gibt es fiktive Figuren, die euch in irgendeiner Weise geprägt haben? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Eine andere Studie zeigt, warum Fans von Vegeta es wohl besser haben als Goku-Fans: Laut Psychologie sind alle, die mit Vegeta als Lieblings-Charakter aus Dragon Ball aufgewachsen sind, jetzt besser dran als Fans von Goku

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo

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