Warum Ihr bei den größten Bossen in Destiny 2 den Granatwerfer Anarchie auspacken solltet

Der exotische Granatwerfer Anarchie zählt zu den interessantesten Waffen in Destiny 2. Ein findiger Spieler hat nun herausgefunden, wie sich der Schadensoutput bedeutend steigern lässt. Es gibt allerdings eine Einschränkung.

Wie funktioniert die Anarchie? Der exotische Granatwerfer ist in seiner Funktionsweise einzigartig. Abgefeuerte Granaten bilden ein Netz untereinander, in dessen Reichweite Gegner konstant Schaden bekommen. Die Granaten werden untereinander verbunden und richten innerhalb ihres verlinkten Areals Schaden an.

So funktioniert der Trick: Anstatt die Granaten miteinander zu verbinden, müsst Ihr dafür sorgen, dass jede Granate für sich allein Schaden anrichtet. Wenn mehrere Granaten miteinander verbunden werden, richtet Ihr nur einmal Schaden in dem Feld an, was zwischen den Granaten entsteht. Sind die Granaten jedoch weit genug voneinander entfernt, findet keine Verbindung statt und ihr richtet für jede Granate einzeln Schaden an, also deutlich mehr.

Der Redditor Taizu- hat nun zufällig in einem Video gesehen, wie ein Spieler es schafft, den Storyboss Xol zu besiegen, ohne dass dieser auch nur zu einer einzigen Aktion fähig war. Genutzt hat dieser Spieler die Anarchie, allerdings auf eine Art und Weise, die von Bungie so sicher nicht vorgesehen war.

Das grundsätzliche Prozedere könnt Ihr Euch im folgenden Video ansehen. Da Xol in Bewegung ist, muss der Spieler nicht einmal genau zielen, um sicherzustellen, dass die Granaten nicht untereinander connecten.

Damit Ihr wirklich eine Erhöhung des Schadens feststellt, dürfen maximal zwei Granaten miteinander verbunden sein. Die übrigen abgefeuerten Projektile dürfen untereinander nicht verbunden sein.

Auf diese Weise könnt Ihr den Schadensausstoß bedeutend erhöhen, wodurch die Anarchie wieder eine relevante Alternative sein dürfte, wenn es gegen dicke Bosse geht. Die ganze Sache hat allerdings einen klitzekleinen Haken.

destiny 2 morgeth
Ein passendes Opfer für die Anarchie – Morgeth

Diese Einschränkung gilt für den Anarchie-Trick: Um sicherzustellen, dass die Granaten sich nicht untereinander verbinden, müsst Ihr erst einmal ein so großes Ziel finden, dass Ihr bestimmte Punkte anvisieren könnt, ohne das eine Verlinkung zwischen den Granaten entsteht.

Der Trick wird demnach mutmaßlich nur bei dem schon angesprochenen Xol sowie Argos, Morgeth, Riven und Gahlran funktionieren. Alle anderen Ziele sind schlicht zu klein. Allerdings könnte mit der neuen Erweiterung Shadowkeep durchaus ein Gegner dabei sein, der groß genug ist, um den Trick anwenden zu können.

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Ebenfalls groß genug für den Trick – Riven

Übrigens verbinden sich keine Granaten unterschiedlicher Spieler. Ein volles Raid-Team bestehend aus sechs Leuten kann theoretisch von diesem Trick profitieren. Einfach sechs Granaten auf unterschiedliche Stellen abfeuern, zu einer anderen Top-DPS-Waffe wechseln und weiter Schaden machen. Die Granaten erledigen den Rest.

Kanntet Ihr den Trick schon und habt ihn bereits ausprobiert?

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Quelle(n): Reddit
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