Seit dem 28. April 2026 um 1 Uhr nachts ist mit Lord of Hatred die zweite Erweiterung von Diablo 4 live und mit ihr eine neue Klasse spielbar. Nur wenige Stunden nach Release wollen die ersten Spieler schon die Top-Builds kennen und ernten Augenrollen.
Seit dem – mehr oder weniger flüssigen – Start von Lord of Hatred heute Nacht haben sich viele Spieler direkt in die neue Erweiterung gestürzt. Sie spielen gerade die Kampagne oder sind, wie einige der schnelleren Spieler, schon im Endgame angekommen.
Die meisten befinden sich jedoch noch in der Levelphase und probieren den Warlock aus, die neue Klasse von Diablo 4. Abgesehen von einem winzigen Teil der Community hat den noch nie jemand vorher gespielt.
Entsprechend sind einige Leute nun auf der Suche nach einem Build zum Leveln und zum Spielen, darunter ein Nutzer auf Reddit. Der meint: er habe bei den Streamern gesehen, dass die gerade einen Grauensklauen-Build spielen.
Im Moment gilt der Build unter Experten als einer der stärksten für den Hexenmeister. Den Grauensklauen-Build finde er aber langweilig und hätte gerne andere Vorschläge: „Es nervt, dass die Meta für eine brandneue Klasse langweilige Spam mit mittelmäßigen Visuals ist.“ Damit stößt er auf nicht viel Liebe.
„Bei ‘Alle Streamer’ bist du falsch abgebogen“
Der entsprechende Thread hat nicht viele Antworten, aber einen eindeutigen Konsens: Statt sich auf Streamer und deren Builds zu fokussieren, solle er einfach spielen und sich selbst anschauen, was der Warlock so zu bieten hat:
Spiel das verdammte Spiel lmao. Bei „Alle Streamer“ bist du falsch abgebogen. Schau dir an, welche Skills spaßig aussehen und nutze sie verdammt nochmal.
Greatsnes auf Reddit
Andere Nutzer stimmen zu und meinen: Einfach mal ausprobieren und dann selbst entscheiden, welche Spielweise für einen am besten geeignet ist. Die Klasse sei schließlich gerade erst herausgekommen.
Tipp: Filtert einfach nach Schlagwörtern
Einen vollständigen Build liefern wir euch deswegen ebenfalls nicht, aber einen Tipp, der schon im Vorfeld geholfen hat. Beim Anspielen von Lord of Hatred sind schließlich viele Stunden rein in das spaßige Gameplay des Hexenmeisters geflossen.
Im Skilltree sind die Skills zwar farblich kodiert, ihr habt aber auch die Möglichkeit, nach Schlagworten zu suchen. Die meisten Fähigkeiten haben bereits verschiedene Kategorien wie Dämonenkunde oder Okkult sowie Effekte wie „ausweiden“ oder „verhext.“
Grundsätzlich könnt ihr den Warlock deswegen wie einen „Malen nach Zahlen“-Charakter spielen. Sucht euch ein Schlüsselwort aus, das ihr cool findet und filtert danach. Dann wählt ihr die Skills, die aufleuchten und hangelt euch den Skilltree beim Leveln entlang. Ein paar Hilfestellungen:
- Für klassische Minion/Beschwörer-Builds eignen sich „Dämonenkunde“, „Herbeirufen“ und „Geringer/Großer Dämon.“
- Wollt ihr selbst zur dämonischen Waffe werden, filtert nach den Worten „Dämonenkunde“, „Dämonengestalt“ und „Erzfeind.“
- Caster-Builds, die mehr an einen Höllen-Zauberer erinnern, baut ihr mit „Okkult“ und „Abgrund“ für Schatten- oder „Höllenfeuer“ für Feuer-Builds.
Mit dieser Auswahl landet ihr vielleicht nicht im Top-Tier, aber ihr lernt die Klasse kennen. Und genau das ist ein wichtiger Punkt, wie andere Spieler schon festgestellt haben.
Neue Skills und Skilltrees sorgen für Verwirrung
Zusammen mit Lord of Hatred hat Blizzard sämtliche Skilltrees in Diablo 4 verändert. Das gilt für alle Klassen im gesamten Spiel, selbst ohne die Erweiterung. Gerade Veteranen müssen sich so zwar etwas umgewöhnen, aber da sich alles erst sukzessive freischalten lässt, wird Skill auswählen grundsätzlich intuitiver, zumindest beim Leveln.
Der Hexenmeister hat jedoch als besondere Mechanik die Seelensplitter-Dämonen. Mit denen erhält er ab Stufe 15 vier große Dämonen, die er über neue Skills beschwören kann. In einem weiteren Reddit-Thread zeigt sich ein Nutzer verzweifelt, weil er nicht weiß, wie er mit diesen zusätzlichen Skills umgehen soll. Schließlich passen die nicht auf die Skillbar.
Hier gilt allgemein, wie andere Spieler ebenfalls raten: Nutze sie, wenn du willst oder eben nicht, wenn sie nicht in den Build passen. Die meisten dieser Seelensplitter-Dämonen ordnen sich thematisch Builds zu, sodass ihr recht genau wisst, welchen ihr nehmen solltet, wenn ihr ihn nutzen möchtet.
Lord of Hatred kommt, abgesehen von den stellenweisen Verwirrungen, gut an und insbesondere der Warlock bekommt immer wieder Lob ab für sein Klassen-Design. Speziell die Story bekommt dickes Lob ab, was uns auch beim Anspielen schon aufgefallen ist. Und dabei lässt sich die Erweiterung nicht mal viel Zeit, denn schon im ersten Cinematic wird’s… hart: Blizzard „entfernt“ einen wichtigen Charakter aus Diablo 4 mit Lord of Hatred, löst Debatte um die Story aus
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