DDR4-RAM galt lange als Hoffnung vieler Spieler, jetzt steigen die Preise schneller als bei DDR5

Titelbild Arbeitsspeicher RAM Nahansicht

DDR4 galt lange als Alternative zum teuren DDR5-RAM, da er für KI-Rechenzentren lange nicht so relevant gewesen ist. Aber nun steigen die Preise von DDR4 immer schneller an und überholen teilweise sogar den schnelleren und moderneren Arbeitsspeicher. Damit ist DDR4 schon nicht mehr der Budget-Tipp, der es vor ein paar Monaten noch gewesen ist.

Arbeitsspeicher und normaler Speicher steigen seit Monaten im Preis. DDR4-RAM galt lange als Alternative und Hoffnung für Spieler, die stärker aufs Budget achten müssen. Und tatsächlich stiegen die Preise von DDR4 auch nicht ganz so stark an, weil KI-Server vor allem auf den neueren DDR5-RAM setzen.

Aber genau das ändert sich gerade. In einem Bericht der Investmentbank Barclays heißt es, die Preise von DDR4 seien in den letzten Wochen stärker angestiegen als bei DDR5. Davon berichtet das Magazin WCCFTech.

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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

Preise für DDR4 stiegen in den letzten Monaten schneller als für DDR5

Was sagen die Daten der Bank? Die Daten umfassen Vertrags- und Spotpreise für DDR4- und DDR5‑Speicherchips. Spotpreise sind aktuelle Marktpreise, zu denen Waren sofort gekauft werden können. Vertragspreise sind im Gegensatz dazu dauerhaft über Vertrag geregelte Preise, sie sind unabhängig von den Marktpreisen.

Barclays weist darauf hin, dass sowohl die Preise für DDR5 als auch für DDR4 angestiegen sind. Was aber eben besonders auffällig ist: Die Kosten für DDR4 stiegen im Oktober um 4 % und im Dreimonatsvergleich sogar um 24 %. Bei DDR5 stiegen die Preise im gleichen Zeitraum nur um 3 % (Oktober) bzw. um 20 % (Dreimonatsvergleich).

Was sagen andere Daten? Andere Plattformen bestätigen die steigende Tendenz der Preise, für sämtliche RAM-Modelle.

Schaut man sich etwa die Preistendenzen bei PCPartPicker an, einer großen Vergleichsplattform von Hardware, dann sieht man auch, dass die Preise in allen Bereichen in den vergangenen 12 Monaten konsequent angestiegen sind. Während die Preise für DDR5 das ganze Jahr kontinuierlich anstiegen, kann man bei DDR4 vor allem mehrere Spitzen ausmachen, etwa im Januar 2026, wo sich die Preise teilweise sogar verdoppelt haben.

Was zahlt man aktuell für 32 GB RAM?

  • Für ein Kit DDR4‑3200 2×16 GB zahlt man laut PCPartPicker derzeit rund 300 US-Dollar, umgerechnet etwa 270 Euro.
  • Für ein vergleichbares Kit DDR5‑4800 2×16 GB sogar 400 bis 450 US-Dollar (etwa 300-350 Euro).
  • Kits mit einer höheren Datenübertragungsrate (MT/s) sind deutlich teurer als Sets mit einer niedrigeren Rate.

Die Preise wurden zuletzt geprüft am 13. Oktober um 12:15 Uhr.

Ein echter Budget-Tipp ist DDR4 daher auch schon nicht mehr. Zumindest nicht, wenn man schnellen RAM benötigt.

Hattet ihr auf günstigeren DDR 4 gehofft und wartet nun darauf, dass Arbeitsspeicher wieder bezahlbar wird, oder beißt ihr nun in den sauren Apfel und kauft teuer? Schreibt einen Kommentar!

Die steigenden Preise treffen mittlerweile auch Personen, die nur ein knappes Budget zur Verfügung haben. Und günstige Computer galten als letzte Option unter vielen Spielern. Jetzt sollen auch hier die Preise kräftig ansteigen. Die Preise für günstige Grafikkarten sollen deutlich nach oben gehen: Preisgünstige PCs waren die letzte Hoffnung der Gamer, aber laut Herstellern soll es bald erhebliche Engpässe geben

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