Destiny 2 will größte Gambit-Schwäche schon zum Launch beheben

Vorzeitiges Verlassen von Gambit-Spielen wird ab dem Launch der Forsaken-Erweiterung für Destiny 2 geahndet. Außerdem wird dann auch die „Join-in-Progress“-Funktion aktiviert. 

Am vergangenen Wochenende konnten sich zahlreiche Fans selbst ein Bild vom neuen PvEvP-Modus Gambit machen. Dabei hat sich auch eine große Schwäche offenbart, die Bungie allerdings bereits zum Forsaken-Release am 4. September fixen wird.

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Join-in-Progress und Strafen für vorzeitiges Verlassen von Gambit-Matches

Im Laufe der Gambit-Demo kam eine signifikante Schwäche zum Vorschein, die von der Community energisch kritisiert wurde.

Zu viele Quitter in Random-Teams: Entwickelte sich ein Gambit-Match nicht unmittelbar nach den Vorstellungen einiger Mitstreiter, so kam es sehr häufig dazu, dass einzelne oder auch mehrere Hüter das zurückliegende Team verlassen haben – und das bereits zu Beginn oder im Verlauf eines Matches.

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Das Problem: Da jedes einzelne Trupp-Mitglied im neuen Gambit-Modus wichtig ist und seinen Beitrag leisten muss, ist eine Unterzahl sofort spürbar und fällt schwer ins Gewicht. Zudem war es während der Demo nicht möglich, das Team in Unterzahl während einer laufenden Partie mit anderen Spielern wieder aufzufüllen. Das Match war dann im Prinzip für das zurückliegende Team gelaufen, sobald jemand das Spiel bewusst oder durch einen Disconnect verlassen hat.

Die Lösung: Nun kündigte der Gambit-Lead Robbie Stevens auf Twitter an, dass man diese Problematik bereits zum Launch von Forsaken angehen will. Man sei sich bewusst, dass die Balance unter dieser Problematik leidet.

Deshalb sollen Spieler, die das Match vorzeitig verlassen, ab dem 4. September mit Strafen belegt werden. Auch die „Join-in-Progress“-Mechanik, die während der Demo nicht aktiv geschaltet war, soll dann zum Einsatz kommen.

Was bedeutet das für die Spieler? Die Unterzahl-Problematik soll mit diesen Maßnahmen auf ein Minimum reduziert werden. Spieler, die aufgrund eines Disconnects rausgeflogen sind, werden die Chance haben, erneut ihr Team zu joinen – auch während eines laufenden Matches. Sollte das nicht klappen, wird das Team durch Matchmaking mit anderen Hütern aufgefüllt, die sich in der Spielersuche befinden.

Zwar ist Stevens nicht im Detail darauf eingegangen, wie die Strafmaßnahmen für das vorzeitige Verlassen eines Gambit-Matches aussehen sollen, doch denkbar wären hier ein temporärer Ausschluss von der Aktivität oder eine Abstufung im Ruchlosigkeits-Rang. Es wird sich jedoch erst noch zeigen müssen, ob die Härte der Strafen die Spieler tatsächlich davon abhalten kann, verloren geglaubte Matches frühzeitig zu verlassen.D2_Forsaken_Gambit_11

Übrigens: Spieler, die durch einen Disconnect ein laufendes Spiel verlassen haben, sollten sich dabei keine Sorgen machen. Eine Strafe ist hier unwahrscheinlich. Denn bereits in einem früheren Statement hat Bungie betont, dass ihre hauseigenen Analyse-Tools einen guten Überblick unter anderem darüber verschaffen, ob jemand durch Netzwerkfehler oder absichtlich ein laufendes Match verlässt.

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