„Dragon Age“-Autor David Gaider spricht sich für den unbeliebten Charakter Lae’zel von Baldur’s Gate 3 aus. Laut ihm werden männliche Charaktere weniger kritisiert als weibliche. Mehr Details zur Story gibt es auf MeinMMO.
Worum geht es? Lae’zels Persönlichkeit sorgt für viel Wirbel in den sozialen Medien. Viele Spieler lieben sie, doch viele mögen ihren Charakter auch nicht. Der „Dragon Age“-Autor David Gaider hat sich dazu geäußert, wie Lae’zel aus Baldur’s Gate 3 von Spielern wahrgenommen wird und inwiefern die Geschlechterdynamik eine Rolle spielen kann.
Die Diskussion begann mit einem Twitter-Beitrag von PleasantKenobi, der Lae’zel als das unbeliebteste Party-Mitglied des Spiels bezeichnet und mit einem TV-Show-Vergleich „Die Show wird nach der vierten Staffel wirklich gut“ kommentierte.
Hier findet ihr den erwähnten Twitter-Post über Lae’zel:
Lae’zel sorgt für Diskussion, wie weibliche Charaktere in Spielen gesehen werden
Wie lauten die Argumente? Ein weiterer User namens BlackSalander reagierte unter diese Debatte und betonte, dass die Reaktion der Leute deutlich anders wäre, wenn Lae’zel männlich wäre: „Ich bin zuversichtlich, wenn Lae’zel ein Typ wäre, würden die Leute in Ohnmacht fallen, weil er so edgy und so ein böser Junge ist.“ Danach bezog er sich auf Astarion. Mittlerweile wurde der Tweet gelöscht.
„Dragon Age“-Autor David Gaider, der sich mit der Entwicklung von Charakteren auskennt, stimmte dem zu und brachte seine Beobachtungen ein. Er wies auf Twitter darauf hin, dass in der „Dragon Age“-Spielreihe männliche Charaktere in den Fankreisen generell mehr Spielraum und Vergebung erhalten hätten, als weibliche Charaktere.
Hier könnt ihr den Beitrag von David Gaider sehen:
User Joseph Clark mischte sich ebenfalls unter die Diskussion auf Twitter und verglich Lae’zel mit dem beliebten „Dragon Age“-Charakter Morrigan: „Ich habe die ganze Woche darüber nachgedacht. Dieses erste Treffen mit Morrigan ist für ein Rollenspiel wirklich brillant geschrieben. Es tut alles richtig, um Ihnen die Figur sympathisch zu machen, bevor sie ihre dunklere Seite zeigt. Ich glaube nicht, dass sie das mit Lae’zel gemacht haben.“
David Gaider verteidigte Lae’zel mit folgenden Worten:
Es spielt wirklich keine Rolle. Dies gilt nicht nur für Lae’zel, aber in ihrem Fall wäre die Fangemeinde nachsichtiger gewesen, wenn die Figur männlich gewesen wäre. Ich garantiere es.
David Gaider
Wie unbeliebt ist Lae’zel wirklich? Lae’zel wurde von vielen Spielern nicht gut aufgenommen. Statistiken von Larian Studios zeigten, dass sie die unbeliebteste Wahl der erstellten Origin-Charaktere zum Spielen war und in der Romanzen-Wahl ebenfalls schlechter als andere Charaktere abschnitt.
Im Gegensatz dazu sind Gale, Astarion und Schattenherz sehr beliebt. Insbesondere Gale als Charakter zum Spielen und Astarion in der Liebe.
Obwohl Lae’zel zu Beginn des Spiels von vielen Spielern als „schroff“ wahrgenommen wird, enthüllt sich im Verlauf der Handlung ihr starker Charakter. Sie zeigt im Laufe des Spiels durchaus tiefergehende Facetten.
Die Wahrnehmung von Charakteren ist subjektiv und kann durch viele Faktoren beeinflusst werden, darunter persönliche Präferenzen. Es gibt verschiedene Ansichten, wie Spieler Charakter wahrnehmen und bewerten – was letztendlich für Diskussionsstoff sorgt.
