Horrorfilme sind ein beliebtes Filmgenre, weil sie ihre Protagonisten in Extremsituationen werfen und mit unseren eigenen Ängsten spielen. In Ringu kommt der Tod durch das Ansehen eines Videobands, und zwar ziemlich pünktlich.

- Erschienen: 1998
- Regie: Hideo Nakata
- Sub-Genre: Psychologischer-Horror
Im Westen ist das Remake The Ring vermutlich bekannter, doch das japanische Original übertrifft die Neuverfilmung in Sachen Grusel bei weitem. Die Inszenierung ist deutlich unspektakulärer und weniger „Hollywood“, genau das macht sie aber so gut. Der Film weiß mit unheimlichen Bildern und effektiven Schnitten dafür zu sorgen, dass man stets angespannt ist.
Die Geschichte erzählt von einer Videokassette, die von verschiedenen Menschen angesehen wird. Sieben Tage später sind sie tot. Eine Reporterin erhält eine solche Kassette, weil sie den Fall von vier Mädchen untersucht, die auf mysteriöse Weise gestorben sind.
Besonders bekannt geworden ist das Mädchen Sadako (in der US-Verfilmung Samara), welches im Video aus einem Brunnen kriecht und anschließend aus dem Fernsehgerät steigt, um die Person davor zu töten. Ringu erzählt eine klassische Fluch-Geschichte, aber derart effektiv und gruselig hat es kaum ein anderer Film geschafft.
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