Dead by Daylight: Die Bodenluke (Hatch) wird massiv generft

Dead by Daylight ändert eine ganze Menge am Spiel. Todesbote und Seuche werden überarbeitet – und die Bodenluke extrem generft.

Die Entwickler von Dead by Daylight sprechen ausführlich über die Zukunft des asymmetrischen Horror-Spiels. Dabei werden sie sogar recht konkret und gehen einige der größten Probleme an. Nachdem vor einigen Tagen schon Überarbeitungen für den Fallensteller und das Gespenst angekündigt wurden, folgen nun zwei weitere Anpassungen: Todesbote (Deathslinger) und Seuche (Plague).

Außerdem wird die verhasste Bodenluke (Hatch) überarbeitet und nimmt viel Druck von den Killern.

Die Seuche wird noch ätzender

Die Seuche bekommt ein paar Verbesserungen spendiert, die vor allem dafür sorgen sollen, dass sie mehr Spaß bereitet. Mit diesem Hintergedanken planen die Entwickler die folgenden Änderungen:

  • Überlebende, die mit infizierten Objekten (Generatoren, Paletten, etc.) interagieren, werden schneller krank.
  • Die Infektionsdauer von Objekten wurde von 35 Sekunden auf 40 Sekunden angehoben.
  • Während die Seuche sich vom Spucken erholt, beträgt ihre Bewegungsgeschwindigkeit 3,6 m/s, anstelle von 2,3 m/s.
  • Überlebende, die sich am Brunnen heilen, benötigen dafür bald 8 Sekunden anstelle wie bisher nur 6 Sekunden.

Außerdem wurden viele Addons der Seuche angepasst. So kann sie mit einem Addon nun dafür sorgen, dass ihr Spucken Überlebende nicht länger infiziert, dafür aber infizierte Objekte satte 40 Sekunden länger infiziert bleiben (also 80 Sekunden lang).

Dead by Daylight Plague title

Der Todesbote wird ein wenig generft

Auch der Todesbote bekommt ein paar Veränderungen spendiert, damit es sich fairer anfühlt, gegen ihn zu spielen. Bisher haben Überlebende nämlich kaum eine Chance zur vernünftigen Gegenwehr und können oft nur Fehlentscheidungen treffen, da der Todesbote rasch zwischen Zielen für den Fernkampfangriff und dem Nahkampfangriff wechseln kann. Das führ zu folgenden Änderungen:

  • Der Todesbote kann nicht mehr schießen, bis er vollständig im „Zielen“-Modus ist.
  • Die Verzögerung nach dem Abbruch des Zielens wird erhöht, bevor der Todesbote eine Nahkampfattacke ausführen kann.
  • Die Bewegungsgeschwindigkeit des Todesboten wird während des Zielens nicht mehr so stark reduziert.
  • Der Terror-Radius des Todesboten wird auf 32 Meter erhöht.

Das Ende der Bodenluke, wie wir sie kennen

Die Bodenluke (Hatch) ist schon ewig ein umstrittenes System im Spiel. Eigentlich soll sie nur eine Möglichkeit der Flucht für den letzten Überlebenden sein. Doch im Laufe der Jahre hat sie sich von einer Möglichkeit zu einer Garantie für Überlebende entwickelt. Vor allem nach großen Blutpunkte-Events, in denen die Überlebende zahlreiche Schlüssel gesammelt haben, war die Bodenluke immer eine Alternative.

Starb ein Überlebender, konnte der ganze Rest des Teams durch die Hatch entkommen, obwohl noch gar nicht alle Generatoren repariert waren. Das wird sich künftig drastisch ändern.

In einem kommenden Update wollen die Entwickler die folgenden Änderungen vornehmen:

  • Die Hatch wird nicht mehr spawnen, wenn es noch mehr als einen Überlebenden in der Partie gibt.
  • Nachdem die Hatch vom Killer geschlossen wurde, kann sie mit einem Schlüssel geöffnet werden – das dauert allerdings einige Sekunden. Der Fortschritt der Öffnung resettet nicht.
  • Der Erfolg „Where did they go?“ wird geändert, sodass man lediglich mit dem Schlüssel durch die Hatch entkommen muss.
Dead by Daylight Hatch
Die olle Bodenluke wird fairer – keine Matches enden einfach “so früh”.

Diese Änderungen beseitigen gleich mehrere Probleme. Zum einen ist die Luke kein „Free Escape“ mehr, obwohl noch nicht alle Generatoren repariert sind.

