Diablo 4 ist sich unsicher über sein Endgame – Spieler haben klaren Wunsch

Das Team von Diablo 4 ist sich nicht sicher, ob es ein „Ende“ geben soll oder ob Spieler einfach immer weiter spielen. In der Community findet sich eine klare Antwort auf diese Frage.

Was ist das Endgame in Diablo 4? Über die Entwicklung von Diablo 4 sprechen die Entwickler von Blizzard offen mit den Fans. Man wandte sich jetzt an die potentiellen Spieler und fragte sie, ob das Charakterstufen- und Erfahrungspunkte-System endlich oder unendlich sein soll.

Da sei man sich bei Blizzard noch nicht sicher.

Welche Probleme sieht Blizzard? Ein Fortschrittssystem ohne klares Ende sorgt für Bedenken, weil es durch den neuen Machtgewinn die Power anderer Faktoren überschatten würde. Doch Entwickler könnten kontrollieren und steuern, wie viel Macht so ein System den Spielern geben würde, schreiben sie im Blog.

Diablo 3 Paragon
Ein Einblick in die Stärkungseffekte des Paragonsystems in Diablo 3

Wie läuft es aktuell? In Diablo 3 ist es aktuell so, dass man seine Klasse auf das maximale Level von 70 spielt und dann weiterhin Erfahrungspunkte für ein Paragonsystem sammelt, das den Charakter stärkt. Da steigert man Werte wie kritische Trefferchance, Angriffstempo oder auch die Zähigkeit des Charakters. Doch so ein System, das den Charakter immer weiter noch stärker macht, wollen viele Spieler nicht in Diablo 4 sehen.

Spieler wünschen sich ein klares „Ende“

Die Suche nach Feedback nehmen die Spieler gerne an und äußern sich laut dazu, wie das Ende von Diablo 4 ihrer Meinung nach aussehen soll und was für ein „endliches“ Spieldesign spricht.

Auf Reddit schreibt Nutzer Ulmaguest:

Bezüglich des endlichen vs. unendlichen Fortschritts: Paragon ist ein Müll-Design. +5 auf den Hauptwert ist unspektakulär und fadenscheinig. Und +.0001 % Krit pro Level oder Angriffstempo wären genauso fadenscheinig, wenn das die neue Idee wäre. Schlimmer noch, es übertrifft schließlich alle Gegenstände, die du findest, weil es für immer skaliert und sowohl Zähigkeit als auch Schaden bietet … für immer.

Sie sagen, dass sie kontrollieren können, wie viel Power etwas gibt und das ist auch gut so. Aber ein unendliches System schreit einfach nach einer lästigen Pflicht und nimmt den Fokus vom besten Teil eines Diablo-Spiels: Der Jagd nach Gegenständen.

Diablo 1 und 2 hatten KEINEN unendlichen Fortschritt. Werte auf Ausrüstung hatten Grenzen. Diablo 3 hat dies mit Paragon geändert und ist damit schlechter dran.

Ulmaguest auf Reddit

Ein anderer Nutzer schreibt auf Reddit, dass er auf ein endliches Fortschrittssystem hofft und Blizzard nicht wieder das Paragon-System bringen würde. „Ich persönlich mag das Gefühl, wenn man einen Charakter ‚abgeschlossen‘ hat und dann zu einer neuen Klasse oder einem anderen Build wechselt“, schreibt Jointed_Snake auf Reddit.

Diablo 4 Titel 5

Was spricht gegen unendlichen Fortschritt? Spieler sprechen sich deutlich gegen einen Fortschritt aus, der niemals endet. So etwas will man zum Release von Diablo 4 nicht.

„Ein Rennen ohne Ziellinie, ein Berg ohne Spitze. Diese Sachen werden nach einem bestimmten Punkt langweilig und bedeutungslos. Es muss ein Ende geben, das Leute als Ziel haben können, selbst wenn es weit nach dem kommt, was die meisten erreichen. Das Verfolgen und Erreichen solcher Ziele fühlt sich besser an und ist denkwürdiger“, schreibt DegenBaka in seinem Thread auf Reddit.

