Destiny: Schmähung – Was kann die Schrotflinte in Jahr 2?

Beim MMO-Shooter Destiny ist die Schmähung ein Klassiker unter den exotischen Waffen. Was kann die vollautomatische Schrotflinte in Jahr 2?

In Jahr 1 war die Schmähung phasenweise beliebt, hatte aber ohne Messsucher und Sardinenbüchse nicht denselben Einfluss aufs PvP wie die gefürchteten Jahr-1-Pumpen, allen voran Fellwinters Lüge. Die populärsten Schrotflinten konnten mit hoher Reichweite überzeugen. Mittlerweile hat man diese „Snipe-Schrotflinten“ entfernt. Wie stark ist die Schmähung nun?

Wie kommt man an die Schmähung ran?

Im ersten Jahr gab es die Schmähung in Destiny über einen exotischen Beutezug. So gibt es sie in Jahr 2 nicht mehr. Spieler können sie, wenn sie eine Jahr-1-Variante haben, aus ihrer Sammlung ziehen. Oder Hüter erhalten die Schmähung als zufällige Belohnung in Jahr-2-Aktivitäten (durch Drei der Münzen erhöht sich die Chance). Zu den möglichen Fundorten zählen der Raid Königssturz, der Dämmerungs-Strike oder auch das PvP. In dieser Woche verkauft sie sogar Xur.

Was macht die Schmähung in Destiny aus?

Die Schmähung ist in Destiny ist sozusagen die „ultimative, klassische“ Schrotflinte, die auf Nahdistanz durch eine Kombination aus relativ hoher Feuergeschwindigkeit und Vollautomatik Gegner wegbruzzelt, sogar wenn die in ihrer Super sind. Die Waffe richtet Solarschaden an.

Destiny-Schmaehung

Die entscheidenden Perks sind:

  • Schmähung – Diese Waffe regeneriert Munition – ein Magazin aus 4 Schuss alle 30 Sekunden
  • Vollautomatik – Ein zweischneidiges Schwert, auf der einen Seite kann man bei 4 Schuss im Magazin im Ballerrausch schon mal einzelne Schüsse verschwenden, zum anderen erhöht es in den typischen Situationen „Gegner direkt vor mir“ die Chance mit Folgeschüssen rasch zu töten – und wenn der Gegner eine halbe Sekunde eher tot ist, hört er eine halbe Sekunde eher auf, zurückzuschießen. Gute Sache!
  • Letzte Runde – Das letzte Geschoss jedes Magazins verursacht Bonus-Präzisionsschaden
  • Abgeschickt – Erhöhte Reichweite und Präzision, schwerer zu handhaben. Verringerte Munitionstragefähigkeit
  • Feldchocke – Höhere Reichweite und Schlagkraft. Erhöhter Rückstoß.

Die Idee bei der Waffe ist, dass man möglichst nahe an Gegner rankommt, um die dann im Dauerfeuer umzupusten: Ihnen soll Schrot, keine dummen Ideen durchs Köpfchen schießen.

Das Ding macht mit allen Perks richtig Schaden, hat aber einen enormen Rückstoß. Auf solche „Ich pack die in der Mitteldistanz“-Experimente sollte man sich da nicht einlassen.

Bei Schrotflinten gilt dasselbe wie beim Immobilienkauf: Es kommt auf drei Sachen an. Die Lage, die Lage, die Lage. Wenn Ihr die Schmähung in die richtige Position bringt, dann regelt die auch (wie die coolen Kids auf der Straße sagen). Aber an diese Stelle muss die Waffe erst einmal gebracht werden – das ist Euer Job. Schrotflinten sind etwas für Spieler, die auf einen schnellen, dynamischen Spielstil stehen und den Gegner flankieren und überrennen.

Lohnt sich die Waffe im PvE und PvP?

Im PvE kann man die Schmöhung wohl nicht empfehlen. Jedenfalls nicht Hütern, die eine große Auswahl an Waffen haben. Da spielen in der ersten Liga andere Waffen wie Zhalo Supercell, Schwarze Spindel oder auch das Schwert.

Destiny-Invective-Lore

Die natürliche Umgebung für die Waffe ist der Schmelztiegel. Da hat sich die Schmähung einen Ruf als Killer-Waffe verdient. Es ist nicht der beste Ruf, weil Schrotflinten-Spieler bei ihren Opfern nicht gerade wahnsinnig beliebt sind. Aber die Waffe ist effektiv und man kann damit starke Runden spielen, wenn man denn weiß, wie man an die Gegner herankommt.

Gerade auf „kleinen Karten“, wie sie etwa in den Prüfungen von Osiris häufig vorkommen, ist die Schmähung eine Macht. Wer im Schmelztiegel diesen „Nah und Persönlich“-Spielstil schätzt, sollte unbedingt zugreifen.

Was haltet Ihr von der Schmähung?

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