Zum anderen wird es keine Fälle mehr geben, in denen ein Überlebendee an der Hatch wartet, während der andere verbleibende Überlebende am Haken stirbt. Die Hatch erscheint nämlich erst, wenn der letzte Überlebende wirklich allein ist.

Zusammengefasst dürfte das auf der einen Seite mehr Möglichkeiten für die Killer bieten, die Hatch zu verhindern und Überlebenden mehr Anreize geben, wirklich bis zum letzten Augenblick kooperativ zu sein.

Einen genauen Termin, wann diese Änderungen kommen, gibt es allerdings noch nicht.

Was haltet ihr von diesen geplanten Änderungen? Gute Ideen oder absoluter Schrott?

Quelle(n): forum.deadbydaylight.com
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Bella

DBD ist an Toxisch gar nicht mehr zu überbieten, lasst den Spielern doch wenigstens ihre Meinungen dazu.
Ich spiele sowohl Surv als auch Killer, früher sogar viel lieber Surv als jetzt.
Natürlich ist es als Killer schwierig gerade wenn man es noch nicht kann ist als Überlebender aber genau das gleiche.
Wenn ich Killer Spiele gewinnen ich von 10 Runden 8 mal als Überlebender ist es mittlerweile umgedreht.
4er Team Surv ist schwer keine Frage aber sorry wann hat man mal so ein Team? Wenn diese nicht sogar einfach nur herum trollen und somit ein noch leichtes Ziel sind.

Es ist nicht zu leugnen das die Überlebenden immer mehr generft werden, gerade die Perks die mittlerweile fast jeder Killer leicht Kontern kann.
Jetzt auch noch die Bodenluke, keine Ahnung was ich davon halten soll.
Gerade als Surv fand ich es toll wenn ich somit noch jemandem anderen retten konnte, schade eig.
Muss dazu sagen hatte es als Killer auch nicht oft das mehrere dadurch entkommen sind, geschweige denn das ich mich dadurch gestresst gefühlt hätte.

Jeder hat da wahrscheinlich seine eigene Meinung aber ich finde Killer zuspielen bei weiten nicht so schwierig wie Surv.
Was ja aber auch vom Spiel so gewollt ist.
Surv spielen ist leider aktuell ein einziger Krampf von tunnelden, campenden Killern bis hin zu Überlebenden die sich nur verstecken oder mit Absicht blocken/ den Killer deine Position verraten. (Teamen)
Ohne ein gutes 4er Team ist es fast unmöglich zu entkommen.
Da kann man so gut spielen wie man möchte, hat nur was mit Glück zutun.
Da ist es als Killer schon entspannter, da spare ich mir den unnötigen stress.

Wünsche ein schönes Wochende.
Gruß die Bella.

Thalia

Schwierig… Ich kann beide Seiten verstehen, aber da ich mehr Survivor als Killer spiele, gefällt mir dieser Nerf nicht besonders. Wenn man kein eingespieltes Viererteam hat, sondern auf Randoms angewiesen ist, ist es wirklich frustrierend, wenn man 5min lang erfolgreich den Killer hinhält, in der Zeit kein einziger Gen gemacht wird, am Ende der letzte Survivor ist, der auch noch nicht 1x am Haken hing, aber außer über die Luke einfach keine Chance mehr hat, zu entkommen. Dann hängt man also am Ende doch und darf nicht mal einen Fluchtversuch starten. Noch weiß man wenigstens, ab wann man schonmal die Augen nach der Luke offen halten kann. Natürlich gibt es Leute, die dann nichts mehr tun, als bei der Luke zu gammeln, aber sowas wird man halt nicht verhindern können. Genauso wie das T-Baggen am Ausgang oder das Campen und Tunneln von Killern. Ist scheiße, ist frustrierend, ist unfair, aber so sind Menschen im Internet halt.

Bella

Kann ich voll und ganz Nachvollziehen geht mir leider auch so, deshalb spiele ich mittlerweile einfach mehr Killer.
Finde es mit dem Fluchtversuch wenn alle außer man selbst Tot ist ziemlich bescheiden, wieso haben alle anderen das Recht welche durchführen zu können man selbst als letzter Überlebender aber nicht.
Gerade wenn man das Perk Befreiung mit hat, finde ich persönlich unfair und unnötig.

Chris

Hallo, die Reparatur Geschwindigkeit reduzieren welches Spiel spielst du eigentlich ständig wahrscheinlich nicht DBD, die Generatoren fliegen einem nur so um die Ohren dass zwei oder drei Generatoren fertig sind bevor man den ersten am Hook hat, irgendwie hast du eine falsche Wahrnehmung oder spielst wie gesagt ein ganz anderes Spiel… Man ist als Killer im High SBMM inzwischen ja glücklich wenn man noch einen 2K hinbekommt während die survivor schon wieder abhauen und einen lustig dabei die T-Bagen. Ich spiel zurzeit gar kein DBD mehr… Die ganzen nerfs glitches und Bugs des Spiels machen wir einfach keinen Spaß mehr vor allem auch nicht weil es so survivor freundlich ist.

