Destiny: Wie der Schmelztiegel das PvE zerstört – Hüter sind sauer

Bei Destiny flammt große Kritik an Bungie auf: Für Destiny 2 sollen PvE und PvP besser getrennt werden. Denn alle PvP-Nerfs gehen auf Kosten des PvEs.

Die Schicksalsbringer ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Da das Palindrom oder die Eyasluna in den vergangenen Monaten so dominant im Schmelztiegel waren, reagierte Bungie mit Nerfs, die alle Handfeuerwaffen betrafen. Eben auch die Schicksalsbringer. „Jahr 1“-Gefühle wollen mit dieser Wumme in Jahr 3 nicht mehr so richtig aufkommen.

destiny schicksalsbringerMit ähnlichen Worten zieht zurzeit ein Redditor die Hüterschaft auf seine Seite. Er stellt fest, dass nach all den Nerfs und Balance-Anpassungen der letzten Jahre im PvP das PvP noch immer nicht optimal sei, dafür aber das PvE gehörig unter den Änderungen litt. Das PvE musste den Preis dafür bezahlen, dass Bungie keine ordentliche Balance im Schmelztiegel hinbekommt, so der User. Innerhalb weniger Stunden konnte er mit dieser Aussage über 3000 Upvotes erzielen.

Neben der Schicksalsbringer lassen sich noch beliebig weitere Beispiele auflisten, die den Änderungen zum Opfer fielen. Seien es zahlreiche Spezialwaffen, sei es der Extrem gute Rat oder sei es der Raketenwerfer „Die Wahrheit“. In Jahr 1 fühlten sich die Waffen im PvE noch besonders und mächtig an – heutzutage ist kaum noch eine Waffe wirklich „exotisch“ und einzigartig. Die einstige Spielerfahrung wurde zerstört und „totgenerft“, lautet die Kritik. Destiny-PvP

In Destiny 2 muss das besser werden

Damit notwendige Anpassungen im PvP keine so verheerenden Auswirkungen mehr auf das PvE haben, fordern viele Hüter für Destiny 2 eine strikte Trennung der beiden Bereiche. Für Destiny 1 kommt diese Trennung zu spät, das ist klar, aber für Destiny 2 könnte diese Umsetzung realistisch sein.

Das Balancing soll nicht mehr auf Kosten des PvE-Bereichs gehen. Stattdessen sollen die Entwickler die beiden Bereiche indivuell behandeln und auf deren Bedürfnisse einzeln eingehen. Außerdem wird verlangt, dass sie nicht immer gleich eine gesamte Waffengattung, sondern nur die „Problemfälle“ anpassen. Man wünscht sich hier für die Zukunft eine Besserung, dass Bungie mehr Feingefühl beweist.

Das Interessante dabei ist: Bungie hat schon gezeigt, dass bezüglich Waffen-Balancing eine Trennung von PvE und PvP möglich ist. destiny-action-shot-hüter

Bungie hat schon gezeigt: Es geht

In Jahr 1 wurde ein umfangreicher Waffen-Balance-Patch (1.1.1) veröffentlicht, der unter anderem die Neuerung brachte, dass die Schrotflinten 100% mehr Schaden anrichteten. Dieser gewaltige Buff galt jedoch nur für das PvE, da man bemerkte, dass in den PvE-Aktivitäten kaum ein Hüter zur Shotgun griff. Im Schmelztiegel hingegen gab es keinen Damage-Buff.

Warum Bungie diese Vorgehensweise nicht fortgesetzt hat, ist vielen unerklärlich. Man munkelt, dass dadurch auch im PvE eine gewisse Abwechslung eintreten soll und gegen OP-Wummen müsse man schließlich auch im PvE etwas tun. Dennoch vertreten viele Hüter die Meinung, dass Bungie mit all diesen PvP-bezogenen Nerfs mehr Schaden als Gutes im PvE anrichtete.

Das „Schicksalsbringer-Jahr-1“-Gefühl wird wohl für immer im Jahr 1 bleiben.

Wie seht Ihr dieses Thema? Hat die Community eine Mitschuld, da sie ständig über das PvP jammerte und Anpassungen forderte, oder hätte Bungie einfach von Anfang an PvE und PvP trennen sollen?


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Autor(in)
Quelle(n): reddit
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