Horrorfilme sind ein beliebtes Filmgenre, weil sie ihre Protagonisten in Extremsituationen werfen und mit unseren eigenen Ängsten spielen. In Hereditary findet der Schrecken im eigenen Haus statt, wo eine Familie Schreckliches erlebt.

- Erschienen: 2018
- Regie: Ari Aster
- Sub-Genre: Mystery-Horror
Familie kann etwas sehr Schönes sein – oder sich in einen Albtraum verwandeln. Jene aus Hereditary kann ein Lied davon singen, und zwar eines, das von Tod, Trauer, Misstrauen und okkulten Riten handelt.
Nach dem Ableben ihrer Mutter begegnet Annie, die selbst eine Familie mit zwei Kindern hat, in ihrem Haus seltsamen Vorkommnissen. Was als unheimliche Geistergeschichte beginnt, enthält mehrere überraschende Wendungen und überzeugt mit einem langsamen, schleichenden, aber immer intensiveren Horror, der einige erinnerungswürdige Szenen hervorgebracht hat.
Hereditary ist das Paradebeispiel des modernen Horrorfilms, der sich weniger auf billige Jump-Scares konzentriert, sondern eine zermürbende Seherfahrung bietet. Noch dazu war der Film das Debüt von Ari Aster, der uns mit Midsommar einen weiteren, sehr empfehlenswerten Horrorfilm abgeliefert hat.
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