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Vielleicht habe ich eine entgegengesetzte bias, alle männlichen Charaktere, die ich getroffen habe (Astarion, Gale, Wyll) waren überhebliche Kotzbrocken, Schwafler, weinende Kletten oder alles davon.
Lae’zel hat am Anfang was von einer großen Schwester, sie hat eine Idee was los ist, einen Plan, und die Power um ihn zu verfolgen.
Opportunistisch wie ich bin musste ich mich ihr einfach anschließen.
Lae’zel ist Bae’zel
Ich mag Lae’zels Charakter auch nicht, aber genau das finde ich gut. Man muss nicht alle mögen, so wie im echten Leben, aber der Unterschied liegt darin wie glaubwürdig ein Charakter geschrieben ist und ich nehme ihr ihre Überzeugungen und Eigenschaften 100% ab. Gut gemacht, Larian ✨
Ich hab Sie leider “versehentlich” getötet. Später hab ich dann bestätigt bekommen (vermutet hatte ich es aufgrund des Covers vom Spiel bereits), dass Sie einer der Hauptcharakter ist. Aber sei’s drum, wird Sie nächstes in Durchgang 2 mitgenommen :-D.
Ich mag rebellische Eigenarten – das gibt dem ganzen mehr Persönlichkeit als Leute die immer zu allem Ja und Amen sagen. Gale dagegen finde ich ziemlich langweilig, und Astarion kann froh sein sein erstes Treffen mit mir überlebt zu haben. Meiner Barbarin eine Klinge an den Hals zu halten war keine gute Idee. Aber den mag ich überhaupt gar nicht. Allein wie der redet – da kräuseln sich mir die Fußnägel wenn der spricht. Allein deshalb setzt der keinen Fuß in meine Gruppe. In keinem Durchgang 😉
Astarion habe ich auch in die Wüste geschickt, direkt beim ersten Treffen. Gale’s stetiges Gejammer ging mir mega auf den Keks also darf er im Lager gammeln, da ich es nicht mehr schaffe ihn zu vertreiben..
Lae’zel und ich sind hingegen absolute Besties, auch wenn wir die selben Entscheidungen oft aus unterschiedlichen Gründen treffen.
Ich find sie bisher die spannendste Figur in Baldur’s Gate 3, weil sie am wenigsten den gängigen Klischees entspricht – zusammen mit Schattenherz vielleicht.
In meinem Spieldurchlauf merkt man auch sehr schnell, wie sie sich verändert.
Ich seh sie, wie eine Figur aus der griechischen Sage, Atalante, die sich nur einem Mann hingeben wollte, der sie besiegt, und dann hat sie aber jahrelang alle Männer besiegt, die Leichen stapelten sich und ihr wurde doch etwas langweilig.
Ich finde es interessant, wie die meist männlichen Spieler auf eine weibliche Figur reagieren, die sich genauso benimmt wie ein Mann. Vielleicht wurde sie deshalb so eingesetzt. Letztlich ist es eben ein Rollenspiel, es geht nicht darum wie ihr mit der Figur umgeht, sondern euer Charakter, und wie sie in die Party passt. Als starken, aber nervigen Charakter, den man mit der Zeit knacken muss, finde ich sie spannend. Dazu ist meiner Figur jemand lieber, bei dem man weiss wo man dran ist, als bei den selbstverliebten und selbstsüchtigen Astarion oder Gale. Die Charaktere machen ein Rollenspiel eben interessant und lebendig, auch die, die man nicht mag.
Also meine ganz persönliche Meinung ist, dass es wieder unnötig auf das Geschlecht bezogen wird. Astarion ist für mich interessanter, weil er halt als Vampir und “Sklave” schon eine interessante Hintergrund Story hat. Lae’zel kam einfach direkt an, wollte mich töten, hat mich rumkommandiert und war immer durchgehend nen Arsch. Wenn das nen Typ gewesen wäre, hätte ich den genau so, nackt den Nautiloid runtergeschubst 😀 Es liegt einfach an der Persönlichkeit. Astarion ist ein komplett anderer Typ von der Persönlichkeit her als Lae’zel.
