Horrorfilme sind ein beliebtes Filmgenre, weil sie ihre Protagonisten in Extremsituationen werfen und mit unseren eigenen Ängsten spielen. In Wenn die Gondeln Trauer tragen müssen Eltern mit einem schlimmen Verlust umgehen.

- Erschienen: 1973
- Regie: Nicolas Roeg
- Sub-Genre: Mystery-Horror
Zunächst mutet dieser Film gar nicht wie ein Horrorfilm an, obwohl er mit einem tragischen Ereignis beginnt, das wohl der größte Schrecken für alle Eltern ist: Ein Kind ertrinkt im Teich des eigenen Garten.
Das trauernde Paar John und Laura fahren einige Zeit später nach Venedig, wo John als Restaurator in einer Kirche arbeitet. Die Reise wird schnell zu einer Herausforderung. Nicht nur leben sich John und Laura immer mehr auseinander, geisterhafte Erscheinungen, Visionen und mysteriöse Unfälle sorgen in den nebeligen Kanälen Venedigs zusätzlich für Unruhe.
Der Film ist sehr ruhig erzählt, was aber nicht über den Grusel hinwegtäuschen sollte, der sich mit der Zeit aufbaut. Es geht darin viel um Trauerbewältigung, Geister und unsichtbare Dimensionen, die hinter jener liegen, die wir mit bloßem Auge sehen. Nicht umsonst heißt dieses atmosphärische Meisterwerk im englischen Original Don’t Look Now.
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