Darauf antwortet ein anderer Spieler, dass ein endliches Fortschrittssystem am besten ist, weil man nach Erreichen des Endes fast gleich auf mit den Spielern ist, die es schon lange vor einem erreichten. Außerdem sei das Balancing einfacher, wenn man es um solch ein System designt.

Auch bei uns auf MeinMMO wird über das System geredet. Unser Leser Luriup schlägt vor, das Max. Level in weite Ferne zu rücken, ähnlich, wie es bei Diablo 2 Classic der Fall war. „Lord of Destruction ging schon viel zu schnell“.

So ähnlich sieht das auch ein Twitter-Nutzer. Er schreibt, dass es kein zweites Level-System geben soll. Dafür ein Max-Level, das kein „Muss“ ist.

Tronic48 schreibt bei uns auf MeinMMO: „Ich bin für ein System, wie es GW2 hat. Ein Level Cap zum Beispiel auf 100 und dann Spezialisierungen. Das Ganze noch hoch skalieren, je mehr Spieler, desto stärker der Feind.“

Eine Alternative für ein Paragonsystem: Ein Twitter-Nutzer schlägt vor, dass man das Paragonsystem ja wiederverwerten könne, aber es solle den Charakter nicht stärken. So könnte man damit kosmetische Gegenstände wie Flügel oder Potraits freischalten.

Was wünscht ihr euch vom Endgame und Fortschrittssysten in Diablo 4? Sollte das ein erreichbares „Ende“ haben oder unendlich laufen, wie beim Paragonsystem in Diablo 3?

Das halten die Original-Entwickler von Diablo jetzt vom neuen Diablo 4
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Koronus
Koronus
14 Tage zuvor

Von mir aus könnte es ein endliches sein, an dem man locker ein paar Jahre lvlt wie bei TESO oder PoE wie ich es verstanden habe. Es muss halt nur ein Ende haben ganz gleich ob dies bei 1 oder bei 10 Jahren zocken erreichbar ist.

Sunface
Sunface
14 Tage zuvor

Finde ich gut wie sie das machen. Sie setzen sich noch gute 2 Jahre bis Release(geschätzt) in denen sie Feedback der Spieler zu bestimmten Themen betrachten. Ich glaube das wird mal wieder ein richtig gutes Suchtspiel.

Namma
Namma
14 Tage zuvor

In wow reagieren sie auf den unendlichen artefaktmachtgrind, weil es äußerst unbeliebt war. Und in diablo 4 wissen sie es nicht?…..

Ich persönlich habe lieber ein Ende und jage dann mit Max lvl besonderen items hinter her. Hier sollten Sie ansetzen und nicht alles in 2 Tagen erfarmbar machen.

p1d dly
p1d dly
14 Tage zuvor

So wie in D2 sollts sein inklusive Charakterentwicklung. Denn es ist ja nicht nur das Paragonsystem an sich, welches ein neurollen eines Chars sinnfrei gemacht hat, sondern eben auch die Tatsache, dass man sich bei frei würfelbaren Skills nur innerhalb seiner Klasse befand.

So wie in D2 wars doch ganz nett. 100L max, Builds, die auf L90 rum ausgeskillt sind und kein Reskillen (und damit auch bewusst den Frust mitnehmen, wenn man sich verskillt)

Tobias Dettmering
Tobias Dettmering
14 Tage zuvor

Und dann wieder neu anfangen? Nein danke! Ich investier doch nicht Stunde um Stunde um dann am Ende zu merken ne funzt nicht!

Luriup
Luriup
14 Tage zuvor

Ich hatte genau einen verskillten Charakter in Diablo 2,
dass war mein erster.
Den habe ich mit 66 eingemottet und mir dann vor jedem neuen Gedanken gemacht,
was ich mitnehmen will an skills und was nicht.
Klappt wunderbar.

Dieses permanente umskillen in D3 hat den Wiederspielwert für mich drastisch verringert.

p1d dly
p1d dly
13 Tage zuvor

Das war nunmal der Charme an Diablo 2.