Miss-Fortune

So Patches können ruhig öfter kommen. Als nächstes bitte noch die Reparaturgeschwindigkeit der Gens ein bisschen reduzieren dann wäre das Spiel VL wieder n bisschen fairer für beide Seiten. Falls mich jetzt irgend ein Surv main blöd anmachen will ich spiele im Moment selber zu 90% Surrv und es ist teilweiße echt lächerlich wie ez die Runden sind (kurz vor high ranked)

Marcel

High Rank sagt nichts aus… Mensch erkundigt euch doch alle mal wie das System funktioniert…

Nur weil du Red 1 bist, bist du nicht automatisch gut. Jeder kann Red 1 werden, denn man kann seinen rank nicht mehr verschlechtern.

Stephan Krämer

Die Killer haben es ja so schwer, wie viele Vorteile wollen die Killer eigentlich noch haben? Oder mal andersrum ausgedrückt, wann erkennen die Entwickler endlich das zu DBD zwei Seiten gehören und Balancing das A und O ist?
Und kommt mir nicht das das Spiel gebalancet ist, die einzige (überfällige!) Entscheidung kontra Killer war das Entwaffnen der Moris, doch nun kommen mal die Entscheidungen pro Killer:

  • Endgame
  • Luke schließen
  • Buffen von Bubba bis ins Unendliche
  • Entwaffnung der Luke und Schlüssel
  • Vorrang der Killer an der Luke, der Ueberlebende kann drauf stehen und der Killer kann die trotzdem zumachen
  • der Killer kann die Ausgänge aufmachen und somit die Ueberlebenden sinnlos unter Druck setzen

Und das soll balanced sein?🤔

c0ug4r

Du tust so, als hätten die Survivor seit jeher ein Anrecht auf die Luke, die aber ursprünglich im Kern nur dafür da war, zu verhindern dass der letzte Survivor das Spiel unendlich in die Länge zieht. Gerechter wäre es gewesen zu sagen: Es sind noch 3 Gens zu tun, 3 Leute sind tot: Dann hat das Team versagt und du wirst direkt geopfert. Stattdessen bekommt der letzte Survivor (aus Spannungsgründen) in einem Szenario, in dem er es eigentlich nicht mehr verdient hätte zu entkommen noch eine letzte Chance. Gerecht (bzw. balanced) war das nie… erst recht nicht in Verbindung mit Keys.
Ebenso das Endgame (inkl. Schließen der Luke und Öffnen der Exit Gates): Alles nur Maßnahmen die daraus entstanden sind, dass die Survivor das Spiel in die Länge ziehen konnten, wie sie wollten.

Keys und Mori waren immer Counterparts. Mit dem Nerf von Moris leben Killer nun lang genug und es war längst überfällig, dass Keys nun endlich dementsprechend behandelt werden.

Was einzelne Killer angeht, beschreibt das ja kaum das allgemeine Balancing. Ich hasse Bubba auch wie die Pest vor allem wenn man bedenkt, dass er überwiegend campy/tunnelnd gespielt wird, weil es sein Killerdesign leider viel zu sehr unterstützt. Nur ist dieses Problem lediglich ein Symptom tiefer liegender Probleme und für sich nicht aussagekräftig, was das Balancing angeht.

Marcel

Warum wohl… Ich sage dir mal, wie meine Killerrunden verliefen, bevor es das alles gab.

Killer würde im Spiel festgehalten, weil man die Luke nicht schließen konnte.
Killer wurde im Spiel festgehalten, weil Survs lieber verstecken gespielt haben, als die Tore zu öffnen und zu gehen.

