„Kein Platz für Touristen in Destiny 2“, sagt Bungie zu Massen-Events

Im Vorfeld zur Forsaken-Erweiterung verriet Bungie auf der Gamescom, warum es in Destiny 2 keine groß angelegten Events für Gruppen jenseits der aktuellen Größen  geben wird.

Dawid Hallman, der Chef von Mein MMO, hatte auf der Gamescom die Gelegenheit, dem Communications Director David „DeeJ“ Dague und Steve Cotton, dem Chef von Destiny 2: Forsaken, einige Fragen zu stellen. Im Interview erklärte Bungie, warum es keine Large Scale Events bei Destiny 2 geben wird.destiny_2_edz_public_event_04

„Es gibt keine Touristen in der Welt von Destiny“

Large Scale Events sind Aktivitäten, bei denen beispielsweise 20 oder mehr Hüter gegen einen Boss kämpften. Wir fragten Bungie, ob sowas für die Zukunft von Destiny 2 geplant ist.

Jeder Hüter ist wichtig: Daraufhin ergriff DeeJ das Wort und unterstrich zunächst die Philosophie hinter Bungies Ansatz.

„Eines der Dinge, an denen wir stets festhalten, wenn wir über Destiny sprechen, ist, dass jeder Spieler einen äußerst wichtigen Bestandteil aller Action-Momente verkörpert.“, so der Community Manager.

Doch genau dieser Ansatz würde den Worten von DeeJ zufolge in einem so groß angelegtem Event leicht verlorengehen.

„In einem solch großen Kampf wäre es jedoch leicht, sich in all der Action verloren zu fühlen. In einem öffentlichen Event schaut man auf jeden einzelnen Hüter, der Euch dabei hilft. In einem Raid muss jedes Team-Mitglied seine Höchstleistung abrufen, eine bestimmte Funktion einnehmen, seinen Job machen. Und dadurch fühlt sich jeder Destiny-Spieler wichtig an. Jemand verlässt sich auf ihn. Man läuft nicht Gefahr, einfach im Hintergrund zu verschwinden.“Träumende-Stadt-Destiny

Mit seiner Philosophie will Bungie also das Gefühl aufrechterhalten, dass jeder Hüter wichtig und besonders ist. Bei der aktuellen Gruppengröße zählt gerade bei Endgame-Aktivitäten der Beitrag jedes einzelnen Hüters. In einer größeren Gruppenkonstellation wäre dieses Gefühl nicht mehr gegeben.

Kein Mitschleifen von Ballast: Zudem ist es seitens Bungie auch durchaus gewollt, dass bei anspruchsvollen Aktivitäten jeder seinen Beitrag leisten muss und eine klare Aufgabe innerhalb des Teams hat. Spieler sollen nicht einfach mit Hilfe einer großen Gruppe durchgezogen werden. Dazu fand DeeJ die Abschluss-Worte.

„Ich hatte Leute, die sagten mal zu mir: Hey, pass auf. Wir können Dich in den Raid mitnehmen. Aber Du wirst Deinen Teil dazu beitragen müssen. Es gibt eben keine Touristen in der Welt von Destiny.“

Übrigens: Heute Nachmittag gibt es einen neuen Forsaken-Trailer. Lasst ihn Euch nicht entgehen.

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