Keragi
Keragi
14 Tage zuvor

„Lord of Destruction ging schon viel zu schnell“ Okay die aussage finde ich interessant, also in meiner Jahrelanger Diablo 2 Spielzeit habe ich nur eine Handvoll Telesorcs und Enigma Hammerdins gesehn die das lvl 95-98 gesteift haben und das waren Baalrunbots die 24/7 on waren. Klar gab es in der Ladder 99er aber habe nie einen im Spiel selber getroffen, die aussage klingt allerdings so als ob es ein leichtes war das max lvl zu erreichen die meisten haben ihren char auf so ca. auf lvl 90 ausgerichtet jedenfalls habe ich es so empfunden wenn man sich die ganzen builds… Weiterlesen »

Luriup
Luriup
14 Tage zuvor

Der erste 99er in LoD war eine Blizzsorc nach einer Woche.
Ich hatte mit Assassine begonnen,bin dann aber auf Firesorc umgestiegen.
Ging relativ flott bis 99.
Landete glaube noch auf Platz 214 in der Ladder.
Es wurde ja nur Hölle/Akt5 die Verteidigung der Stadt gefarmt.
10min mit 8 Player und nächstes Spiel.
Im Vergleich zu D2 Classic wo man tausende Stunden wohl hätte investieren müssen,
ging das in LoD wie von selbst.

TJ
TJ
15 Tage zuvor

Ich hoffe Blizzard wird da kreativ. Was ich mir aber sehr wünsche, wäre eine gewisse lineare Progression die ich mir erarbeiten kann und nicht wie es aktuell ist. Ich quäl mich durch die unteren Stufen, kriege das letzte Set-Item und wechsel vom Trabant auf nen Bugatti Chiro.

Plague1992
Plague1992
15 Tage zuvor

Blizzard wird doch niemals mehr ein endliches Design hinbekommen. Wenn sie eines können dann ist es hinten ne 0 dranzuklatschen damit die Spieler wieder für 3 Monate Freude am Spiel haben. So war es seit jeher bei WoW und bei Diablo 3 noch schlimmer. Würden sie ein endliches Design machen wie in Diablo 2 lvl 100 z.b. Wo man mehrere tausend Stunden investieren müsste um dies zu erreichen, dürften sie nie an der powerspirale rumkurbeln da man ansonsten schneller stärkere Gegner tötet, die mehr exp geben etc. und dann ist man irgendwann binnen weniger Stunden lvl 100 und damit das… Weiterlesen »

Mr. Snaikes
Mr. Snaikes
15 Tage zuvor

Warum nicht so wie bei PoE ? Gegenstände so richtig Rare machen, bzw. gute Gegenstände ordentlich rare machen. Auktionshaus bzw. ein Handelsystem muss unbedingt wieder kommen, ansonsten verliert es den Wert wenn man nen richtig geiles Item droppt und das Geld hat sowie so keine Bedeutung.

Deus
Deus
15 Tage zuvor

Ich werf jetzt einfach einmal eine Idee in den Raum, aber warum nicht ein System bei dem man die Gegner stärker macht? Je mehr „Paragonlevel“ man verteilt um so stärker die Feinde. Man könnte bestimmen ob sie mehr Leben, mehr Schaden, mehr Krit, usw. haben sollen. Allerdings würde es nicht mehr Exp geben. Das wäre dann halt eine Beschäftigung für all jene denen es zu leicht ist und die Gear farmen wollen.
Denn auch wenn es mittlerweile weiß der Teufel wieviele Qual-Stufen gibt, so ist der Schwierigkeitsgrad doch begrenzt.

Keragi
Keragi
14 Tage zuvor

wenn man aber lootpech hat, überlvlt ist aber mein equip crap ist hätte ich ein problem :/

Deus
Deus
14 Tage zuvor

Nicht zwingend! Genau wie beim jetztigen „Paragonsystem“ könnte man eine Funktion einbauen um die Punkte zurückzusetzten, dadurch könntest du den Schwierigkeitsgrad anpassen. Und man ist ja nicht gezwungen die „Paragonlevel“ zu verteilen.

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