Sind wir mal ehrlich: Vegeta ist einfach eine coolere Socke als Son-Goku in Dragon Ball. Und all diejenigen, die den Anti-Helden über den strahlenden Helden gestellt haben, stehen heute besser da, wie eine psychologische Studie belegt.
Was ist das für eine Studie? In einer Studie auf Science Direct von Dr. Mariska Kleemans und weiteren Wissenschaftlern wurde im Jahr 2017 festgestellt, warum sich Menschen oft mehr von moralisch grauen Charakteren angezogen fühlen als von strahlenden Helden.
Demnach sei unser Gehirn nicht primär von der reinen Moral gefesselt, sondern von der Charakterentwicklung. Wir würden es lieben, die unvorhersehbare emotionale Achterbahnfahrt und das innere Wachstum einer Figur zu verfolgen.
Ein weiteres Konzept auf Psychology Today der Psychologen Geoff Kaufman und Lisa Libby beschreibt zudem, dass Menschen auf eine Erfahrungsübernahme ausgelegt seien. Man würde die Figur nicht nur von außen betrachten, sondern mental komplett in sie hineinschlüpfen.
Man übernehme dadurch dessen Denkweise, Gefühle und Erfahrungen so sehr, dass es das eigene reale Verhalten, die Einstellung und die eigene moralische Ausrichtung positiv verändern könne.
Vegeta fördert die eigene Einstellung und Moral
Was bedeutet das für Dragon Ball? Übertragen wir das Ganze mal auf Dragon Ball. Das würde bedeuten, dass Erwachsene, die mit Vegeta als Lieblingscharakter aufgewachsen sind, psychologisch wertvollere Lektionen fürs Leben gelernt haben als diejenigen, die Goku bevorzugen.
- Goku ist der klassische Held, der als herzensguter Charakter anfängt und auch genauso bis zum Ende bleibt. Seine Welt ist in Schwarz und Weiß unterteilt und er bietet kaum moralische Grauzonen.
- Vegeta dagegen startet als arroganter und grausamer Schurke, der die Erde zerstören will. Erst über Hunderte von Episoden hinweg wandelt er sich zum liebenden Familienvater. Das ist eine gigantische Charakterentwicklung, die psychologisch fesselnd ist.
Durch diesen ständigen Kampf mit sich selbst und die Lektion, dass Menschen fehlerhaft sein können, aber trotzdem die Fähigkeit zur Besserung haben, finden sich Erwachsene wohl besser in der echten Welt zurecht. So zumindest glaubt es die Studie.
Wer war euer Held? War es Son-Goku, Vegeta oder doch jemand anderes? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Wusstet ihr eigentlich, dass Vegeta einen kleinen Bruder hat? Er besitzt sogar noch den Affenschwanz, für den die Saiyajins bekannt sind. Leider hat er nur wenig Auftritte, weshalb viele von euch ihn vermutlich nicht kennen: Son Gokus Erzrivale aus Dragon Ball hat einen Verwandten, den kaum jemand kennt – Sieht aus wie ein Mini-Vegeta
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Dafür ein Kamehameha in Vegetas Gesicht :3
Goku Fan seit erster Stunde, auch als Kanji Tattoo verewigt, aber nicht wegen dem “Held” oder Charakter sondern weil er eben einfach immer stärker war als Vegeta 😉 mal abgesehen von Majin Vegeta
“Goku ist der klassische Held”
Und damit fällt der ganze Vergleich auch schon ins Wasser. Zumindest, wenn man sich auf das Original bezieht, und nicht etwa auf die stark verfälschten US und DE Versionen.
Im original ist Goku alles andere als ein klassischer Held.
Er ist allem voran ein naiver Egozentriker. Während er durchaus ein moralisches Verständnis von Gut und Böse hat, beruht sein zentraler Antrieb dennoch fast ausschließlich auf seinen eigenen Interessen, was sich von Anfang bis Ende der gesamten Serie zieht.
U.a. ist dies auch der Grund, warum grade um Englisch sprachigen das Finale der “Cell Saga” für so viel Verwirrung sorgte, da Goku’s handeln dang der drastischen Umschreibung keinen Sinn mehr ergaben, im original allerdings ein massiver Charakterentwiklungs Moment ist.
Sind nicht meistens arrogante Narzisten und rücksichtslose Egoisten, oder skrupellose gierige Geschäftsleute, die immer nach unten treten, in der Karriere erfolgreicher? Klar, gibt auch “gute”erfolgreiche Leute. Schade dass die Welt so tickt. Kommt jetzt drauf an ab wann man Vegeta-Fan war. Wie bei Jojo’s mit Dio. Einige feiern den obwohl er gesellschaftlich eher negativ auffällt.
Und die die mit dem kompletten Dragon Ball nichts anfangen konnten? 🤔
Das ganze Konzept lässt sich auch gut auf andere Animes übertragen, beispielsweise Naruto mit Sasuke als Beispiel 🙂
Buffy geschaut? Spike ist auch so ein Charakter.
Spike ist der Beste – genau wie Vegeta
Ich denke der Psychologe war Vegeta Fan und braucht dringend Nachhilfe. Vegeta hatte in den alten Folgen nie einen inneren Kampf, er hat sich einfach genommen was er brauchte und erwartet, dass man ihm alles nach sieht. Goku ist immer einen Schritt zurückgetreten und war Rücksichtsvoll und Hilfsbereit. Jetzt kann jeder für sich selbst ausmachen mit welchen Eigenschaften man im Leben mehr Erfolg hat.
Ich fand Piccolo immer am besten. Son Goku war mir zu naiv, overpowered und ironischerweise egoistisch (allein seine “Funktion” als Familienvater ist die reinste Katastrophe). Vegeta hingegen war mir zu stolz, konkurrenzgetrieben und zerrüttet.
Piccolo beginnt als das ultimative Böse: Ein Charakter, von dem man nicht erwarten würde, dass er einem hilft – das ganze Konzept mit Gott und dem Teufel fand ich auch super. Piccolo ist so schön ruhig und besonnen in dieser aufgedrehten Welt. Er ist verlässlich, denkt strategisch und langfristig und außerdem übernimmt er Verantwortung – gänzlich anders als Son Goku.
Ich gebe dir bei allem recht, aber du hast eine wichtige Sache vergessen: Piccolo ist der Ziehvater von Gohan 😀
😀Ich mochte Vegeta trotzdem am liebsten und fand auch immer, dass sein stolz auch einfach erklärbar durch seinen Hintergrund ist. Es hat auch viel Druck auf ihm gelastet, der “Prinz der Saiyajin” zu sein und das hat sich dann unter anderem in diesem Konkurrenzdruck kanalisiert.
Wichtige Ergänzung, danke dir! Ja, Piccolo ist einfach der Beste!
Gehe ich voll und ganz mit dir Piccolo ist und bleibt mein Lieblings Charakter wo bei ich den Orange Piccolo aus super nicht so prall finde…