Und was zur Hölle für Druck wenn killer das Tor öffnet? Ihr sollt raus gehen und nicht dem killer noch 20min auf den Sack gehen…
(Muss scheiße sein, wenn 99% Tore einfach nur useless sind.😉)

Die ganze Sache mit der Luke war längst überfällig. Meiner Ansicht nach, sollte man den letzten Surv ebenfalls opfern. Warum? Hast du einen freewin dafür verdient, dass ihr nur einen Gen gemacht habt, kein einziges totem zerstört habt und du als letzter Überlebender deinen Kameraden am haken im Stich gelassen hast? Ich glaube nicht…

Es wird nur noch an der Luke gecampt und hat wer einen Schlüssel gefunden, laufen die auch alle nur noch rum um die Luke zu finden…

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von Marcel
Thalia

Vergiss bitte nicht, dass der Killer einen noch anhaken kann, obwohl man sich bereits befreit hat, sogar die Punkte dafür bekommt, aber der Killer halt schon die entsprechende Taste gedrückt hat.
Und vergiss bitte auch nicht, dass der Killer einfach die Treppe zum Keller runterspringen kann, ohne irgendeinen Nachteil, wodurch man als Survivor noch weniger Zeit zum Befreien hat.
Sowas regt mich viel mehr auf, als das Endgame oder, dass der Killer die Luke schließen kann…

LeguanGang

Ich liebe das Hatchgame. Jetzt nehmen sie uns das auch noch. Das Game wird immer mehr Killer sided.

Marcel

Hatchgame? Du meinst, als letzter Überlebender bei der Luke campen, während ihr das ganze Spiel über kaum ein Ziel geschafft habt?

Oder ist mit Hatchgame gemeint, seinen Kameraden sterben zu lassen, damit du dann dem killer mit tbaggs zeigen kannst, wie gut du im campen von Luken bist?

Oder meinst du einen Schlüssel finden, sodass 3 Mann fliehen können, ohne irgendwas getan zu haben?

Es gab nie ein Hatchgame. Surv hat man für schlechte Runden ein freewin gegeben.

Ab dem nerf kann man von Hatchgame sprechen, denn da weiß keiner wo die Luke nun spawnt. Vorallem spawnt sie dann auch nicht, wenn ihr zu 3. mit einem schlüssel herumwandert.

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von Marcel
Marcel

Na endlich…
Die hatch ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Ich konnte nicht verstehen, wieso man es den letzten überlebenden so einfach macht.
Und damit meine ich diese Leute, die in der ganzen Runde nichts gemacht haben, 4 Generator noch gemacht werden müssen, alle Totems noch stehen… Aber auf der Luke tbaggen.
Und am Ende siehste, der Typ ist entkommen und hat mit 10k BP trotzdem noch weniger als die anderen verstorbenen.
Tzd gibt es ein Problem, wo dringend daran gearbeitet werden muss… Man kann die Hatch lokalisieren ohne sie sehen zu können. Sie ist nämlich bereits von Anfang an da, nur unsichtbar.

Zum Thema Seuche, bin ich auch froh. Ich spiele sie ganz gern, aber ja, sie fühlt sich trotz ihrer Fähigkeit teilweise recht schwach an, was wohl auch der Grund sein wird, wieso man sie als Survivor so selten zu Gesicht bekommt.

Zuletzt bearbeitet vor 29 Tagen von Marcel
c0ug4r

Die Anpassung des Terrorradius beim Deathslinger war eigentlich ein längst überfälliger Nobrainer. Mit Monitor & Abuse musste er ja quasi schon im Survivor stehen, damit man wusste, dass er in der Nähe ist – und das bei einem Rangekiller! Dass der Wechsel zwischen Ranged und M1 etwas unkomfortabler gestaltet wird, ist denke ich grundsätzlich auch okay, liest sich aber so als würde es vermutlich etwas übers Ziel hinaus schießen.

Die Plague Buffs fallen dagegen ja eher weniger tief aus, aber könnten schon ausreichen, sie ein bisschen zu pushen. Froh bin ich vor allem darüber, dass es in Zukunft nicht mehr vorkommen kann, dass man die Kotze zu wenig auflädt (unter einem unsichtbaren Grenzwert von ca. 15-20%) und am Ende zwar den Slowdown hatte, ohne aber auch nur einen Brocken Kotze raus zu bekommen (mmmh lecker 😅). Das wirkte irgendwie unrund. Wurde hier im Artikel vermutlich nicht erwähnt, weil’s ja eher nebensächlich ist, aber ich hab’s ständig geschafft das zu verkacken.

Hatchänderungen begrüße ich sehr! Endlich der laaaang überfällige Keynerf, nachdem Mori ja seit Ewigkeiten nur noch nettes Beiwerk ist.

Bleibt abzuwarten, wie die Boon Totems genau funktionieren und wie sehr sie dem Killer den Tag vermiesen können 🙄

Marcel

Bei Key Lobbys dodge ich eh. Weil solche lobbys für Random Survs als auch für Killer einfach nur der letzte Müll sind.

Das die aber nicht mehr sichtbar ist, bis der vorletzte Überlebende auch wirklich tot ist, begrüße ich sehr.

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