Lae’zel: Alle sind unter ihr und haben ihr zu gehorchen. Rechthaberisch, alle anderen Rassen sind der Githyanki unterlegen. bla bla bal. Ihre Göttin ist die einzige und diese hat immer Recht. Erst als man es ihr schwarz auf weiß zeigt sieht sie es endlich ein
Astarion: Vampir der Macht haben will. Sadistisch, und auch gerne böse, lockert öfter mal die Stimmung auf und bringt gute Sprüche. Und er ist ein Rogue, welche meine Lieblingsklasse in jedem Game ist 😀
Einer meiner Freunde mag Astarion überhaupt nicht und sagt der sei überheblich ich wiederum mag astarion und Lae’zel aber ich musste Lae’zel töten als sie sich gegen mich gestellt hat würde also eher weniger sagen dass das eine Geschlechter Sache ist sondern mehr eine persönliche Sache wie das man einen Assassinen eher braucht als noch einen frontkämpfer und ja ich würde von beiden schonmal umgebracht trotzdem sind sie verschiedene persönlichkeiten
Selbstverständlich ist das vor allem eine subjektive Meinung, wie bei allem wo es um Geschmack geht. Aber Tatsache ist halt, dass viele jemanden abhängig davon beurteilen, ob es sich um eine Frau oder ein Mann handelt. Die meisten machen das dabei vollständig unterbewusst, aber es wirkt sich halt trotzdem dann darauf aus, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.
Ich glaube ein weiteres Kriterium bzgl Lae’zel ist, dass viele sie äußerlich als eher unattraktiv betrachten. Sie entspricht halt nicht gerade gängigen Schönheitsidealen, während z.b. asterion, gale oder Schattenherz schon gewissen Schönheitsidealen entsprechen. Und zumindest für den ersten Eindruck spielt die Attraktivität einer Person eine sehr große Rolle. Jemand der sehr attraktiv ist für uns verzeihen wir viel eher, als jemand unattraktives. Auch dies passiert unterbewusst.
Wie ein Charakter in eine Handlung eingeführt wird, ist wichtiger als irgendwelche belanglosen Geschlechterfragen.
Wenn das nicht stimmt, muss man die Entwickler fragen, warum sie das extra darauf angelegt haben. Ein merkürdiger Charakter sagt mehr über die Entwickler selbst aus als Reaktionen der Spieler darauf.
Wenn Laezel ein Typ mit Schurkenklasse wäre,
würde sie immernoch im Käfik versauern bis ans Ende aller Tage.
Astarion tut das bei mir jedenfalls.
Ich weiß ja wo er wartet und bin dort nie vorbeigegangen.
Laezel ist Krieger/Kampfmeister und die hauen gut rein.
Nur deshalb darf sie Anfangs in meiner Gruppe bleiben.
Später nach dem Treffen mit ihrer untoten “Göttin”
kriegt sie sich ja ein und wird recht zugänglich.
Edgy Typen kommen mir nicht ins Haus/Team.
So ein Genshin Diluc kann auf level 1 versauern.
Da haben die DA Autoren wohl einen etwas seltsamen Geschmack.
Dir ist schon klar, dass jeder Begleiter jede Klasse haben kann?
Jup kostet nur 100 Gold.
Wenn ich zwischen Kämpfer Laezel und Kämpfer Atarion wählen müsste,
würde trotzdem Astarion in der Wildnis verfaulen.
Gale und Karlach geben “lustige “Barden ab,
wenn sie die Gegner im Kampf verspotten.
Hatte auch keinen bock auf ihren bullshit und als sie dann noch Schattenherz angreifen wollte wegen des Artefaktes war’s bei mir vorbei, dann ist sie durch mysteriöse Umstände gestorben 💁
😅 bei mir war ich schon beim ersten Wiedersehen nach dem Absturz vorbei für Lae’zel. Mein Paladin brauchte die Plattenrüstung, eh ich meine es war eine versehen! 🙄